Das hängt vom Bike ab. Ein schönes Beispiel für "viel" Leistung für´s "wennige" Geld, ist die alte Bandit 1200. Mit einem anderer Endtopf kann man ca. 15% Leistungszuwachs erwarten. Aber das funktioniert nicht bei jedem Motorrad. Bei anderen Bikes muss man für den gleichen Leistungszuwachs, deutlich tiefer in den Geldbeutel langen.
Da gibts keine pauschale Kilometerangabe. Es kommt auf die Art der Kette, den Zustand von Kette und Ritzel sowie auf das benutzte Schmiermittel an. Ebenso ob man auf sehr staubigen Straßen oder viel im Regen gefahren ist. Also, am besten sich an den Tipp von Kurvenknutscher halten und Kette regelmäßig kontollieren.
Aus der MOTORRAD 2/2000:
Umbau von Ketten- auf Zahnriemenantrieb
Wer sein bislang kettengetriebenes Motorrad gern auf einen wartungsarmen und pflegeleichten Zahnriemenantrieb umrüsten möchte, sollte sich an die im norddeutschen Oldenburg ansässige Firma VH Motorradtechnik, Telefon 0441/34924, wenden. Voraussetzung ist der Besitz eines der folgenden Motorräder: Honda Seven Fifty oder VTR 1000, Suzuki TL 1000 S, Yamaha TDM 850 (1996) sowie XJR 1200/1300. Außerdem sind Umrüstsätze für die Honda VF 750 C und das Kawasaki-Modell VN 800 in Vorbereitung.Kernstück des Umbaus ist ein Polychain-Riemen des US-amerikanischen Herstellers Gates, wie ihn auch Harley-Davidson verwendet, mit 30 bis 37 Millimetern Breite. Sowohl die Originalbereifung als auch die Übersetzung bleiben erhalten – das lästige Kette-Schmieren entfällt hingegen.Die Umbaukosten belaufen sich auf 1998 Mark (für die VTR 2390 Mark) inklusive Montage und kurzem Einfahrzyklus. Für die TÜV-Abnahme sind weitere 170 Mark fällig.
Mittlerweile werden Umbauten für noch mehr Modelle angeboten.
Guckst Du auch hier: http://www.vh-motorradtechnik.de/
Moin Schrauber, sehr guter Beitrag von Dir. Kompliment,einfach Super!!
Solltest Du aus jeden Fall machen lassen. Schon ein paar Gramm statische Unwucht summieren sich im Fahrbetrieb auf mehrere Kilogramm die die Radlager unnötig belasten.
500 Km passen in der Praxis schon ganz gut, aber schau lieber nach jeder Ausfahrt nach, ob die Kette noch gut geölt ist und trage dann etwas Öl auf. Mach das immer nach einer Ausfahrt, denn da ist die Kette warm und das Öl kann gut in die Zwischenräume fließen und Du bist zur nächsten Tour sofort startklar. Bike on!
Hi Tommi! In der Motorrad hat gerade die BMW R1200S gewonnen. Da aber auch nur, weil sich in der Punktewertung die Werbeausgaben von BMW wiedergefunden haben ;-) Spass beiseite: Du solltest auf dem Alpenbike möglichst aufrecht sitzen, eine gute Übersicht haben. Du brauchst gute Bremsen und ordentlich Drehmoment aus dem Drehzahlkeller. Statt Hochgeschwindigkeitsstabilität ist Wendigkeit gefragt. Die Suzuki Bandit 1250 z.B., od. die Honda CB 1300 sind tolle BigBikes für die Alpen. Natürlich die BMW GS 1200, aber auch eine Kawasaki z750 oder, wie schon zweimal siegreich im Alpenmasters, die Suzuki V-Strom 650. Letztlich Geschmackssache. Meine Honda VF 750 ist auch top, hat allerdings etwas wenig Druck von unten und die Bremsen sind bei einem fast 10 jahre alten bike auch nicht mehr up to date... Hang loose! SurfnFun
Äh...wenn ich das Heft greifbar hätte, würd ich nachgucken, aber war's nicht die R 1200 R, die Nackte?
Na ja, bei schnellem Fahren trägt er schon etwas zur Stabilisierung des Kopfes bei. Aber unbedingt nötige finde ich es nicht.
Kommt immer darauf an wer prüft. Gibt bestimmt auch Prüfer die mal ein Auge zudrücken. Wenn der gleiche Prüfer einen schlechten Tag hat, schickt er dich vielleicht (ohne Plakette) nachhause. Beim TÜV gibt es bestimmt auch einen Ermessensspielraum.
Nen freund von mir hat letztens keinen TÜV bekommen, obwohl er die original-anlage dran hatte. Die war wohl schon etwas älter und nicht mehr so dicht. jetzt muss er erst neu stopfen.