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Antworten von Rider

popular questions

Werden Street Triples einen außergewöhnlich stabilen Marktwert haben?

anonym
beantwortet von Rider am 26. April 2008 19:28
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So ist es, das besagt schon das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Die wenigen Street Triples, die es nächstes Frühjahr auf dem freien Markt geben wird, dürften nur wenig unter dem Neupreis liegen. Tip: Bestell dir am Ende des Modelljahrs eine 2008er Street Triple und versuch den Preis beim Händler runterzuhandeln.


Müssen 1000 Stück des neuen Supersportlers von BMW nur produziert oder auch verkauft werden?

anonym
beantwortet von Rider am 26. April 2008 19:25
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Laut Reglement müssen 1000 Stück produziert sein. Da es aber im Eigeninteresse des Herstellers liegt, die Bikes nicht auf Halde stehen zu haben, sondern auch zu verkaufen, gehen die natürlich so schnell wie möglich in den Handel.


Warum gibt es noch keine Importangebote von neuen Bikes aus den USA?

anonym
beantwortet von Rider am 26. April 2008 19:22
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Weil es immer noch mit viel Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden ist. Flug in die USA, nach dem passenden Motorrad suchen, Übernachtungskosten, Behördengänge für den Export, Papierkrieg, Speditionssuche usw. Außerdem ist es mit den billigeren Preisen in den USA nicht getan: dazu kommen noch Verschiffungskosten, Versicherung und vor allem der deutsche Zoll (6 % der Gesamtkosten, also Kaufpreis und Verschiffungskosten) sowie 19 % Mehrwertsteuer. Danach wartet dann der TÜV auf dich, da die Modelle in den USA sich von denen in der EU unterscheiden. Auf jeden Fall werden EU-konforme Scheinwerfer und Blinker fällig, oft auch eine andere Auspuffanlage und diverse andere Teile. Das in teurer Einzelabnahme. So, wenn du das mal alles durchrechnest, kommst du auf eine Summe, nicht weit unter dem deutschen Listenpreis. Wenn du dir tatsächlich den Stress antun willst, kannst du zwar mit etwas Glück ein paar hundert, vielleicht sogar über tausend Euro sparen, aber das ist den Aufwand meist nicht wert. Lediglich bei den teuren Harley-Modellen lohnt sich ein Import, da können schon mal etliche tausend Euro gespart werden.


Wann wird ein Rennfahrer für seine Fahrweise bestraft?

anonym
beantwortet von Rider am 10. April 2008 16:07
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Über Strafen entscheidet allein die Rennleitung, die hat darin aber keine unerlaubte Aktion gesehen. Theoretisch könnte Neukirchner Protest bei der übergeordneten Motorsportbehörde (bis hin zur F. I. M.) einlegen, dürfte aber wenig Erfolgsaussichten haben.


Wer haftet bei Unfall nach "privater" Inspektion ?

anonym
beantwortet von Rider am 10. April 2008 16:02
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Nein, er ist nicht haftbar. Du hast geschrieben, dass er die Inspektion nicht gewerblich durchgeführt hat, ihr habt also keinen Vertrag geschlossen und damit ist es ein Freundschaftsdienst. Falls er Geld genommen hat, wäre es übrigens Schwarzarbeit (Vorsicht, da kann man auch dich für drankriegen, wenn du es wusstest!) Klar könntest du versuchen, ihn privatrechtlich zu verklagen, aber die Aussichten auf Erfolg dürften ziemlich gering sein und die Anwalts- und Gerichtskosten können sehr teuer für dich werden.



Welche Schräglage schafft ein Sportreifen im Vergleich zum Tourensprotreifen?

anonym
beantwortet von Rider am 10. April 2008 15:49
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Falsch, es hat nichts mit der Gummimischung zu tun, wie weit man in Schräglage gehen kann. Es hängt von Form des Reifens ab. Je weiter die Reifenflanke, also die "Kante" herumgezogen ist, desto tiefer geht es logischerweise in Schräglage. Man kann durchaus auch mit einem Tourenreifen beachtliche Schräglagen fahren. Wie weit er haftet ist eine andere Frage, aber bei griffiger Oberfläche und nicht zu tiefen Temperaturen jedenfalls sehr lange. Nur beim Rausbeschleunigen sollte man vorsichtig sein, oft können Tourenreifen, zumindest bei starken Motorrädern, die plötzlich einsetzende Leistung nicht auf den Boden bringen und rutschen dann. Ein Sportreifen haftet zwar besser, braucht dafür aber länger als ein Tourenreifen, um ausreichend warm zu werden. Bei niedrigen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, schaffen sie es manchmal gar nicht, warm genug zu werden. Für den Sporteinsatz auf der Rennstrecke ist die "Wohlfühl"-Temperatur eines Sportreifens übrigens rund 80 Grad.


Warum baut Ducati eigentlich den ST3-Motor nicht mehr?

anonym
beantwortet von Rider am 9. April 2008 15:22
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Ganz einfach: weil sie sich nicht gut verkauft hat. Das ist das einzige Kriterium für Motorradhersteller, ob sie ein Modell weiterhin verkaufen oder einstellen.


Welche Super Moto ist zu empfehlen?

anonym
beantwortet von Rider am 9. April 2008 15:17
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Kommt drauf an, was du vorhast: willst hauptsächlich auf der Straße und im Alltag mit ihr fahren oder es regelmäßig auf der Rennstrecke brennen lassen? Für den ersten Fall würde ich mich "Endurist" anschließen und eine eher gemäßigte Supermoto wie die Suzuki DR 400 Z SM oder eine (gebrauchte, da nicht mehr gebaute) KTM 640 Supermoto empfehlen. Die neue KTM 690 Supermoto hat in der Tat verdammt viel Leistung (62 PS) und ist nicht wirklich für Anfänger geeignet - und außerdem teuer. Willst du aber öfter auf eine der - leider wenigen - Rennstrecken, dann solltest du dich nach einer umgebauten 450er umsehen, egal ob KTM, Husqvarna, Husaberg, Yamaha, Honda oder Suzuki (ich hoffe, ich habe keine Marke vergessen). Aber Achtung: die sind alle nur stark gedrosselt, so mit ca. 12 bis 17 PS, für die Straße zugelassen. Da das aber überhaupt keinen Spaß macht, fahren die alle garantiert ungedrosselt und somit illegal auf der Straße.


Sollte nach langer Standzeit eines Motors gleich losgefahren werden ?

anonym
beantwortet von Rider am 9. April 2008 15:09
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Es ist für einen Motor sogar schädlicher, ihn im kalten Zustand im Leerlauf warmlaufen zu lassen. Denn erst beim Fahren (langsam und mit niedrigen Drehzahlen, versteht sich!) wird das Öl optimal im Motor verteilt und beugt z. B. Kolbenklemmern vor.


Warum verlieren manche Motorräder mit vielen Kilometern an Leistung?

anonym
beantwortet von Rider am 9. April 2008 15:06
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Häufig ist bei Langstreckentests von Motorradredaktionen genau der umgekehrte Effekt zu beobachten: Die erste Messung mit rund 1000 km auf dem Tacho weißt weniger Leistung auf, als nach 50.000 km. Die Differenz liegt zwar meist bei nur ein oder zwei Prozent, aber sie ist messbar. Das liegt daran, dass die einzelnen Teile im Motor sich noch aufeinander einspielen müssen. Bei wesentlich höherer Laufleistung kann es dann in der Tat durch Abnutzungserscheinungen zu weniger Leistung kommen, wie "schnepf" richtig bemerkt hat. Falls es dein Motorrad betrifft, solltest du in der Werkstatt einfach mal die Kompression abdrücken lassen.


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