Ninjafan am 29.11.2007 um 12:21 Uhr
Bei der aktuellen Diskussion um eine europäische Alternative zu den amerikanischen Navigationssateliten las ich immer wieder von der eingebauten Ungenauigkeit, die z.Z. Standard ist. Wieso klappt denn dann eine Geschwindigkeitsmessung mit GPS?
Hallo Ninjafan, ich denke, dass immer mehrere Messpunkte zusammen herangezogen werden, aus denen dann die aktuelle Geschwindigkeit berechnet wird. So sollte die Anzeige-Abweichung recht gering sein.

GPS hat heute einen Fehler von maximal drei Metern unter ungünstigen Bedingungen, meist aber weniger.
Wenn jetzt die Geschwindigkeit über eine etwas längere Strecke gemittelt wird, dann dürfte der Ortungsfehler sich kaum auswirken.
Das viele Gemeckere über das angeblich ja soooo ungenaue GPS hat wohl primär zu tun mit dem sauteuren Galileo, das die EU-Regierungen als Konkurrenzprodukt auf unsere Kosten entwickeln wollen.