Solange deine neue Auspuffanlage aus dem Zubehör eine ABE vorweist, kann dir nichts passieren, der Versicherungsschutz bleibt bestehen, auch wenn der Motor durch den neuen Auspuff vielleicht zwei oder drei PS mehr leistet. Beim Fahren musst du aber die ABE immer dabei haben. Falls die Anlage keine ABE hat, musst du sie beim TÜV eintragen lassen, dafür brauchst du aber ein Gutachten des Herstellers. Übrigens bringen Zubehörauspuffanlagen (mit ABE) nur minimal und oft gar keine zusätzlichen PS. Allerdings sind sie oft leichter und, falls ein Unfall passiert ist, manchmal billiger als die Originalauspuffanlage. Offene Racinganlagen bringen zwar etliche Mehr-PS, bekommen aber garantiert keine Eintragung und dann bist tatsächlich ohne Versicherungsschutz unterwegs.
Offiziell plant Triumph, laut dem deutschen Pressesprecher Bonsel, in den nächsten vier Jahren keine große Daytona. Allerdings hat Triumph letztes Jahr auch noch vehement dementiert, mit der 675er in die Supersport-WM einzusteigen - und haben es dann doch getan. Momentan driftet der geniale Gary McCoy dort sehr erfolgreich vorne mit. Soviel also zu der Zuverlässigkeit solcher Aussagen. Es ist anzunehmen, dass Triumph in Hinckley bereits an einer großen Daytona tüftelt, alles andere wäre dämlich, da die 675er bereits ein Riesen-Verkaufserfolg ist, und man sicher auch in der prestigeträchtigeren Superbike-Klasse mitmischen will. Wann sie allerdings kommt ist noch völlig offen, ich persönlich tippe aber mal auf 2010.
Da ich mal annehmen, dass du den Turbolader nicht selbst eingebaut hast, solltest du umgehend bei der betreffende Werkstatt Nachbesserung verlangen (oder Geld zurück). Natürlich muss ein Motor nach Einbau eines Turboladers deutlich mehr Leistung aufweisen. Gerade die Steuerelektronik ist eine sehr komplizierte Angelegenheit und sollte wirklich nur von erfahrenen Fachleuten geändert werden.
Kommt darauf an, wie alt deine Batterie schon ist. Die Lebensdauer variiert zwar je nach Hersteller, aber wenn sie bereit älter als vier Jahre ist, solltest du sie vorsichtshalber alle ein bis zwei Wochen an dein Ladegerät hängen. Ist die Batterie aber noch relativ neu, reicht es sicher aus, wenn sie nur alle ein bis zwei Monate über Nacht aufgeladen wird. Noch besser sind natürlich die sogenannten Frischhaltegeräte, die dauerhaft an der Batterie angeschlossen werden können und ein permanentes Be- und Entladen simulieren. Die Lebensdauer steigt damit beträchtlich und die Batterie ist dann garantiert jederzeit startklar.
Das siehst du richtig, dieser Begriff ist ziemlich selbst gebastelt, hat sich dann aber irgendwann etabliert. Es bedeutet einfach, dass das betreffende Motorrad keine Straßenzulassung besitzt. Es gibt Enduros bei denen Scheinwerfer, Rücklicht, Blinker usw. abgebaut wurden und die aussehen wie Crosser, aber durch erneuten Anbau der Teile tatsächlich wieder Straßenzulassung haben. Besonders leicht ist das bei Enduros, die ohnehin nahe mit den Crossern des jeweiligen Herstellers, z. B. KTM, Husqvarna oder Yamaha, verwandt sind.
Hi Motortussi?! Netter Spitzname. Also, in ganz engen Kurven, wenn die Kreiselkräfte der Reifen das Motorrad kaum noch stabil halten, bietet das Drücken den großen Vorteil, dass du selbst aufrecht sitzen bleibst und eine bessere Kontrolle über dein Bike behältst. Deshalb nutzen die Motocrosser und Supermotofahrer diese Technik: auf die Kurve zubremsen, ganz nach vorne rutschen (um das Vorderrad zu belasten), kurveninneren Fuß rausstrecken (um im Notfall die Maschine noch abzufangen), kurvenäußere Fußraste belasten (um zusätzlichen Druck auszuüben und das Bike am wegrutschen zu hindern) und natürlich das Bike unter dir in die Kurve drücken. Hört sich jetzt komplizierter an, als es ist. Wer nicht im Renntempo unterwegs ist, braucht die Bewegung nicht so extrem ausführen :-) Bei schnellen Kurven bietet diese Technik hingegen keinen Vorteil, deshalb hängen sich Rossi & Co auch immer im "Hanging off" innen in die Kurve rein.
Man sollte sich an die Angaben des Herstellers halten (siehe Handbuch). Mehr reinzupumpen kann das Fahrverhalten negativ beeinflussen und im Extremfall sogar zum Sturz führe.
Nein, die Sturzpads machen absolut Sinn. Die RC8 ist nicht zuletzt auch für den Rennstreckeneinsatz konzipiert und bei einem Sturz kann der Tank, ob Blech oder Kunststoff, nun mal schnell Schaden nehmen - und das ist teuer. So ein Protektor für ein paar Euro kann also eine Menge Geld sparen, auch wenn er nicht sonderlich hübsch aussieht.
Diesen Vergleich gab es schon in mehreren Motorradzeitschriften. Zur Zeit in der aktuellen "Motorrad" (Heft 7/2008). Da hat die Triumph zurecht gewonnen.
Bei Yamaha Motorrädern ab 100ccm (ausgenommen Wettbewerbs-Fahrzeuge und WR-Modelle) ist es in den ersten 8 Wochen nach Garantiebeginn möglich, die Garantie von zwei Jahren um ein weiteres Jahr auf 3 Jahre zu verlängern. Da die Kosten für die so genannte +1-Garantie je nach Fahrzeugtyp unterschiedlich sind, sollten diese beim Yamaha-Händler erfragt werden.