Hi Bully, stand auch schon öfter mal vor dem Problem. Hab dann bei einer Profi Lederreinigung angefragt. Keiner gibt Dir einen Garantie, dass die Farben bleiben. Wenn Du also rein "schwarz" fährst kannst Du's machen, sonst Finger weg von der Reinigung (kostet übrigens auch Schweine Kohle). Also aussen gehe ich mit Seifenlauge (Gallseife) und einer Schrubberbürste dran. Dann wische ich alle Lauge gründlich mit klarem Wasser weg. Mit Stofftuch trockne ich so gut es geht ab. Dann schmiere ich die ganze Kombi satt mit Lederfett ein. Jetzt die Protektoren raus und das innere nach Aussen gestülpt. Dann das Innenfutter mit Waschpulver- od. Seifenlauge schön nass einweichen und reinigen. Wenn Du das Innenfutter rausnehmen kannst - super. Dann kannst Du auf dem Leder innen das Gleiche machen wie aussen. Ansonsten kannst Du leider, wie ich auch, das Leder von innen nicht einfetten. Wichtig ist, dass Du die Kombi langsam trocknen lässt, nie in den Heizkeller oder die Sonne legen. Good Luck!! Ach ja... Rosenduftshampoo geht natürlich auch ;-) nur die Badewanne würd ich weglassen!
Jau, mir sowas mal auf ner Hügelkuppe in der Rhön passiert. Das geht ratz fatz. Seitenwind hat so seine Tücken, die oft unterschätzt werden.
Brücken, Bergkuppen und Waldschneisen sind da gerade auch im Herbst Stellen, wo Vorsicht geboten ist.
Besondere Vorsicht ist auch in puncto Seitenabstand wichtig. Auch das Fahrzeug, welches man überholt kann aufgrund einer Windböe von der Seite nach links gedrückt werden.
Und: Je größer der Windschatten, desto heftiger der Seitenwind danach.
Genauso isses. Ist mir z.B. mal ganz heftig auf ner vierspurigen Brücke in Rotterdamm passiert. Ich ziehe an einem langen LKW-Gespann vorbei und zack, erwischt mich frischer Wind direkt vom Meer von links. Mein Mopped und ich haben einen heftigen Sprung auf die Gegenfahrbahn gemacht. Zum Glück kam grad keiner. Aber das passiert immer wieder. Bei starkem Seitenwind gilt also: deutlich die Geschwindigkeit reduzieren, vorsichtig lenken und auch abrupte Bremsmanöver vermeiden.
Auch wenn sich das jetzt nach Weichei anhört, aber dazu sind mir Mopped und Körper viel zu viel wert.
Sers Bully,
das ist ne ganz normale Geschichte. Das eigene Fahrzeug wird im Windschatten des Lkw zunächst "angesaugt" und erhält Schutz vor dem Seitenwind. Je größer der LKW, desto größer der Windschutz. Aber Achtung: zieht man dann vorbei, so ist ja der Windschutz futsch und der Seitenwind erfasst einen wieder richtig. Man wird aus der Spur gedrückt.
Hi Bully, 1:50 heisst: 1 Liter Öl gemischt mit 50 Litern Benzin, usw. Vies Spass beim Mähen!
BULLY am 14. Juni 2007 09:51 Hei Wuckl, das heisst also - 1:25 hat demzufolge mehr Ölanteile z. B. für die alten Moppeds wie Quickly und so - 1:50 wäre dann das beste für den Roller von meinem Schwiegervater.....ich glaub der Rasenmäher läuft mit bleifrei... greetz BULLY
Kann mich da nur anschließen. Habe ebenfalls ne magnetische Ölablass-Schraube unbd die zieht ganz schön was aus dem Öl raus. Und minimalen Abrieb wird es im Motor immer geben. Wenn der dann von der Schraube abgefangen wird, dann ist das sicher nicht schlecht.
Hi Bully, also ich habe so ein Ding drin. Beim Ölwechsel sieht man dann schon deutlich, daß da ne Menge "Metalldreck" dran hängen bleibt, das dem Ölkreislauf entzogen wurde. Gerade auch bei älteren Maschinen ist das schon sinnvoll
Teil 1:
"Einfahren" ist ja bekanntlich die Zeitspanne, in der sich bewegliche Bauteile im Motor aneinander anpassen bzw. die noch vorhandenen Unebenheiten der Oberflächen sanft abzutragen um so eine tragfähige Oberfläche für den Ölfilm zu bekommen. Ein Großteil der Hersteller schreibt die Einfahrzeit bis zur ersten Inspektion vor. Bis dahin sollte der Motor nur mit zwei Dritteln seiner maximalen Drehzahl gefahren werden. Schädlich für ihn ist, im großen Gang untertourig oder im ersten Gang hochtourig zu fahren. Erst nach der ersten Inspektion darf man das Aggregat voll fordern.
Wichtig: Kein Vollgas - egal welche Umdrehungszahl! Denn dabei erfahren sämtliche Lagerstellen und die Zylinder-Baugruppe ihre höchste Belastung.
Unbedingt zu vermeiden ist viel Gas bei niedrigen Drehzahlen, denn dabei steigen die Seitenkräfte des Kolbens und damit die Reibung an der Zylinder-Laufbahn. Reibung aber entwickelt Hitze, und die wiederum schädigt die frischen Oberflächen. Also immer alles "sanft" und "langsam" steigern!
Es muß also vermieden werden, daß der Motor sehr heiß wird (Betriebswarm ist natürlich ok! Ja sogar unbedingt erwünscht). Also sind Autobahnvollgasfahrten genauso falsch wie untertouriges bergauffahren oder Burn-Outs vor seinen neidischen Kumpels.
Richtig fährt man den Motor als "Warmduscher" oder "Frauenversteher" ein, wenn der Motor möglichst mit wechselnden Drehzahlen bewegt wird. Dabei braucht man sich nicht(!) an die exakten Drehzahlgrenzen zu halten, welche vom Werk vorgegeben sind. Diese dürfen ruhig mal überschritten werden (z.B. beim Beschleunigen). Ideal sind daher kurvige Landstraßen, wo man ohnehin mit wechselnden Geschwindigkeiten und Drehzahlen fährt.
Die ersten 100 km das Motorrad, wenn möglich, nicht in Gegenden mit starken Steigungen und Gefällen fahren. Als Höchstdrehzahl sollte man etwa die halbe Maximaldrehzahl nehmen. Danach erhöht man die Höchstdrehzahl langsam auf das maximal Erlaubte, so dass der Motor etwa bei Kilometerstand 500 zum ersten mal voll ausgedreht wird (beim Beschleunigen). Von 500km bis 1000km sollte man das Motorrad, auch schon mal kurzeitig auf der Autobahn mit Vollgas bewegen. Ab km-Stand 1000km (also nach der ersten Inspektion bzw. ersten Ölwechsel) kann man dann den Motor voll belasten. Generell ist es natürlich wichtig für fließende Übergänge zu sorgen. Also immer alles langsam steigern.
Wichtig ist: Den Motor immer schön warmfahren (ca. 10km) bevor ihr Drehzahlen gebt! Der Motor bedankt sich bei Dir mit einer hohen Laufleistung.
Teil 1:
"Einfahren" ist ja bekanntlich die Zeitspanne, in der sich bewegliche Bauteile im Motor aneinander anpassen bzw. die noch vorhandenen Unebenheiten der Oberflächen sanft abzutragen um so eine tragfähige Oberfläche für den Ölfilm zu bekommen. Ein Großteil der Hersteller schreibt die Einfahrzeit bis zur ersten Inspektion vor. Bis dahin sollte der Motor nur mit zwei Dritteln seiner maximalen Drehzahl gefahren werden. Schädlich für ihn ist, im großen Gang untertourig oder im ersten Gang hochtourig zu fahren. Erst nach der ersten Inspektion darf man das Aggregat voll fordern.
Hi Bully! Mein Händler hat mir damals den Tip gegeben langsam schön warmfahren (sollte man eh immer machen), auch durchaus mal ein wenig Gummi geben und vor allem die ersten 500-1000km öfters wechselnde Drehzahlen zu fahren. Also keine Langstrecke und stundenlang mit gleicher Drehzahl zu fahren sondern lieber kurvige Landstraßen mit vernünftig Gas aber noch keine Orgien. Mein Moped hat es mir bis heute gedankt.