Wird oft gesagt, ist genauso oft falsch. Richtig ist grundsätzlich: Bei gleichem Gewicht und gleichem Werkstoff ist eine Zweiarmschwinge steifer als eine Einarmschwinge.
Ganz ohne Autobahn wird's knapp; ich würde an deiner Stelle von Nürnberg stur nach Westen fahren; Bad Mergentheim, Buchen, quer durch den Odenwald und ungefähr bei Heidelberg auf die Autobahn gehen. Richtung A61 halten, die bis nördlich vorn Worms fahren, wieder westlich ein Stück nach Rheinhessen/Pfalz reinstechen (~Rockenhausen) und dann über nach Norden/Nordwesten (Waldböckenheim, Simmern, Mosel - und da fängt die Eifel an) orientieren.
Konservativ (und m. E. nicht richtig) kann man die Schräglagenwinkel als den Winkel zwischen der Symmetrieachse des Motorrads und der Vertikalen bezeichnen. Für eine erste Näherung und kleine Schräglagen mag das reichen, aber sauber ist es nicht.
Eine faire Bezeichnung der Schräglage geht vom Reifenaufstandspunkt durch den Schwerpunkt des Systems Motorrad+Fahrer; also war möglicherweise Hanging-off im Spiel, was den Schwerpunkt ja in Richtung Kurveninneres verschiebt und insofern Einfluss auf die Schräglage (in dieser Definition) hat.
Wenn man tricksen will, kann man Schräglage auch von dem Punkt (und wiederum durch den Schwerpunkt des Systems) messen, an dem die Symmetrieebene des Motorrads die Straße trifft (bzw. träfe: bei Kurvenfahrt hat die Reifenmitte ja keinen Asphaltkontakt). Dann wird der Schräglagenwinkel rechnerisch größer.
Und das Mü... 1,2 halte ich für realistisch - unter Top-Bedingungen; also 1a-Asphalt, warme Reifen, optimaler Luftdruck, trocken, etc. Allerdings glaube ich nicht, dass Michelin das "ansetzt" und daraus auf die mögliche Schräglage schließt, sondern dass sie die Schräglage schlicht und einfach gemessen haben.
Ich hab dieselbe Befürchtung wie du: Digitalanzeigen sind wahrscheinlich billiger, leichter und pflegeleichter als schöne Zeiger... Wenn so'n LCD-Dashboard mal eine Macke hat, tauscht man's einfach aus. Wir werden uns dran gewöhnen müssen - oder für Analoginstrumente Aufpreis bezahlen.
Endurist am 24. Juli 2008 08:54 ... siehe u.a. DUC Monster 695 -> 696 :-/
Wenn auf den üblichen Biker- oder Motorradfahrer-Partys so ein Prüfstand rumsteht, bist du normalerweise mit 10 bis 20 Euro dabei; manchmal ist es sogar vollkommen gratis. Allerdings kann es sein, dass du danach das Bedürfnis verspürst, einen frischen Hinterreifen aufzuziehen.
Da du dich in diesem Forum schon als glühender Gegner des BMW-ABS zu erkennen gegeben hast, verstehe ich nicht, warum du überhaupt "vor einer Wahl stehst".
Meines Erachtens sind beide Systeme nicht unsicherer als das Motorradfahren an und für sich; nur eine Handvoll Trolle flutet Foren mit Hinweisen auf eingestellte Ermittlungsverfahren und Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit dem BMW-ABS.
Ich vermute, deren Triebfeder ist, dass sie sich selbst mal mit einer ABS-BMW auf die Klappe gelegt haben und nicht einsehen wollen, dass dieser Unfall ihre eigene Schuld war.
Und weil du einen Tipp haben wolltest: Geh zu Fuß, und mach ein Hobby draus. Vielleicht sind ja auch die als rutschfest angepriesenen Sohlen irgendwelcher Wanderschuhe in Wirklichkeit gar nicht 100 % rutschfest und taugen als Aufhänger für Forenspam.
Endurist am 22. Juli 2008 13:05 Ich hät´s nicht besser sagen können! ^^
Ich habe noch nie ein schlechtes Wort über das BMW Integral-ABS von Continental Teves verloren! Dass am ABS-Druckmodulator die Bremsleitungen Risse bekamen und es in der Folge zu Totalversagen der Vorderradbremsen kam, dafür kann doch weder das ABS etwas, noch der Hersteller Continental Teves!
Ich persönlich würde eher zum Continental Teves ABS an einer BMW tendieren. Denn beim BOSCH ABS8M gibt es ja die Hebelblockade! Darüber hatte doch auch schon die Fachzeitschrift MOTORRAD an der Kawasaki 6N berichtet, im Januar 2006.
Endurist am 22. Juli 2008 13:26 Am besten du bremst gar nicht mehr -> http://www.fmoers.de/broken.jpg ^^
Zwei Dinge habe ich gelesen: Der 990er-Duke-Motor ist ausgereizt, bei mehr Leistung wir er im Teillastbereich unfahrbar. Sagen KTM-Ingenieure. Und der RC8-Motor passt nicht in den Duke-Rahmen sein.
Bleibt also für dich wohl am ehesten ein Eigen-Umbau: RC8 kaufen, Verkleidung runterreißen, Rohrlenker draufpacken.
Was ist denn "nicht so teuer"? Die Cruiser sind auch in der 125er-Klasse keine Schnäppchen; selbst eine Hyosung GV 125 Aquila kostet neu noch 3750 Euro; eine Honda Shadow 125 hat sogar eine 4 vorne stehen.
Es dürfte aber vielen so gehen wie dir: 2 Jahre 125er fahren, dann was größeres wollen. Entsprechend sind die Gebrauchtpreise: deutlich billiger. Außerdem gibt's ja noch ein paar ältere einzylindrige Modelle, zum Beispiel Honda Rebel 125 und Kawasaki EL 125. Nicht zu vergessen die uncruisige, aber nicht minder coole Suzuki VanVan 125 sowie ihrer Genreschwester Hyosung Karion 125...
Ich würd sagen: mobile.de fragen, viele Antworten kriegen. Mehr als genug. Du hast also Auswahl und keine Eile.
Das ist der Weg, um den ein Federbein oder eine Gabel im Stand einfedert - unter dem Eigengewicht des Motorrads oder, je nach Lesart, mit aufsitzendem Fahrer und Sozius.
Anders herum: Der Negativfederweg ist der Weg, um den ein Federbein oder eine Gabel ausfedern kann, bis es bzw. anschlägt.