
gemessen wird in den rillen, wo die indikatoren zu sehen sind, und zwar korrekterweise direkt an den indikatoren. das heisst, dass bei pkw reifen zb die schräg nach aussen laufenden rillen der schulter an der aussenseite, die keine indikatoren haben, nicht zur messung herangezogen werden dürfen. beim motorrad ist es etwas schwieriger, weil die rillen weit herumgezogen sind. jedenfalls würde ich mich nicht auf ein spielchen einlassen und immer ausreichend profil haben... gruss der kurvenflitzer

hi tourenfahrer, vor einigen jahren habe ich fa lorenz in technik trainiert, auch im bereich motorradreifen. zwar kenne ich den aktuellen stand und standard nicht mehr. ich weiss aber aus einem telefonat letztes jahr, dass es immer noch einige motorradinteressierte mechaniker dort gibt. vielleicht lohnt sich auch ein weiterer weg. lorenz ist in lauf, mit der zentrale. standorte sind in nürnberg, hersbruck, roth usw., sie stehen und fallen natürlich mit der leitung der filiale. gruss der kurvenflitzer

es gibt die air power von rukka, das ist fahren wie im t-shirt bei vollem schutz. kostet aber 700 euronen. die hose dazu 500 euronen. krass aber gut. gruss der tourige nie schwitzende kurvenflitzer

ja. genial! du findest alle starssen vor, die du haben willst, schnelle, kurvige, enge, weite, bergauf, bergab, schlechte und gute. es gibt fantastische ecken, das Wetter ist ziemlich gleichmässig im winter bei 20-22°, im Sommer etwa bei 24-. es kann regnen an der einen stelle, und woanders ist es trocken. die insel lohnt sich zu erkunden an allen enden. aufpassen musst du nur im norden, da kann es an schattigen stellen glatt sein, weil moss auf der strasse wächst, bei regen schon extremer. die insel ist ca 25 mal 60 km , pässe sind ca 1000m hoch (poiso, encumeada) berge bis 1800m -pico d arieiro. dort oben ist es schon mal windig oder auch kühl, bei aufziehendem regen bist du in den wolken wie im nebel -und siehst nichts. es lohnt das tal der nonnen, die nord küstenstrasse , wovon noch teile der alten strasse vorhanden sind, die westküste mit baden im atlantik bei geschütztem felsbad, der leuchtturm, es lohnen auch ostküste und natürlich cabo girao, die zweithöchste steilküste der welt zu sehen. essen musst du die einheimischen spezialitäten, kaffe bekommst du für ca 1 euro und weniger überall, die leute sind nett. vergessen mit dem motorrad solltest du funchal, allerhöchstens den hafen anfahren und dort etwas umherspazieren. es gibt dort die markthalle. lass dich aber nicht von den bootsleuten anquatschen zum essen... funchal würde ich auf jeden fall mal mit dem bus besuchen, busnetz ist gut ausgebaut und ein erlebnis ist es auch. wenn die mit den riesen teilen durch die engen gassen fahren... übrigens auch auf den engen strassen im norden, eher vorsichtig, hinter der kurve kommt der bus und der nimmt die ganze fahrbahn... wenn du meinen reisebericht lesen willst: http://www.rb-motorrad-reisen.de . als motorradvermieter gibt es magoscar, ekkehard ist deutscher. dort bekommst du bmw f 650 gs, die reicht völlig aus. nimm keine 1200 gs oder die 1150 r, die sind viel zu schwer. die maschinen sind picobello intakt, er bietet guten service. mieten für 7 tage. gern kann ich für dich auch als tourguide mitkommen... stelle eine gruppe zusammen, dann kann ich ein gutes angebot machen. lieben gruss der kurvenflitzer.

die geschwindigkeit auf der autobahn ist meist höher, und je schneller du fährst, umso höher ist der sogenannte schlupf. das bedeutet, das rad dreht schneller als für die geschwindigkeit notwendig ist, weil windwiderstand massiv dagegenhält.. und wenn es schlupf gibt, radiert der reifen eben gummmi ab. dazu kommt, dass meist der luftdruck auf die normale beladung und / oder geschwindigkeit eingestellt ist, aber nicht für höchstgeschwindigkeit. also erwärmt sich der reifen stärker = mehr verschleiss. und drittens gibt es weniger schräglage, so dass der reifen mehr in der mitte als aussen verschleisst. gruss der kurvenflitzer

zur planung mit dem motorradtourenplaner gibt es schon unterschiede. der tomtom verarbeitet die planung anders als der garmin, dieser ist etwas genauer. auf jeden fall sollte man die route virtuell abfahren. unterschiede garmin - tomtom: die darstellung auf dem display ist beim tomtom besser zu erkennen, die bedienung finde ich intuitiver und minimal einfacher. bei garmin musst du erst mal dich intensiv vertraut machen. der gsarmin ist genauer in der zeitangabe als der tomtom, zwar korrigieren beide nach, aber der unterschied bei fahrtantritt ist manchmal bis zu einer halben std. bei zb 300km. der garmin kann die gefahrene strecke tracken, also mitschreiben, du kannst es als tour speichern und wieder verwenden. das war der hauptgrund für mich, auf garmin umzusteigen, da ich als tourguide unterwegs bin www.rb-motorrad-reisen.de garmin gibt dir zusatzinformationen wie fahrstrecke, restzeit nur auf anforderung (oben im display auf den balken tippen) der tomtom hats gleich dabei, könnte aber uübersichtlich werden. zusatz software wie poi und so weiter gibt es fast nur für garmin, nach und nach kommt es auch für tomtom. es gibt auch zusatzsoftware für garmin, damit kannst du eigene karten hochladen und auch topografische karten laden, bei tomtom gibt es nur twas von tt - immer teuer. garmin kann auch statt mit der optischen darstellung als reines roadbook gefahren werden. tomtom gibt die aktuell zugelassene höchstgeschwindigkeit an, zb 100 kmh und warnt dich, wenn du es überschreitest. garmin fahre ich nie mit 3d darstellung, das ist völlig unübersichtlich, bei tomtom top. der tomtom zeigt die im übersichtlichen masstab deine fahrstrecke an, du siehst auch bei unbekannter strasse den strassenverlauf voraus - es lenkt aber u.U ab. der garmin schaltet erst bei annäherung an kreuzungen , wo abgebogen werden soll, auf kleinen masstab um, wenn zb noch 15 km zu fahren sind, du hast im prinzip eine gobe übersicht. mein tip: wenn du nur von a nach b kommen willst und deine routen direkt mit tomtom home planen kannst, reicht der tt völlig aus und ist billiger. wenn du etwas mehr professionalität haben willst, exaktere routenangaben, dann ist der garmin besser. gruss der kurvenflitzer
Hallo Kurvenflitzer,
recht herzlichen Dank für deine ausführliche und sehr hilfreiche Antwort. Nach dem ich eher einfache Anforderungen an das Navi habe, werde ich dann doch den Rider nehmen.
P.S. Tourenplanung mache ich mit Google Maps. Dazu gibt es auch ein Freeware-Tool zum konvertieren in das Format für den Rider.
antbel am 17. Juli 2008 20:14 Zum konvertieren TYRE oder itnConvert, zur Höhenmessung und Track-Speicherung suche mal im TomTom-Forum. Gute Tipps gibt es dort und die Progs sind freeware...
Viel Spass damit!
antbel

weder noch... bei motorradrädern genügt meist das statische wuchten, sogar das pendeln ist sehr gut, wenn der monteur es beherrscht. dynamisches wuchten wird erst ab 5 zoll felgenbreite angewandt, kleinere felgen kann die wuchtmaschine nicht erkennen. (wegen der sogenannten ebenen-trennung rechts -links.) ausserdem haben die meisten keine möglichkeit, eine normale felge so zu spannen, dass dynamische kräfte gemessen werden können. das motorrad-rad wird in der zweiarmschwinge geführt und kann nicht taumeln. anders ist es bei der einarmschwinge, hier werden schon breitere felgen verbaut und die dynamische unwucht kann auftreten. dazu gibt es vernünftige spannmittel für die wuchtmaschine. gruss der kurvenflitzer

es kommt darauf an, warum 35 gr oder mehr dran sind. hat der reifen an sich schon mehr als 30gr statische Unwucht, würde ich ihn nicht mehr montieren lassen. bei hoher geschwindigkeit treten dermassen fliehkräfte auf, dass der reifen sich verformen kann, und es ggf. zu auswaschungen kommt. das Unwuchtgewicht der Felge ist dagegen völlig egal. im Idealfall sitzen leichteste Stelle der Felge und des Reifens genau gegenüber und minimieren so die anzubringenden Gewichte, dazu muss man aber Reifen und Felge extra messen. Du kannst deinen Händler auf die Probe stellen, ob er das kann - sonst soll er nochmal in die Lehre gehen... Fruss der kurvenflitzer

ab der Version 2007-2008 hat der MTP eine Exportfunktion für tomtom. Trozdem gibt es einige Fehlerquellen, und die Zeitangaben sind teilweise ungenau. Es hilft nur, die tour in das itn verzeichnis zu exportieren und dann mit dem tomtom eine virtuelle Fahrt durchzuführen. dann kannst du die Fehler sehen und korrigieren. gruss der kurvenflitzer