Die neue GSX-R 600 wurde in der neuen Motorrad getestet! Soll nen super Motorrad sein, die Reifen lassen den guten Eindruck jedoch erblassen!!! Wie kommt das, dass solche Reifen dann genommen werden und nicht ein Michelin Pilot Power? Der funktioniert auf jedem Motorrad super!!
@ Frank: Das ist so nicht ganz richtig. Der Hersteller kann dem Kunden kein besseres Motorrad anbieten, wenn dieser nur auf den Preis achtet oder ihm die Vorteile von besseren Komponenten nicht klar sind. Und das meiste verkauft sich einfach über den Preis. McDrive

Warum wird kein Michelin pilot power ab Werk eingebaut, warum keine Gel batterie, warum kein Shell Advance Öl als Erstbefüllung, warum keine Öhlins Federbeine? Warum wohl? Ganz einfach, es ist für den Hersteller ganz einfach ZU TEUER.

@ Mc Drive Heute geht es im Fahrzeugbau primär um die Kosten. Anders kann ein Hersteller kaum noch konkurrenzfähig sein bzw. bleiben. Mal ein Beispiel aus der Autoindustrie Ein großer Automobilhersteller hat den Kabelbaum für das Kombiinstrument um 15 mm gekürzt. Das ergab ein Einsparpotential von 0,10 Cent pro Fahrzeug. Ergab bei einer Stückzahl von 6,3 Mio. Fahrzeugen 630 000 Euro. Und das war nur EINE Maßnahme der Kostenminimierungen an dem bestimmten Modell. Dass das Kombiinstrument für den Werkstattmenschen so gut wie nicht mehr ausbaubar war war dann eine andere Sache;-/
Wenn der Mopped Hersteller 25 Euro pro Reifen oder für das bessere Produkt 45 Euro bezahlt macht bei 20.000 Einheiten einmal 500.000 oder 900.000 ein Unterschied von 400 000 Euronen. Fazit: der Techniker sagt Öhlins , der Marketingmensch vielleicht auch noch oder Showa aber letztendlich sagt der Finanzmensch Njet. wir nehmen Sachs. Da meldet sich der Marketingmensch:“ beim „R“ Modell nehmen wir aber Ölins“. OK sagt der Finanzchef, dann lassen wir uns das aber gut bezahlen;-))
Hay zusammen ich geb euch teilweise Recht daß es sich in vielen Fällen um Kosteneinsparungen handelt. Ich bin Insider aus der Motorradbranche deshalb kann ich euren Argumente nicht ganz zustimmen. Ein Großhersteller testet Motorräder vor der Markteinführung ausgiebig und legt bestimmte Parameter fest für was für Zwecke ein Bike gedacht ist (Tourer, Sportler,usw.). Bei den Reifen geht man davon aus daß es sich um Straßenzugelassene Fahrzeuge handelt und deren Reifen sollen bei nasser, trockener, warmer,kalter Fahrbahn funktionieren. Außerdem sollen sie auch noch eine Weile halten und nicht nach 1000Km abgefahren sein.Da wird schon mit Know How gearbeitet. Nicht jeder von uns ist ein Rossi und weis mit seinem Gerät so umzugehen. Gruß Jürgen
Frank am 21. März 2008 09:33 Hallo Haya,sicher wird im Lastenheft die Konzeption und der Zweck für das Motorad festgelegt.Anforderungen werden mit der Reifenindustrie diskutiert.Im Fahrversuch werden dann auch verschiedene Reifentypen getestet. Und dann kommt der Reifenhersteller für die Erstausrüstung zum Zuge der einen guten Allroundkompromiss entsprechend den Herstelleranforderungen und Testergebnissen zu einem akzeptablen Preis anbietet.Ich wollte damit sagen nur billig geht auch nicht. Aber der Preis ist und bleibt ein wichtiges Kriterium.