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Antworten auf Fragen von glaser

Was bedeutet für euch "Gefühl für das Vorderrad" zu haben?

beantwortet von Ducci am 29. Oktober 2008 19:45
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Bin zwar kein Telelever/Sonstwas-Fahrer, aber: Gefühl für das Vorderrad bedeutet für mich, mit einem sehr flauen Gefühl in der Magengegend zu merken, dass vorne gleich etwas wegschmiert. Zu spüren, wie eine Nuss auf der Straße lag, und versucht, einen auszuhebeln. Das Gefühl, mit 240km/h schräg über eine Regenrinne einer Brücke zu fahren. Und zu merken, dass das Vorderrad glücklicherweise deiner Meinung bleibt, keinen High-Sider zu verursachen. Das Gefühl für das Vorderrad sollte trainiert werden, wenn man gewisse Signale aufnimmt, kann das sehr hilfreich sein :)

Kommentar von Eusebio am 30. Oktober 2008 16:20

Hallo, wieso sollte das Vorderrad den Highsider herbei führen?

Kommentar von 793749f7d16d570e95ca1b05199c7432smallglaser am 1. November 2008 13:29

Schönen Dank an euch!!!



Was bedeutet für euch "Gefühl für das Vorderrad" zu haben?

beantwortet von kobaia am 29. Oktober 2008 12:59
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Gefühl für das Vorderrad heißt für mich "nicht auf der Nase zu liegen"... Das Hinterrad bricht ja gerne schon einmal aus. Die Situation ist beherrschbar. Ein rutschendes Vorderrad dagegen ist kein Spaß. Den Punkt zu kennen bevor das passiert... würde ich als Gefühl für das Vorderrad bezeichnen.



Was bedeutet für euch "Gefühl für das Vorderrad" zu haben?

beantwortet von Iceman am 29. Oktober 2008 11:13
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Mein Bauchgefühl und das Vorderradgefühl müssen harmonieren.

Wegrutschen oder Blockieren sollte schon im Ansatz erkannt werden, egal welcher Belag, egal welche Temperatur...

Gruß, Iceman



Was bedeutet für euch "Gefühl für das Vorderrad" zu haben?

beantwortet von demosthenes am 29. Oktober 2008 10:52
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Darunter verstehe ich, dass ich spüre, ob das Vorderrad guten Kontakt zum Boden hat oder auf Schotter am besten jedes einzelne Steinchen.



Meint ihr, dass die neuen Einsteigerbikes auch wirklich von den Newcomern angenommen werden?

beantwortet von kunstfaser am 24. Oktober 2008 11:49
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Hi glaser, ich glaube angesichts dieses Preises wird die Kawa, auch weil sie im Moment noch keine große Konkurrenz hat, zum Renner. Kawa hat das richtig gemacht, da werden sicherlich durch den Abverkauf dieses Modells und die zu erwartende weitere Markentreue der Neukunden der Marktanteil mittelfristig steigen.



Wie verbreitet ist im Motorradmotoren das Bauprinzip, dass der Kolbenbolzen im Kolben beweglich gelagert ist?

beantwortet von Iceman am 22. Oktober 2008 18:44
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Frank hat es ja schon perfekt beantwortet.

Zur Häufigkeit vermute ich, dass in den allermeisten Motoren die Kolbenbolzen komplett schwimmend gelagert sind.

Glaser, entgegen deiner beiden Vermutungen ist in der Regel beides beweglich. Der Bolzen im Pleuelauge und im Kolben. Sonst würde ja auch jeder Mechaniker beim Zerlegen scheitern.

Den Aufwand, in das obere Pleuelauge eine Buchse einzudrücken, mit einer Reibahle auf Maß zu bringen und anschließend noch eine Bohrung für die Ölversorgung des Bolzens anzubringen, halte ich für nicht so hoch. Ich kenne es nicht anders.

Gruß, Iceman

Kommentar von 793749f7d16d570e95ca1b05199c7432smallglaser am 24. Oktober 2008 11:12

Komplett schwimmend! Das klingt logisch. Danke euch beiden.



Wie verbreitet ist im Motorradmotoren das Bauprinzip, dass der Kolbenbolzen im Kolben beweglich gelagert ist?

beantwortet von Frank am 22. Oktober 2008 14:39
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Wie genau die Verteilung ist, bin ich nicht sicher. Aber kostengünstiger ist die gepresste Variante bei der der Kolbenbolzen im Pleuelauge eingepresst ist. Die Andere gelagerte Variante ist teurer,einmal durch die Buchse im Pleuelauge die Einstichnuten für die Kolbenbolzensicherung im Kolben. Bei Hochleistungsmotoren wird heute auch noch die gelagerte Version bevorzugt.



Haben die Honda VTR Firestorm und die SP-1/SP-2 ein unterschiedliches Rahmenkonzept?

beantwortet von maxus am 30. September 2008 18:43
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Nun, also es sind beides Alu Rahmen das ist das einzig übereinstimmende.



Ab welcher Schräglage wird das Einsetzen des ABS gefährlich?

beantwortet von Iceman am 6. September 2008 10:05
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Du stellst zwei Fragen auf einmal. Was denn nun? Schräglage oder Lenkerschlagen? Grundsätzlich funktioniert ein ABS in großer Schräglage nicht, dann ist die ABS-Funktion ausgeschaltet. Lenkerschlagen tritt bei Schräglage normalerweise nicht auf. Höchstens bei Topspeed, wenn etwas am Moped nicht stimmt (Lenkkopflager, Reifen,...). Dann sollte man über eine Reparatur oder einen Lenkungsdämpfer nachdenken. Gruß, Iceman

Kommentar von 793749f7d16d570e95ca1b05199c7432smallglaser am 6. September 2008 10:54

Hi Iceman, ich habe die Frage gestellt, ab welcher Schräglage das ABS durch das auftretende Lenkerschlagen nicht mehr zu beherrschen ist, das ist für mich eine Frage. Durch den seitlichen Aufstandspunkt des Reifens und die Bremsaktion des ABS habe bei jeder ABS-Aktion ich eine starke Hebelwirkung auf die Lenkung, die sich als Lenkerschlagen bemerkbar machen muss, so viel weiß ich. Meine Frage ist, ob ein aktiver ABS-Einsatz schon z.B. bei 15 Grad Schräglage unbeherrschbar ist.

Kommentar von Iceman am 6. September 2008 11:03

Sorry, falsch verstanden. Aber wieso siehst du eine Hebelwirkung auf die Lenkung? Nicht mal bei einer Bremsscheibe vorne, bei zweien schon gar nicht. ABS löst für Millisekunden den Bremsdruck, dann wird er wieder aufgebaut. Schön schnell rhythmisch. Das erzeugt keine Hebelwirkung, schon gar nicht am Lenker. Man spürt bei ABS ein Zucken im Lenker, aber beidseitig am Lenker gleich. Wie die Aufstandsfläche des Reifens dabei aussieht, dürfte egal sein. Oder erkläre mal besser, vllt. raffe ich es auch nur nicht. Und nochmals, das ABS bei Mopeds funtkioniert in Schräglage nicht, sonst würden die alle auf der Nase liegen. Gruß, Iceman

Kommentar von 793749f7d16d570e95ca1b05199c7432smallglaser am 6. September 2008 11:32

Hi Iceman, ist das wirklich so, dass sich ein ABS in Schräglage abschaltet? Dann müsste es ja einen entsprechenden Sensor geben, ich kenne aber nur einen Überschlagsensor. Zur Hebelwrkung: Die entsteht dadurch, dass sich bei steigender Schräglage der Reifenaufstandspunkt zur Reifenseite bewegt, und beim Bremsen ein nicht zu unterschätzender Hebel nach innen entsteht, der das Motorrad schließlich aufrichtet.

Kommentar von Iceman am 6. September 2008 12:08

Richtig, beim Bremsen in Schräglage entsteht eine Hebelwirkung, die das Mrd wieder aufrichten möchte. Das hat aber mit einem ABS absolut nichts zu tun, war schon vor ABS-Zeiten so. Und man kann das beim besten Willen nicht als "Lenkerschlagen" oder nicht mal als "Hebelwirkung auf die Lenkung" bezeichnen. Es ist eine Hebelwirkung auf das Motorrad. Deshalb wohl die Verwirrung hier mit den Antworten. Zum Senwor: jedes Moped hat einen Killschalter mit einem Neigungssensor. Das ist aber kein Überschlagsensor (den gibt es nur bei Cabrios, damit der Sturzbügel ausfährt). Auch hier sprachliche Verwirrung! Und JA, ein ABS funzt nicht in Schräglage. Wenn einer richtig um eine Kurve saust und sich auf das ABS verlassen würde, die Bremse dabei also richtig zumacht, würde auch das millisekundenkurze Blockieren bei ABS sofort zum Sturz führen. In einem der letzten Hefte der Ztschr. Motorrad war das neue Honda-ABS gut beschrieben. Da stand es so ähnlich auch dabei. Gruß, Iceman

Kommentar von 793749f7d16d570e95ca1b05199c7432smallglaser am 6. September 2008 13:15

Hi iceman, ich gehe davon aus, dass ein ABS in Schräglage regeln kann oder dies zumindest versucht. Wenn es das tut, entstehen in der Sekunde mehrere Bremsungen am Vorderrad, genau wie bei Geradeausfahrt, und dies müsste zu einem anhaltenden Lenkerschlagen führen. In Sachen Überschlagssenor oder Messung habe ich hier etwas gefunden, das gibt es also z.B. bei BMW.

http://www.motorradonline.de/archiv/motorraeder/technik-report-antiblockiersystem---20-jahre-abs.306868.htm

Und auch da habe ich dann Antwort auf meine Frage gefunden. LG glaser



Ab welcher Schräglage wird das Einsetzen des ABS gefährlich?

beantwortet von Klaus35 am 6. September 2008 09:53
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Nein das gibt es nicht. Das ist auch maßgeblich vom Fahrer abhängig.


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