Vor Schlägen kann das dünne Material das Aluminium sicher nicht schützen und mit dem Abschleifschutz ist es bestimmt auch nicht weit her. Ist das ganze nur ein optischer Gag?

Es gibt wie überall unterschiedliche Qualitäten.
Mein Sohn hat an seiner TRX Carbon-Maschinen-Cover, die von einem franz. Freund in erstklassiger Qualität mit Kunsstoffverstärkung gefertigt wurden. Bei einem Sturz in Ledeneon haben diese Cover den Limadeckel gerettet. Ohne Cover wäre der Deckel mit Sicherheit zerstört worden.
Bei exponierten Teilen macht das also durchaus Sinn.

Karbon Schützer (ggf. mit Kevlar-Einlage) schützen einen Rahmen beim rutschen auf der Rennstrecke schon recht gut. Gegen einen Kantstein auf der Straße kann er natürlich nichts ausrichten und dafür ist er auch nicht gemacht.
Außerdem kann man damit schön Rahmenschäden, Kratzer oder Macken kaschieren, die der TÜV nicht sehen soll :-)
Ich denke sie haben Ihren Sinn, darüber haben ja schon einige berichtet. Ich bin auch der Meinung lieber ein Schutz, egal aus welchem Material, geopfert als einen Rahmen. Gruß hojo.

Wirklich gute Karbonschützer sind in mehreren Lagen ausgeführt.
Da wird zwischen die Korbonlagen Titanblech eingearbeitet.
Diese schützen sehr wohl gegen Schläge und Durchscheuern.
Wenn man sein Mopped in ein Kiesbett ablegt, verhindern die Schoner Macken am Rahmen von den Steinen - und das recht zuverlässig. Allerdings haben auch diese Art Schoner ihre Grenzen.

Bei einem relativ leichtem Sturz mit Rutscher sieht ein Motorradrahmen meistens aus wie mit einem Sandstrahlgebläse bearbeitet, lauter Riefen, Macken und Kratzer von Split, Sand und Steinen. Davor kann ein Carbon Rahmenschützer sehr wohl bewahren, vor einem harten Aufprall schützt so gut wie nichts.
Bei Art meca concept gibt es z.B. auch Carbonteile zu kaufen (ist zwar nicht "unsere Adresse" aber...). Auf dem Link kann man Bilder sehen, die die Schutzwirkung der CarbonCover verdeutlichen: www.artmeca-concept.com/page/accueil.htm