Es gibt zu diesem Buch von demselben Autor auch ein "Übungsbuch" mit vielen guten Beispielen und nicht ganz so theorielastig - sehr zu empfehlen!
Gegen ABS am Motorrad spricht, dass es Systeme gibt, die ganz offenbar 1) nicht praxisgerecht entwickelt wurdn und 2) nicht zuverlässig scheinen.
Das ABS, was HONDA anbietet (Dual-CBS-ABS), ist beispielsweise praxisgerecht, denn es hat sehr, sehr feine Regelintervalle. Und es ist äußerst zuverlässig, es ist noch nie über einen Defekt an diesem ABS berichtet worden.
Anders bei Systemen anderer Hersteller. Da regelt das ABS sehr grob, man macht dann quasi "Bocksprünge". Und zuverlässig sind sie auch nicht, häufig liegt es an der Batterie, an defekten Bremslichtschaltern oder Störungen der Elektronik (so genannter Druckmodulator).
Ein ABS ist für Anfänger zu empfehlen, weil sie damit gefahrlos das Motorradfahren und insbesondere das Bremsen erlernen können. Wenn man nur ABS gewohnt ist, kann man schon gar nicht mehr Mopeds ohne ABS fahren, wie auch, das ist wie mit allem.
Kein Kind lernt das Fahrradfahren, wenn man ewig die Stützräder dranlässt. Und so ist das mit ABS. Sobald man das Bremsen (hier geht es nur um Geradeausvollbremsungen) gelernt hat, kann man Motorräder mit richtigen Bremsen fahren.
Schlimm ist auch, dass viele ABS-Bremsen Kombi-Bremsen sind. Leider ist das auch beim sonst sehr guten HONDA Dual-CBS-ABS so der Fall. Richtige Motorradbremsen sind aber unabhängig, also vorne eine Bremse, und hinten eine.
Hi. Sehr empfehlenswerte Lektüre. Kann auch "scheibchenweise" gelesen werden. Also nicht stur von vorn bis hinten durch. Einzelne Themen separat, wenn gerade aktuell, geht auch.
Hi frosti, das Buch habe ich gelesen. Am Anfang fand ich es sehr verwirrend - wegen der ganzen Querverweise usw.. Manchmal muss man Stellen auch zweimal lesen, um es richtig zu verstehen. Über den Inhalt und die Aussagen gibt es jedoch keine Zweifel. Eigentlich ein Muss - an langen, frostigen Winterabenden!
In Österreich werden Organe ungefragt entnommen. Nur wenn man sich explizit dagegen ausspricht, wird das nicht gemacht (negativer Organspendeausweis). Find ich auch gut so, besser meine Organe -und somit ein Mensch- leben noch eine Zeit weiter, als sie verfaulen. Wenn sich jemand gegen eine Organ-Blutspende ausspricht, soll er aber keine Organe/Blut erhalten (wollen).
Ist bei uns nicht nötig da per Gesetz JEDER als Organspender "verwendet" werden kann. Man muß sich, so man das nicht will, in ein Widerspruchregister eintragen lassen.
Ich hab einen aus Überzeugung, ebenso wie einen Blutspenderausweis.
Tach allerseits,
seitdem ich mot. Zweirad fahre bin ich bekennender, womöglicher Organspender und das gerne und aus Überzeugung (die Familienangehörigen sind natürlich auch informiert). Kleiner Tipp: da auch ich schon x Ausweise zerfleddert habe ist mein letzter Ausweis von der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) im Mai 2002 von mir einlaminiert worden und wird mich wohl überleben. Anbei noch eine interessante Diskussion darüber bei den Netbikern:
http://www.netbiker.de/module-pnForum-viewtopic-topic-70656-start-0.html
Beste Grüsse aus Bochum, der T.J.
PS: wer noch zusätzliche Informationen zum Thema braucht kann einfach das kostenfreie Infotelefon der BZgA (in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation) nutzen: 0800 / 90 40 400
Siehe auch: http://www.motorradfrage.net/frage/wie-sieht-es-eigentlich-mit-dem-thema-organspende-aus
The1and0nly am 18. Juli 2008 21:49 "Solidarität sollte keine Einbahnstrasse sein"