Das "Leergewicht" ist das Gewicht des fahrbereiten Motorrads(ohne Fahrer) inklusive aller Betriebsflüssigkeiten. (Motoröl,Brems/Kühlflüssigkeit)
Ich rate dringend dazu die Hände von diesen Ölen zu lassen. Einem Motor kann man nichts besseres geben als gutes Öl. Und die paar Euro mehr für den jährlichen Ölwechsel sollte man doch auch noch übrig haben - der Motor wird es danken.
Ja, es gibt Zweitraffinate die zum Teil unter Verwendung von Altölen hergestellt worden sind. Qualitativ sind sie zwar befriedigend bis gut kommen aber in der Qualität nicht an die Erstraffinate heran. Was relativ schnell nachlässt ist die Alterungsbeständigkeit.
Viskosität ist die Zähigkeit eines Öls oder allgemein einer Flüssigkeit. Sie ist das Maß für den inneren Widerstand einer Flüssigkeit gegen das Fließen. Die Viskosität ist abhängig von der Temperatur. Je kälter das Öl ist desto zäher ist es. Die Viskosität ist hoch. Je wärmer das Öl ist desto geringer ist der Widerstand des Öls. Die Viskosität ist niedrig. Der Viskositätsindex (VI) ist eine Zahl, die die Änderung der Viskosität in Abhängigkeit von der Temperatur angibt. Je höher der VI desto weniger ändert sich die Viskosität mit der Temperatur.
Unter Viskosität einer Flüssigkeit versteht man ihre ich sag mal "Zähigkeit". Ein Beispiel macht es deutlicher: Honig hat eine deutlich höhere Viskosität als Wasser. Wasser und Ethanol haben eine sehr ähnliche Viskosität. Das Gabelöl hat eine stärker dämpfende Wirkung, je höher seine Viskosität ist. Es gibt eine schlaue Formel für die physikalische Viskosität, aber die ist unhandlich,da man mit sehr hohen Zahlen hantieren müsste. Daher wurde dieser Viskositätsindex eingeführt. Möglichst hoch sollte die Viskositätsangabe nicht sein, sondern entweder Herstellervorschrift oder aber man ändert die Viskosität seinen eigenen Ansprüchen an die Dämpfung entsprechend etwas ab.
Oh je, da habe ich wohl was durcheinander gebracht. Frank´s Erklärung für den Viskositätsindex stimmt natürlich. Sorry!
aber aufpassen, die meisten TWI's liegen bei nur einem mm restprofil.
Der größte Nutzen besteht(neben der Ausführung von Frank)in der Unterbindung der vorzeitigen Selbstzündung des Gemisches. Man kann also zwecks Leistungssteigerung die Verdichtung erhöhen ohne die Klopfgrenze zu überschreiten. Evtl. kann dann Normal- statt Superbenzin getankt werden und verringerter Kraftstoffverbrauch und somit verringerte Schadstoffausstöße sind ebenfalls positive Folgen.
Die mechanische Belastung ist bei allen Teilen des Ventiltriebes hoch, da kann sich durch Verschleiß und Verstellen der Elemente das Spiel verändern.
Moin, wie von Frank schon richtig beantwortet, ist ein gewisses Ventilspiel konstruktiv vorgegeben.Im Laufe des Betriebes kann sich das Ventilspiel ändern, entweder vergrößern oder verkleinern, und diese Tatsache macht dann ein einstellen der Ventile nötig. Ein einarbeiten des Ventiles in seinen Sitz verringert z.B. das Ventilspiel.
Als Ventilspiel bezeichnet man einen konstruktiv "vorgesehenen Abstand" zwischen dem Nocken (bzw. Kipphebel/Tassenstößel/Stoßstange) und dem Ventil(Ventilschaft) Das Ventilspiel dient dazu, Verschleiß und unterschiedliche Wärmeausdehnung des Ventiltriebs des Zylinderkopfes und des Motorblocks zu kompensieren.