Die ersten Zweiräder besaßen keine lenkbaren Vorderräder. Folglich fuhren sie auch nur geradeaus. Für die Kurvenfahrt musste man anhalten (sofern man denn eine Bremse hatte). Ein Druck auf das Pedal (oder hier, die Fußraste) führt beim Motorrad lediglich zu einer Veränderung der Neigung bzw. des Schwerpunktes. Eine Richtungsänderung läßt sich allein dadurch nicht erzielen. Für die Kurvenfahrt bedarf es also schon eines abgestimmten Lenkimpulses.
Nur wegen der Hotelbeschreibungen würde ich die Zeitschrift nicht kaufen. Für längere Tourenplanungen nutze ich den Motorrad-Tourenplaner, der auch Hinweise auf Übernachtungsmöglichkeiten enthält. So kann man die Übernachtung wenigstens an der Strecke ausrichten und nicht umgekehrt. Wer die CD nicht kaufen möchte, kann sie sich auch ganz einfach über gut sortierte öffentliche Büchereien besorgen und auf den Rechner ziehen.
Sicherlich bemerkt man es nicht zwangsläufig. Häufig leidet jedoch der Geradeauslauf. Man kann es antesten, indem man einfach mal ein Stück freihändig fährt und schaut, wie die Kiste in der Spur bleibt. Dann hat man zumindest ein Indiz.
Im Tourenfahrer-Heft Nr. 2/88 stand hierzu ein ganz interessanter Artikel, in dem die unterschiedlichen Rabattsysteme miteinander verglichen wurden. Im Großen und Ganzen entspricht das Ergebnis dem, was "Dolomitenfan" schon ausführte. Verglichen wurden die Karten von Polo und Louis. Darüber hinaus fand sich eine Beschreibung des Suzuki-Rabattsystems, das mehr ist als ein Rabattsystem. Hierbei handelt es sich mehr um eine Clubkarte, die sehr viel weitergehende Möglichkeiten eröffnet (Reiseanmeldungen etc.), sich jedoch mehr oder weniger an Suzuki-Fahrer wendet.