Geraldine am 22.10.2009 um 9:52 Uhr
Also bei mir war das 1975. Ich war gerade zarte 15 Jahre alt als mein Schulschatz eine ziemlich abgewrackte 250-iger Trailer gekauft hatte. Ich habe auf dieser Trailer in Büsingen fahren gelernt. Büsingen ist eine Deutsche Enklave in der Schweiz (bei Schaffhausen) - da kommt weder die Deutsche Polizei hin noch die Schweizer. Wir sind dann natürlich ohne Helm und Schutzkleidung über die Strassen und die Felder gebrettert und in der Kiesgrube rumgerutscht und ich hatte zu Hause den Erklärungsbedarf, weshalb meine Beine total zerschlagen und meine Knöchel angesengt waren. Ich weiss nicht mehr, was ich meiner Mutter für eine Geschichte erzählte - aber etwas ist gewiss: von diesem Zeitpunkt war ich mit dem Motorradvirus angesteckt, auch wenn ich später viele Jahre aus persönlichen und finanziellen Gründen nicht mehr zum Motorradfahren kam.

Fast die gleiche Fragestellung gab es schonmal: ;-)
http://www.motorradfrage.net/frage/wie-seid-ihr-zum-motorrad-fahren-gekommen
Man erzählte mir, daß ich schon bei meiner Geburt in der einen Hand einen verbogenen Motorradlenker und in der anderen einen verrosteten Auspuff hielt - arme Mammi - muß eine schwere Geburt gewesen sein. Angeblich leidet sie heute mit ihren fast 96 Jahren noch an den Nachwehen. Meine Babymilch war eine Mixtur aus 50% Normalbenzin, 10% Getriebeöl und 40% Milch und mein Geschrei hörte sich an wie das Gekreisch der "Singenden Säge" (3 Zylinder DKW Rennmaschine).
Spaß beiseite. Ich bin mit 2-Rädern aufgewachsen und kann mich von Kindheit an an keine Minute in meinem Leben erinnern, in der ich nicht mit Zweiradfahrzeugen zu tun hatte.
Mein Nachbar hatte im Wechsel verschiedene Motorräder, die er immer gut gepflegt und fleißig geputzt hat. Als kleiner Junge stand ich immer dabei, habe zugeschaut und mir alles erklären lassen. Irgendwann hat er mich dann mal mitgenommen. Da war's dann passiert. Der Wunsch war da. Alles Weitere kam von allein.

Hi Geraldine,
das übliche in den 70igern. Ab 13 Jahre die Mopeten der älteren Geschwister gewartet und gefahren, ab 14 Jahren das erste Mofa (ihr merkt schon alles illegal), dann Mokick, Kleinkraftrad, Motorrad.
Aber so eine Laberfrage gehört an sich in´s Forum: www.motorradfrage.net/forum
Gruß T.J.

War als Jugendliche in einer Motorradclique. Durfte dort aber immer nur als Sozia mitfahren. Es war aber wunderschön. Das Gefühl durch die Natur und gegen den Wind zu fahren. Freiheit, einfach toll! Danach hatte ich jahrzehntelang keinen Kontakt mehr zu Motorrädern ( Familie, Kinder, Hausbau, Umzüge, Finanzen). vor einigen Jahren fing mein Mann dann wieder mit dem Motorrad fahren an. Daraufhin machte ich auch meinen Führerschein. Musste aber sofort danach am Knie operiert werden, mit 1 Jahr aqnschließender Reha. Danach traute ich mich aus Verletzungsgründen nicht mehr aufs Bike. Heuer habe ich wieder Mut gefasst und mir eine kleine Chopper gekauft. Brauche erst mal Sicherheit und Routine, bevor ich mir eine größere kaufe.
So das war eine Kurzversion meiner Motorradfahrkarierregeschichte.
catwoman

wie schon erwähnt, die frage gab es schon, aber ich sage es gerne noch mal,
mein Roller war mir zu langsam oder den Grünen zu schnell :) :D

ich hatte mir im Urlaub mal einen 125er Roller geliehen - hat einen Heidenspaß gemacht!
Danach hab ich mir eine 50er ausm Baumarkt gekauft und jetzt den Motorradführerschein nachgemacht :)
Sowohl mein Vater als auch meine Freunde haben es immer vorgelebt. Also konnte ich praktisch garnicht anders. Angefangen hats natürlich auch mit dem Roller - und dann wurde mit 18 gleich der Schein fürs Moped mitgemacht...

Nachdem wir schon seit Jahren keinen Zweitwagen mehr in der Familie hatten und man hier auf dem platten Land mangels ÖPNV ohne motorisiertes Fahrzeug - bis zu 20 km reicht mir auch das Fahrrad - viele notwendige Wege (Arzt, Behörden,...) nicht erledigen kann, bot sich ein einspuriges Fahrzeug an ;-)

Hi Geraldine,
ich hatte mal einen Mitschüler, der so ein uraltes Moped (nicht Mopped) fuhr. Der hat mich im Alter von ca. 15 mal fahren lassen. Aber nur ganz kurz und nicht auf einer öffentlichen Straße. Ich fuhr auf der damaligen Baustelle des Autobahnzubringers zur Nordtangente der A 111 in Berlin. Da ging es auf frischem Beton immer schön geradeaus. Als die Polizei kam, haben wir uns ganz schnell dünn machen müssen. Ich mit dem Moped und mein Mopedverleiher mit meinem Fahrrad. Er war schneller. Ich musste das Moped dann irgendwo wegen Spritmangels stehen lassen. Wenig später kam ich dann zu meinem Mitschüler um mein Fahrrad abzuholen. Auf meinen Hinweis, dass das Moped keinen Sprit mehr hatte, antwortete er nur kurz, dass es ihm egal sei, das Teil wäre sowieso nur geklaut gewesen. Aber gut, dass ich nicht erwischt worden sei. Den Mitschüler habe ich seitdem auch nicht mehr gesehen. Und ich habe mir nie wieder ein Moped geliehen. Außer von meinen BMW- und HONDA-Händlern. Wie du siehst, hat mich diese Erfahrung wohl trotzdem zu Zweiradfahren gebracht. Aber du hast ja nach dem Motorradfahren gefragt. Meinen Motorradführerschein habe ich erst mit 31 Lenzen gemacht. Vorher bin ich mit allerlei anderen Einspurgeräten durch die Landschaft geschaukelt. Irgendwann wurde es dann Zeit, auf richtige Moppeds umzusteigen. Ein ehemaliger Studienfreund und Mitsegler fuhr damals eine HONDA Goldwing der ersten Baureihe. Wie das denn so ist........, ich wollte auch......, also habe ich..... Gruß Ebbi

Naja, ging mit meiner Honda MT 5 los. Sehr viel gefahren mit dem 50'erle. Auch viel im Gelände ("gefühlt" an ca. 10 Nachmittagen jede Woche).
Mit 18 dann statt Motorrad mein erstes Sportcoupé - eine "Ente" Citroen 2 CV. Mit 20 hielt ich es nicht mehr aus und die Kawa wurde meine.
usw., bis mit der WR 2002 die "Gatschhupfer-Karriere" zu Ende ging
Bild/er:
Du hast Recht, ich habe zu wenig gestöbert - um genau zu sein, gar nicht!
Pfui, und das als erfahrene Forumsuserin... ;-)
Laut Profil gerade mal einen Monat dabei, ist das erfahren? Gruß auch in die Schweiz, der T.J.
Ich weiß, deswegen ja auch das ";-)" und sie eine der wenigen Neuen ist, die hier nicht sofort angeeckt sind, weil sie das Forumsprinzip begriffen haben. Von einer Rechtsanwältin darf man das ja auch erwarten ;-) Hat ja dafür lange studiert...
Autsch!
Das hat gesessen. Ich konnte den Einschlag spüren.
Epizentrum ganz klar hier in Bern!!:-))
Ehrlich - keine Ausreden, spitze.