Eazyrider am 06.02.2010 um 19:27 Uhr
Ein Freund von mir möchte seinen alten Garagenfund CB 400N doch tatsächlich als Rennstreckenkrad aufbauen :) Also alles ab, Stummel und anderer Auspuff dran und vielleicht noch andere Gabelfedern etc. Ist sicher nichts zum Jagen, für den Spaß aber sicherlich gut. Nun möchte er auch die Lichtmaschine raus bauen und weiß aber noch nicht so recht, was für eine Batterie er braucht um damit seine Runden drehen zu können (etwa 30 Minuten ohne laden. Gibt es da Anhaltswerte wie viel Ah eine Batterie braucht um die Zündung zu versorgen?

Also mal Spaß beiseite. Also jetzt soll eine Honda CB 400 N auf Rennstrecke umgebaut werden. Natürlich kann er die Lichtmaschine ausbauen da ja nur die Zündanlage mit Strom versorgt werden muss. Da kannst Du annehmen das die Zündung ca. 20 Watt aufnimmt Wenn er jetzt ca.eine Stunde fahren will reicht eine billige 8 Ah Batterie vollkommen aus. Da die früheren CB 400 Modelle auch noch Kickstarter hatten, braucht man auch keinen Fremdanlasser. Wenn nicht, dann halt anschieben.
Ich denke, ein LiFePo Akku für 140 Euro ist für das Projekt wohl etwas zu teuer, wenn man das aktuelle Preisniveau der CB 400 zugrund legt, wäre solch ein Akku ja schon locker 10% des Motorradwertes.
Die CB 400 N hat ja regulär 43 PS wurde jedoch in Deutschland meist in einer auf 27 PS gedrosselten Version angeboten.
Bleibt nur die Frage offen. Ob mit solch einem Powerbike, die Rennstrecke zum Erlebnis wird.

Da stellen wir uns mal janz dumm. Dat Mopped hätt normal 12 Volt. Da müssen wir ma wissen, wieviel Leistung die Zündung aufnimmt. Sagen wir mal die Batteriezündung nimmt zwanzisch (20)Watt auf. Dann wör dat ne Strom von 1,7 Ampere. Wenn dinge Fründ jetz ne 17 Ah Batterie(Amperestunden) hätt, dann künnt dä 17 Stunden im Kreis fahren. Theoretisch, versteht sich.
colin am 6. Februar 2010 20:27 Lustig! aber
Sind 17 Ah durch 1,7 A echt 17 h ;;--))
Toterfisch am 6. Februar 2010 20:49 Stimmt, rein rechnerisch kämen nur 10 Stunden heraus.
Frank am 7. Februar 2010 17:43 Stimmt, 10 Stunden,Tippfehler Sorry.

Frank hat ja schon vermutet: Dat isse ne Dampfmaschien. Einfach herrlich!
Zu Deiner Frage: wegen dem ähnlichen Gewicht würde ich lieber die Batterie 'rausschmeißen und die Lichtmaschine behalten.
Aber vielleicht kann Dein Freund ja auch auf den Rahmen verzichten?
Wenn Du meinst, ich würde Euch hier veräppeln, dann schau Dir mal die Bilder an!
VG
Rainer
Bild/er:
Auf die Batterie kannste - soweit ich weiß - schlecht verzichten, da Du sie erstens zum Starten brauchst (falls Du nicht schieben willst) und die Lichtmaschine normalerweise mehr Strom produziert, als verbraucht wird. Und der muss irgendwo hin. Am Besten in die Batterie.
Toterfisch am 6. Februar 2010 22:43 http://www.touratech-video.de/video/32
Hi,
bei diesem 24h-Rennen wurde (bei ca. 4min 30') das Motorrad extern gestartet. Die sind ohne Batterie gefahren. Und die G450X hat nun mal keinen Kickstarter... Korrekt ausgedrückt handelt es sich ja um eine "Starterbatterie" und ist somit nur für das Anlassen zuständig. Wenn die Kiste mal läuft macht das alles die Lichtmaschine. Hauptsache, man würgt das Ding unterwegs nicht ab.
VG
Rainer

Beim Umbau auf eine Rennmaschine würde ich die LifePo Batterien verwenden, die haben unter 1Kg und sind auch zum Starten bestens geeignet. Im Triumph Forum haben einige Members das sogar für den Strassenbetrieb umgebaut und sind absolut zufrieden damit. Spannung: 13,2V
Ladeschlußspannung: 14,4V Entladeschlussspannung: 8,0V > 10C Strombelastbarkeit: 150 bis 200A mit 20-25C Abmessungen: B=54mm, H=65mm, L=110mm Gewicht: ca. 660g
Getestet wurde wie folgt: Ich habe die Speedy ca. 8 mal gestartet und direkt wieder aus, gestartet und wieder aus. Der Akku ist völlig unbeeindruckt von der Starterei. Auch beim 8ten mal wie beim ersten mal, Anlasser sauber ohne Mühe gedreht. Die Speedy zieht beim Starten 110A, die Spannung geht dabei kurzfristig auf 10 bis 11V zurück. Versuchsweise wurde der Akku auch in meine BMW F800 eingebaut. Diese zieht beim starten 155A, die Spannung geht hier auch auf 10 bis 11 V zurück.
Selbst bei den höheren Strömen konnte ich etliche Male starten und auch hier ist der Akku unbeeindruckt.
Zusammenfassung: Ich bin bisher ca. 2500KM mit dem Akku unterwegs gewesen. Es gab keinerlei Probleme mit dem LiFePo. Die Vorteile sehe ich vor allem bei der Gewichtsersparnis: 4,5 Kg weniger Gewicht für ca. 140€ ist ein guter Kurs. Das Gewicht mit Carbonteilen sparen würde ca. das 20 fache kosten. Zum Überwintern habe ich den Akku ausgebaut, geladen und nun steht er bei 10°C im Keller und wartet darauf die Speedy wieder starten zu dürfen.
http://shop.strato.de/epages/61333079.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61333079/Products/4s3p-A123-Motorradbatterie
triplewolf am 7. Februar 2010 10:04 Der Link funktioniert http://shop.strato.de/epages/61333079.sf/de_DE/?ObjectPath=.
Endurist am 7. Februar 2010 10:42 Hi Wolfi, dein Link hinkt nur am Sonderzeichen. Nimm´ bei langen Links einfach kuerzer.de dann sieht´s so aus: http://kuerzer.de/2iGiEkUxl
Ja bei deiner Maschine macht das Sinn, du steckst da ja auch ein Menge Geld rein um ein paar Kilos abzuspecken. Die Jungs frickeln da aber an einer alten CB400N rum. Die werden wohl keine € 205,50 in eine Batterie investieren um ein wenig Spaß zu haben. Gruß T.J.
triplewolf am 8. Februar 2010 21:02 Hi T.J., Ich habe nur einen Beitrag von jemand anderen aus dem Forum kopiert , ich selber kannte die LiFePo bis vor kurzem gar nicht als ich selbst eine neue Batterie benötigte. Das ging allerdings aus meiner Antwort nicht hervor, sorry.

Laß die Lima drin und hau die Batterie in die Tonne,dann mußt zwar anschieben ist aber gut für die Muskulatur oder Du besorgst Dir einen externen Anlasser.

Am einfachstn wird wohl sein, er lässt die Lima drin und ersetzt die Batterie durch eine leichte Gel Akku.
Dann ist auch die Gewichtsreduzierung erreicht und der Strombedarf gedeckt.
Glaube ich kaum,wohl eher zum Hindernis.