Die Steuerzeiten sind bei allen Motoren sehr ähnlich. Egal, ob Ein-, Zwei- oder Vierzylinder.
Vielleicht ist mal die Überschneidung etwas größer oder etwas kleiner oder die Auslaß- oder Einlaßventile öffnen oder schließen sich minimal anders. Aber an den Winkelmaßen, wann sich die Ventile generell öffnen und schließen, ist nicht viel zu ändern. Wirklich nur in ganz kleinem Rahmen.
Die Steuerzeiten haben auf die Bremswirkung sicher einen Einfluß, der ist aber so klein, dass er eigentlich untergeht.
@ profil
Hast du gemerkt, dass du dir selbst widersprichst? Wenn bei "scharfen" Steuerzeiten die Ventile länger offen bleiben und damit die Füllung und die effektive Verdichtung niedriger ist (wie du schreibst), hast du ja weniger (!) Leistung. "Scharfe" Steuerzeiten bedeuten aber eigentlich doch das Gegenteil, oder? Also mehr Leistung, sprich bessere Füllung.
"Scharfe" Nockenwellen haben in der Regel kaum andere Öffnung- und Schließzeiten, sondern eine andere Nockenerhebungskurve. Die Ventile werden schneller geöffnet und schneller geschlossen. Manchmal ist deshalb auch der Einbau stärkerer Ventilfedern notwendig.
Und die effektive Verdichtung hat mit der Bremswirkung des Motors wenig zu tun. Bei geschlossener Drosselklappe ist sowieso kaum etwas im Zylinder, was verdichtet werden könnte. Das geometrische Verdichtungsverhältnis (Verdichtungsraum gegen Hubraum+Verdichtungsraum) spielt aber schon eine Rolle.
Die Motorbremswirkung kommt von der Reibung und vom Ansaugtakt, wenn gegen die geschlossene Drosselklappe gearbeitet wird. Und vom Arbeitstakt, wenn eben nichts da war, was verbrannt werden kann, also kein Druck auf den Kolben ausgeübt wird. Wenn also wieder der Kolben nach unten läuft und dabei einen Unterdruck erzeugt (wie beim Ansaugtakt).
Gruß, Iceman
Hallo newtonmeter, die Steuerzeiten spielen schon eine Rolle. Je "zahmer" diese sind, desto stärker ist die Bremswirkung, denn bei scharfen Steuerzeiten sind die Ventile länger offen. Dadurch wird die Zylinderfüllung geringer und die effektive Verdichtung niedriger, also weniger Bremswirkung bei "heißen" Motoren.
Ich könnte mir das schon vorstellen. Vor Jahren hieß es schon, das komplette Motorrad mit V5 sei serienreif (!) entwickelt.
Und turboklaus, wenn Honda als einziger auf den V5 setzt, warum sollte er schnell wieder verschwinden? Was ist mit dem 6-Zyl.-Boxer der GoldWing oder dem längs eingebauten V4 der Pan?
@ antbel
Der "Mehrwert" wäre die Besonderheit bzw. Alleinstellung, das Demonstrieren der technischen Kompetenz, die höhere Leistung, ...
Natürlich reichen 140 PS, die anderen haben aber mehr. Und Honda ist bekannt für besondere Lösungen. Angeblich soll ja auch der Airgab der GoldWing in allen großen Modellen kommen.
Ich spare schon auf den V5 als Zweitmoped ;-)
Gruß, Iceman
V5 wäre vielleicht reizvoll für einige Kunden. Aber ich tippe weiterhin auf einen V4 mit +/- 140 PS. Das reicht als Motorleistung für einen Sporttourer. Und so ein 5ter Zylinder will auch versorgt, entgast und gewartet werden. Also Mehraufwand an allen Ecken ohne echten Mehrwert. Ich glaub nicht dran.
Vielleicht gibt es ja Neuigkeiten nächste Woche in Köln.
Gruß
antbel
Wenn man dem Bericht und den Zeichnungen glauben schenken darf, dann kreieren die gerade wieder einen neuen Motor, öfter mal was neues! Wenn Honda da als einziger auf den V5 setzt, dann wird der auch genauso schnell wieder verschwunden sein, wie er aufgetaucht ist. Die " Großen " versuchen immer die breite Masse zu bedienen, kann also auch nur ein Werbegag sein.
Hallo,
mein Stand ist das die Batterien nicht wirklich Preisgünstig sind, nicht sooo hohe Anlasströme aufbringen und recht Temperaturempfindlich sind (Zumindest was den Ladevorgang angeht).
Ein Gelakku ist ja schon ein unehelicher "Halbruder" und recht unempfindlich. Momentan fällt mir bis auf die Langlebigkeit und konstante Leistung bei korrekter "Behandlung" kein Vorteil ein.
(Kenne diese Art Akkus nur von Booten/Yachten)
danke!
Was für eine Frage,so ein Blödsinn.Beim Sturz Entspannen.??Wie lange willst Du Fliegen?Ne halbe Stunde...............Entspann Dich mal erst a.d. Couch.
Hallo unbekannter Gast, danke für die anspruchsvolle Antwort...
Allen anderen dann echten Dank für ihre Meinungen!
Der Vergleich mit den Betrunkenen ist zwar nicht besonders schmeichelhaft, aber nach meinen Erfahrungen hilft das Entspannen tatsächlich, um grössere Verletzungen als unvermeidlich auszuschliessen - hängt natürlich vom Speed ab.
Zwar war ich nie Torwart wie Metulski, habe aber beim Judo "lockeres" Fallen gelernt.
Metulski am 8. September 2008 22:32 hey demosthenes, alles wo man ohne skrupel "aufs maul" fällt hilft. Eine Ex hat beim Reiten vom Pferd fallen gelernt und sass beim 2ten crash hnten drauf, gleiches spiel :-|
Hilft mir nicht dabei immer schutzkleidung zu tragen ;)
Besser ist das, da verkrampfte gliedmassen Dich beim Sturz nicht "lenken" lassen und "besser" brechen. Gehört aber eine menge Training dazu, bin 2 mal mit völlig unpassenden Klamotten bei 50km/h gestürzt (einmal jeans+t-shirt, einmal kurze hose, shirt & KEIN helm) und es es ist nie wirklich was passiert (ein paar Schrammen, die noch nicht mal geblutet haben, sind im Verhältnis nichts).
Achja: bin/war Hand- und Fussballtorwart, vielleicht hilft das...wovon ich ausgehe ;)
du kannst es ja mal ausprobieren, ich glaube kaum das es dir gelingt, außer du bist motogp fahrer und für dich ist ebenso das stürzen rutine. du verkrampfst und erschrickst automatisch wenn du stürzt.