Moin dbEater ! Hier schonmal etwas ähnliches : http://www.motorradfrage.net/frage/wer-besitzt-eigentlich-ein-zweitmotorrad Bei mir ist es so, dass ich erstmal auf ein günstiges Auto sparen möchte, bevor noch mehr Zweiräder die Einfahrt besiedeln. Aber manchmal, ja manchmal, zuckt es schon in der Geldbörse, wenn man ein Schnäppchen für einen Tausi oder weniger findet :)
greetz, kesha
Es wurden ja schon die richtigen Gründe genannt. Den Punkt 3) von pb möchte ich aber noch mal aufgreifen. Was vieleicht einige nicht wissen ist, dass das Kraftfahrtbundesamt Nachprüfungen der laufenden Serie eines Modells in Bezug auf die Einhaltung der zulassungsrelevanten Bauteile/Emissionen usw. durchführt. Wenn dabei Ausreisser aufallen, kann dem Hersteller eine Nachbesserung zur Auflage gemacht werden. Dieses Risiko, was ja mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist, wollen/müssen die Hersteller natürlich vermeiden.
Hier spielen ein paar Gründe mit: 1.) Zubehöranbietern ist die Leistungsausbeute nicht so wichtig. Die Homologation des Motorrads hat der Hersteller ja schon erledigt - und wenn beim neuen Auspuff von 150 PS 5 flöten gehen, merkt's wahrscheinlich eh keiner. Dank Soundgewinn ist ja die "gefühlte Leistung" mindestens genauso hoch.
2.) Ob die Zubehörauspuffe tatsächlich alle Limits erfüllen - na ja... Wieso schrauben wohl so viele Motorradfahrer vorm TÜV/AU-Termin das Original wieder dran?
3.) Stichwörter "Garantie/Renommee": Große Hersteller haben in dieser Hinsicht viel mehr zu verlieren als eine mittelgroße Auspufflöter-Manufaktur. Wenn bei einem Honda-Auspuff für ein Rand-Modell irgendwas schief geht, schlägt es zurück auf die ganze Marke. Dieses Risiko hat der Zubehörler nicht.
Schön, wenn's ein Archiv gibt...spart mir Tipperei. http://www.motorradfrage.net/frage/was-ist-ein-ram-air-system
Ich denke, es liegt vielleicht auch daran, dass Yamaha vielleicht keine guten Absatzchancen sieht aufgrund von BMW GS 1200.
Moin, wahrscheinlich hat Yamaha in diesem Marktsegment den Anschluß verschlafen.
Hallo dbEater ! Diese Frage kann ich dir leider nicht beantworten. Vielleicht sieht das Management keinen Grund zur Herstellung eines solchen Gefährtes oder die Marketingabteilung findet, dass solch ein "Abenteuermonstrum" einfach nicht in die Modellreihe passt. Immerhin sollen rund 80 % der Yamahas hauptsächlich sportlicher Natur sein. Aber die Ténéré geht meiner Meinung nach schon in diese Richtung, wenn auch nicht so klobig und "nur" mit 660 ccm. Schau mal hier : http://www.yamaha-motor.de/products/motorcycles/adventure/xt660z.jsp Ich finde sie nicht schlecht.
greetz, kesha
Ein weiterer Punkt der gegen den Riemen antrieb spricht, ist die Baugröße. Insbesondere die Breite des Antriebriemens. Bei der Kette ist der Platzbedarf geringer und es lassen sich Kettenführungen durch die Schwinge wie z.B. bei der Ducati 1098 realisieren.
Gewicht und Preis sind die großen Nachteile des Antriebs. Wenn der Preis fallen würde gäbe es bestimmt einen Ruck in Richtung dieses doch alles in allem sehr vorteilhaften Antriebs.
Hallo dbEater !
Ja, leider hat du Recht. Nur wenige Hersteller setzen bei ihrer Flotte Zahnriemen ein. Außer BMW und vor allem Buell fallen mir sogar keine ein, zumindest auf die Schnelle nicht :) Deine Argumente sind auch korrekt, es sind kaum Wartungs- und Pflegearbeiten nötig. Die mir bekannten Nachteile sind : Wenn es mal "knallt", dann richtig, Ersatzteile sind oft rar. Außerdem soll die Leistungsminderung durch etwa die Elastizität (anders als bei der Kette), die beim Riemen gegeben ist, negative Auswirkungen beim Fahrbetrieb haben. Vielen Herstellern ist dieser Antrieb vielleicht auch zu teuer oder nicht dem Firmenimage entsprechend ?! Allerdings wird es schon einen Grund haben, wieso sie bei Rennmotorrädern immer noch auf Kette bauen :) Ich jedenfalls habe nur gute Erfahrungen mit dem Riemen sammeln können.
Salve, Buella