Da ich meine Koffer selbst befestigt habe mit einer selbst gebauten Halterung, ist das noch nicht passiert und ich halte es auch für ausgeschlossen, dass das passieren könnte.
Wenn man ein Originalteil mit einem aus z. B. Polen vergleicht, merkt man schon den Unterschied. Man braucht es nur aus zwei Metern Entfernung anzuschauen.
Der Kunde will auch Passgenauigkeit.
Das Material ist anders und teurer.
Dann sind die Originalteile auch oft schon lackiert und mit den Aufklebern versehen. Honda hat z. B. Lacke mit mind. 5 Schichten. Das alleine ist schon teuer. Selbst lackieren bekommt man nie hin, meist schaffen das nicht mal Lackierereien. Und Aufkleber in Originalqualität sind auch teuer.
Manche Verkleidungsteile sind innen noch mit Wärmedämmung versehen.
Für eine Serie werden auch entsprechende Formen hergestellt. Die hat ein Zubehörhersteller nicht in der Art. Ich hatte mal in einem früheren Job eine Rechnung eines Formenbauers für einen Autohersteller vorliegen. Da stand drauf: zwei identische Spritzgußformen für rechte Außenspiegel für eine Serienfertigung. Preis 1,5 Mio. DM. Das passt zwar hier nicht ganz, kann aber die Größenordnungen verdeutlichen.
Ferner kommt noch die Lagerhaltung dazu. Der Kunde möchte ja nicht Monate auf ein Teil warten, also gibt es weltweit entprechende Lager.
Nicht zuletzt gilt aber auch das, was schon oben geschrieben wurde. Der Kunde braucht es unbedingt, das Moped hat er ja schon, also sind die Teile halt ein bißchen teurer.
Gruß, Iceman
Hallo Iceman, das hört sich nach einem interessanten Job an. Darf ich fragen, was Du gerade so arbeitest, woher kommt Dein umfassendes Fachwissen? Grüße roadrunner
Hmhhh, das fällt mir hier schwer. Wenn ich dir das sagen würde, müsste ich erst mich und dann dich erschießen... ;-))
Ne, Spaß beiseite. Hab mal was gelernt, dann doch was ganz anderes gearbeitet (eben das) und nun mache ich wieder was ganz anderes. Habe aber inzw. als weiteres Standbein ne kleine Firma, die Motoren entwickelt.
Das bleibt aber unter uns, gelle!
Gruß, Iceman
Ähm, ich hab nix gehört...
genau das ist auch meine meinung. bestes beispiel ist triumph.. bieten die 675 triple zu nem echt guten kurs an. das motorrad ist aber nackt und schaut nach nichts aus. kauft man sich nen flyscreen und nen bugspoiler, ist man 500 euro für 6 schrauben und nen bischen plastik los! ich finds auch nicht ok, aber was will man machen..
Ich glaube, das die Hersteller einen nicht unerheblichen Teil am Gesamtgewinn an Ersatzteilen verdienen.
Also ich würde nicht an der Kombi nähen lassen. Ich habe für solche Sachen einen Brustbeutel. Gibt es in allen Größen und Formen z.B. im Outdoorzubehör.
Das würde KEINEN Sinn machen, denn gerade bei Regen sollten die Reifen eher schmaler sein, weil breite Reifen eher zum Aquaplaning neigen.
Ein 10.000er Wartungsintervall muss nicht günstiger sein, als ein 6000er. Alle 6000km eine kleine Durchsicht, teuer sind die nicht. Außerdem solltest du niht verallgemeinern, Yamaha hat bei fast allen Modellen 10.000er Abstände.
Das Thema wurde vor einiger Zeit in einer Zeitschrift behandelt. Dort wurde von einem Hersteller sinngemäß gesagt, dass lt. Statistik die meisten Motorräder nicht mehr als 6tkm/Jahr abspulen und man es daher bei diesem Intervall belassen habe, da zumindest ein Ölwechsel im Jahr ohnehin vorgesehen sei. Zumindest vor jedem Einmotten und somit man auch gleich eine Inspektion/Durchsicht machen könne.
Letzteres halte ich sinnvoll bei Fahrern, denen es etwas an technischem Geschick/Wissen mangelt ihre Kisten selbst zu kontrollieren.
Vielleicht wollen sie so die Vertragswerkstätten etwas unterstützen?
In einer Gruppe muss jeder sich letztlich nach dem Langsamsten richten, denn sonst wäre das ja keine Gruppenfahrt mehr, wenn der ganze Verein sich je nach Tempo in Einzelteile auflöste.
Wer in der Gruppe mitfährt muss sich darauf einstellen und auch die nötige Disziplin aufbringen.