Hi Bully
Was meinst Du überhaupt mit einer reinen Rennkupplung. Die richtigen Rennmotorräder haben meistens eine offen laufende Trockenkupplung. Das heisst sie läuft nicht im Öl wie gewöhnliche Kupplungen. Das hat den VOrteil, dass man sie schneller und einfacher wechseln kann und sie haben meist einen anderen Reibwert, den die hochgezüchteten Rennmotoren auch brauchen damit die Kupplung nicht durchrutscht.
Gruß Dude
Das ist so ne Sache: Sehen klasse aus und ermöglichen auch eine sportlichere Fahrweise - aber ich wär da vorsichtig. Die Dinger sind teilweise derart hoch und nach hinten versetzt das es weh tut. Bei recht kleinen Fahrern mag es gehen - aber ich würd auf jeden Fall wenn möglich eine Probefahrt empfehlen.
Besser hätte ich es auch nicht schreiben können ;-)
Kolbenfresser hängen nicht mit der Zylinderzahl zusammen. Sie können bei jedem Kolbenmotor auftreten, wenn es zu einer Störung im Kühl- oder Schmiermittelhaushalt kommt. Der Kolben wird sich, wenn er zu heiß wird, ausdehnen und dann im Zylinder stecken bleiben. Er frisst sich fest. Moderne 4Takter sind seltener betroffen als z.B. 2Takter, gerade im Schiebebetrieb bei längeren Bergabfahrten. Der Bikerprofi hat immer zwei Finger am Kupplungshebel, um im Falle des Festgehens sofort die Kupplung zu ziehen, denn sonst "kracht" es wirklich, weil das Hinterrad blockiert.
Der Kolbenring ist sozusagen die Dichtung des Kolbens. Er dient der Abdichtung des Brennraums zum Kurbelgehäuse. Er sorgt zudem für die Abführung der Wärme des Kolbens auf die Zylinderwände und er dosiert das Öl zwischen Lauffläche und Zylinderwand. Auf einem 4Takter-Kolben sind meist drei Ringe, zwei sogenannte Kompressionsringe und ein Ölabstreifring.
Verschlissene Kolbenringe erkennt man mit einer Kompressionsmessung, sie können je nach Beanspruchung des Motors (viel Kurzstrecke) schon eher verschleißen.
Hi Bully ! In der letzten Motorrad ( Heft 13 glaube ich ) waren die verschiedensten Motorrad-Transport-Möglichkeiten getestet und aufgelistet.
Ich fasse mal zusammen:
1) Geschlossener Motorradanhänger für bis zu 2 Motorräder. Gibt es sogar in einer Ausführung mit Schlafabteil, hat natürlich den großen Vorteil der Diebstahlsicherheit, als auch beste Verzurrmöglichkeiten und natürlich Schutz vor der Witterung. Kostenpunkt : ab 2700 € 2) Motorrad auf dem Heckträger ( Wie ein Fahrradträger ). Das geht tatsächlich ! Hätte ich auch kaum geglaubt. Allerdings muss man sein Auto bezüglich Steifheit des Rahmens prüfen lassen, zudem ist das Verladen des Motorrads ein ziemlicher Act. Kostenpunkt: ab 1800 € 3) Motorrad IM Auto. Viele größere Vans oder Busse reichen total aus, um ein Motorrad zu transportieren. Wichtig dabei ist die korrekte und feste Verzurrung, für die man meist einen Frontbügel in den Wagenraum einbauen muss. Kostenpunkt : je nach Frontbügelsystem ab 200 € 4) Offener Motorradanhänger. Das habe ich ausprobiert, als ich umgezogen bin. Verladen war einfach, allerdings ist das bike hier gierigen Blicken und der Witterung ausgesetzt - Ausserdem hieß es, 638 km mit 80 (!!) km/h rum zu tuckern. Das ist gar nicht so einfach, und ziemlich nervenraubend. Kostenpunkt: ab 600 € 5) Selber fahren :-) Macht Spass, man kann der Family hin und wieder lässig zuwinken, hat kein tempolimit und genug Platz im Wagen.
Falls du dir aber wirklich einen Anhänger kaufen möchtest, würde ich dir einen gebremsten offenen empfehlen, da kannst du wenigstens 100 km/h fahren und die Kosten halten sich in Grenzen. Am besten, man kauft ihn zusammen mit Kollegen, denn sooo oft wirst du ihn sicher nicht brauchen.
cucu !
Hey Bully ! Ich kann Conti nur zustimmen .. Ohne Drehmomentschlüssel geht bei mir gar nichts mehr. Seitdem ich einmal meine Gabelbrücke durch zu festes Zuziehen geschrottet habe - Schraube brach ab, versuchte sie raus zu bohren (Schraubenretter), Gewinde vermurkst - und erstmal 120 €uronen berappen durfte, waren mir auch die relativ hohen Anschaffungskosten egal! Für 45 Euro bekommst du schon einen relativ hochwertigen (und vor allem geeichten !!) Drehmomentschlüssel im Bereich von 10 - 50 Nm, dann bist du auf der sicheren Seite. cucu !
Die Steuerkette stellt die Verbindung zwischen Kurbel und Nockenwelle her.Wenn die Steuerkette rasselt ist sie locker und muß nachgespannt werden oder ager die Umlenkrolle(n) ist defekt
The1and0nly am 20. Juni 2007 18:48 Richtig erklärt. Steuerketten haben aber nur 4 Takt Motoren. 2 Takter sind Zwangsgesteuert ;-)
So nun noch was zum lachen:
Fast immer wenn ich einen Brief vom Finanzamt bekomme, dann rasselt bei mir auch die Steuerkette ;-)
Moin, Moin Bully! Jo, den brauchst Du unbedingt. Gerade z.B. Motor-, Achsklemm- und Gabelbrückenschrauben brauchen ein bestimmtes Anzugsmoment. Stell Dir vor, Du knallst die Klemmung bei Deiner Upsidedown Gabel total zu - wie sollte sich dann innen das Gleitrohr noch sensibel und gleichmässig bewegen können? Also her mit dem Ding und bei der Anschaffung nicht sparen! So long, Conti
Klasse Antwort
Für lange und anspruchsvolle Touren wie z.B. im Urlaub würde ich schon einen Hauptständer bevorzugen, allein wegen der bequemen Möglichkeit die Kette zu ölen oder zu reinigen etc. Bei der Hayabusa kann der Hauptständer aber die Schräglagenfreiheit einschränken. McDrive