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Antworten von Rider

popular questions

Schotterstraßen mit normaler Straßenmaschine fahrbar ?

anonym
beantwortet von Rider am 3. Februar 2008 10:41
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Natürlich geht das, solange man die Sache vorsichtig angeht. Also, gefühlvoll Gas geben, keine großen Schräglagen und vor allem vorsichtige Bremsen! Das Gleichgewicht lasst sich übrigens einfacher halten, wenn man im Stehen fährt. Den Umbrailpass in der Schweiz, der zum Stilfser Joch nach Italien führt, nehmen im Sommer täglich viele Straßenmaschinen, selbst schwere Tourer, obwohl er auf etlichen Kilometern nur aus Schotter besteht. Beim Supermoto fahren die Piloten sogar mit Slicks durchs Gelände, da wirst du mit profilierten Straßenreifen auch eine geschotterte Passstraße schaffen :-)


Was macht ein Powercommander und kann man den in jedes Motorrad einbauen?

anonym
beantwortet von Rider am 2. Februar 2008 23:14
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Deine Frage hat Mitch schon ausführlich und absolut korrekt beantwortet. Ich vermute, dass dahinter aber deine eigentliche Frage steckte: Soll ich das auch machen? Deinem Profil nach bezeichnest du dich selbst als "gemütliche" Fahrerin. Dann solltest du die Finger von einem Powercommander lassen. Der Geldaufwand lohnt sich nur für Leute, die wirklich das letzte mögliche PS aus ihrem Bike rausquetschen wollen. Fünf Prozent mehr Leistung sind aber im normalen Fahrbetrieb nicht spürbar. Außerdem geht das mehr an Topleistung meistens auf Kosten der Leistung im unteren Drehzahlbereich.


Ist die Suzuki DR 400 SM nur optisch verändert, oder hat sich das aktuelle Modell auch technisch verbessert?

anonym
beantwortet von Rider am 2. Februar 2008 23:01
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Die Suzuki DR 400 SM wird seit ihrem Erscheinen 2005 unverändert gebaut und hat immer noch den acht Jahre alten Motor der (inzwischen nicht mehr gebauten) DR 400 S Enduro. Ein sehr ausgereiftes Motorrad, mit dem man viel Spaß haben kann. Kann man durchaus gebraucht kaufen, wenn man die üblichen Vorsichtsregeln beim Checken der Maschine beachtet. Wer selbst keine Ahnung von Technik hat, unbedingt jemand mitnehmen, der sie hat!


Ist das Fahrwerk der neuen Ducati 1098 R unausgewogen?

anonym
beantwortet von Rider am 2. Februar 2008 22:48
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Ich garantiere dir, wenn du die 1098 R fahren würdest, würdest du sie weder als zu hart, noch als zu weich, sondern einfach nur als bestialisch schnell empfinden, und dich selbst reichlich überfordert fühlen. Sorry, ich weiß nicht, was und wie du so fährst, aber wir reden hier von einem Bike der Referenzklasse, und die Feinheiten, die die Tester in dem einschlägigen Motorradzeitschriften bemerkt haben wollen, beruhen eher auf subjektiven Einschätzungen. Wenn beispielsweise die Zeitschrift Motorrad einen Profi wie Jürgen Fuchs auf ein Motorrad setzen würde (und das tun die öfter) und der nach zehn Runden auf der Rennstrecke ein Urteil abgibt, kann man sich absolut darauf verlassen. Aber 99,9 % aller Motorradfahrer werden dieses Bike nie so am Limit bewegen können wie er, und es deshalb auch garantiert nicht als vorne zu weich und hinten zu hart einschätzen. Im übrigen hat "Buella" völlig Recht: die edlen Öhlins-Federelemente sind in schätzungsweise drei Millionen Kombinationsmöglichkeiten einstellbar. Da sollte auch die passende für dich dabei sein. Übrigens: Jürgen Fuchs stellt ein Fahrwerk vor jedem Turn penibel auf sich ein: Gewicht, Fahrstil, Streckenverlauf usw. Viel Spaß beim Tüfteln!

Kommentar von Simple_avatar5smallTigerdompteur am 3. Februar 2008 11:07

Moin Rider, sehr guter Beitrag von Dir,freue mich schon auf den nächsten.


Ist das Fahrwerk der neuen Ducati 1098 R unausgewogen?

anonym
beantwortet von Rider am 2. Februar 2008 22:48
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Ich garantiere dir, wenn du die 1098 R fahren würdest, würdest du sie weder als zu hart, noch als zu weich, sondern einfach nur als bestialisch schnell empfinden, und dich selbst reichlich überfordert fühlen. Sorry, ich weiß nicht, was und wie du so fährst, aber wir reden hier von einem Bike der Referenzklasse, und die Feinheiten, die die Tester in dem einschlägigen Motorradzeitschriften bemerkt haben wollen, beruhen eher auf subjektiven Einschätzungen. Wenn beispielsweise die Zeitschrift Motorrad einen Profi wie Jürgen Fuchs auf ein Motorrad setzen würde (und das tun die öfter) und der nach zehn Runden auf der Rennstrecke ein Urteil abgibt, kann man sich absolut darauf verlassen. Aber 99,9 % aller Motorradfahrer werden dieses Bike nie so am Limit bewegen können wie er, und es deshalb auch garantiert nicht als vorne zu weich und hinten zu hart einschätzen. Im übrigen hat "Buella" völlig Recht: die edlen Öhlins-Federelemente sind in schätzungsweise drei Millionen Kombinationsmöglichkeiten einstellbar. Da sollte auch die passende für dich dabei sein. Übrigens: Jürgen Fuchs stellt ein Fahrwerk vor jedem Turn penibel auf sich ein: Gewicht, Fahrstil, Streckenverlauf usw. Viel Spaß beim Tüfteln!



Wann kommt der neue 450 Einzylinder wohl in die EXC?

anonym
beantwortet von Rider am 2. Februar 2008 22:34
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Kann ich dir sagen: gar nicht. Und das ist auch gut so. Wir reden hier von einer Enduro, die ganz anderen Ansprüchen gewachsen sein muss, als eine Motocross-Maschine. Und der sogenannte EXC-R-Motor ist so ziemlich der beste auf dem Enduro-Markt momentan! Er wurde von KTM komplett neu und speziell für Enduro-Rennen entwickelt. Dass er nur eine Nockenwelle hat (im Gegensatz zur SX-F) ist deshalb nicht von Nachteil, er ermöglicht ein sanfteres Ansprechen gerade im unteren Drehzahlbereich, dafür eine fülligere Drehmomentkurve. Bei Enduro-Veranstaltungen muss er auch Trialpassagen im ersten Gang meistern, der SX-F-Motor würde da viel zu hart anreißen und wohl auch zu wenig Leistung bei niedrigen Drehzahlen liefern. Die Haltbarkeit des SX-F-Motors (Ölkreislauf usw.) würde einem Enduro-Rennen ebenfalls nicht gerecht werden - hast du eine Ahnung wie kurz die Wartungsintervalle bei der SX-F sind? Auf dem Prüfstand hat die EXC-R übrigens 48 PS (SX-F: 52 PS) abgedrückt, das ist mehr als genug. Ich kenne einige sehr erfahrene Enduristen, die inzwischen lieber einen 250er-Viertakter fahren, weil der sie nicht dauernd überfordert. Leute, verabschiedet euch von dem Gedanken, dass ihr mit PS-Monstern im Gelände schneller würdet, es sei denn hier heißt David Knight! Übrigens: ab 2010 wird die MX1-Klasse in der Motocross-WM statt mit 450ern nur noch mit 350ern ausgetragen. Viele Profis haben sich beschwert, dass die 450er zuviel Leistung hätten und dadurch kaum noch beherrschbar wären!


Neue 1000er ZX langsamer als die 2007er Variante ?

anonym
beantwortet von Rider am 2. Februar 2008 22:17
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Wenn du Geld sparen willst, dann kauf dir eine ZX-10R des letzten Baujahrs und du wirst genauso glücklich wie mit dem 2008er-Modell. Entweder als Gebrauchte oder, wenn du Glück hast, findest du noch einen Händler mit einer neuen 2007er. Natürlich ist die neue ZX-10R die bessere Maschine, aber wir reden hier von so marginalen Unterschieden, die einem normalen Fahrer (und dazu gehören alle, die nicht seit vielen Jahren Rennen fahren) nicht auffallen würden. Die neue ZX-10R hat es geschafft, sämtliche Umweltauflagen einzuhalten (deshalb auch der ziemlich hässliche Auspuff) und trotzdem noch ein paar PS draufzupacken. Wenn es um Rundenzeiten auf der Rennstrecke geht, wird die 08er wahrscheinlich ein noch ausgewogeneres Gesamtkonzept bieten. Es geht dabei nicht um die schiere Motorrleistung, davon haben beide Baujahre mehr als genug. Es geht vielmehr darum, die Leistung auch kontrolliert (!) auf den Boden zu bringen. Und da spielen sehr viele Faktoren eine Rolle: Gasannahme, Drehmomentverlauf, Reifenwahl, Fahrwerkseinstellung, eigener Fahrstiel, um nur einige zu nennen. Es reicht z. B. schon, auf einen anderen Reifen zu wechseln und schon verändert sich das Fahrverhalten des Motorrads. Wenn ich dir einen guten Rat geben darf: Fahr deine R1 weiter, das ist sogar noch billiger und sie war, egal welches Baujahr, immer ein verdammt gutes Bike.

Kommentar von 6acb67aa864899a60283356b11689174smallyamracer am 3. Februar 2008 20:32

Hallo Rider ! Vielen Dank für deine super Antwort und die vielen Tips !! Hast wahrscheinlich Recht, dass der normale Fahrer das gar nicht merken wird. Und der Auspuff der neuen ist wirklich .. Aber die Kawas haben es mir einfach angetan. Ich glaube, ich werde deinen Rat befolgen und mal nach einer 07-er Ausschau halten .. Danke !


Wieso sollen Speichenräder für`s Gelände besser sein ?

anonym
beantwortet von Rider am 2. Februar 2008 22:00
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Schon mal eine Motocrossmaschine mit Gussfelgen gesehen? Nein, natürlich nicht. Die würden im Gelände ziemlich schnel brechen. Speichenfelgen hingegen verzeihen derbe Schläge, und wenn die Speichen verzogen sind (hört man beim Abklopfen), kann man sie wieder anziehen. Selbst mit kleinen Dellen in der Felge kann man da noch weiterfahren, jedenfalls im Gelände. Speichenfelgen sind übrigens nicht leichter als Gussfelgen, im Gegenteil. Das ist auch einer der Gründe, warum viele R 1200 GS-Fahrer sich beim Kauf für Gussfelgen entscheiden, die gibt es für die BMW nämlich wahlweise. Und wer zu 99 Prozent auf der Straße fährt, also so ziemlich alle R 1200 GS-Besitzer, ist mit der Guss-Variante sicher besser bedient. Vor allem lassen sich da problemlos die neuesten schlauchlosen Straßenreifen aufziehen. Also, wenn du, mit welcher alten Softenduro auch immer, ins Gelände willst, solltest du dich für Speichenfelgen entscheiden.


Kann jemand einen Veranstalter von Enduro-Touren in den Pyrenäen empfehlen?

anonym
beantwortet von Rider am 2. Februar 2008 13:49
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Der bekannteste ist natürlich Christoph del Bondio (delbondio.de). Er bietet seit vielen Jahren in den Pyrenäen geführte Touren, aber auch Rallyes an. Seine Basis liegt mitten in den Bergen. Sehr empfehlenswert ist auch das Unternehmen von Martin Weber (offroad-aktiv.de). Ehemaliger Enduroprofi und bietet perfekte Organisation vor Ort.


Lohnt sich ein Motorradurlaub in Schottland ?

anonym
beantwortet von Rider am 2. Februar 2008 13:42
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Klar, wenn du wasserfest bist. Schottland ist wunderschön und die Highlands haben Panoramen zu bieten, wie man sie sonst nirgendwo sonst findet. Auch die Strecken sind für Biker wie geschaffen, kurvig und meistens in gutem Zustand. Aber mit Regen muss man jederzeit rechnen und es kann passieren, dass es eine Woche lang nicht aufhört.


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