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Was unterscheidete Öl für Autos von Öl für Motorräder?

gefragt von CatherineCatherine am 08.12.2007 um 13:09 Uhr

Ist das nur ein Marketing-Trick oder haben die beiden Fahrzeuge unterschiedliche Öl nötig? Falls ja, warum?


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Tigerdompteur
beantwortet von Tigerdompteur am 8. Dezember 2007 13:32
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Moin, da die meisten Auto´s eine Trockenkupplung und ein separates Getriebe besitzen,muss das Autoöl im Gegensatz zu den meisten Motorradmotoren, auf diese beiden Baugruppen keine Rücksicht nehmen, und muss nur die Schmierung des Motors gewährleisten. Es kann somit viel spezieller oder auch einfacher ausgelegt werden. Bei den meisten Motorradmotoren muss das Öl kompatibel mit der Nasskupplung sein ( ist in den meisten Motorradmotoren eingebaut), und mit dem Getriebe sein. Ein Motorradöl muss somit drei Baugruppen versorgen, Motor,Kupplung und Getriebe.Deshalb ist es wichtig das man nur Motorradöle für´s Motorrad verwendet.


Frank
beantwortet von Frank am 9. Dezember 2007 19:05
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Einige Punke hat Tigerdompteur ja schon angesprochen. Wichtig ist, das Du für Dein Mopped ein Öl verwendest, dass der Spezifikation die in der Bedienungsanleitung angegeben ist, verwendest. Das sollte bei einer Nasskupplung natürlich der Spezifikation JASO MA entsprechen damit es nicht zu Kupplungsrutschen kommen kann. Prinzipiell ist das Motoröl für Autos nicht wesentlich unterschiedlich zu dem für Motorräder Da beim Auto die Zahnräder des Getriebes höher belastet werden als beim Motorrad, braucht ein Autogetriebe ein spezielles Getriebeöl. Für das Motorradgetriebe reicht zur Schmierung das Motoröl aus. Was man bei Motorrädern nicht verwenden soll sind die speziell für (Auto) Diesel- und Otto-Direkteinspritzmotoren entwickelten synthetischen „Leichtlauföle“, die können Kupplungsrutschen hervorrufen. Aber mal ein Beispiel aus der Praxis zum Thema Motoröl: Hier das Procycle Mineralöl 20 W40 JASO MA API SL für 14,95 EUR (4 Liter) im Vergleich das Castrol 10 W50 JASO MA API SJ für 66,90 EUR zur Zeit heruntergesetzt auf 49,95 EUR (4 Liter) Castrol vollsynthetisches Öl für SPORTLICHE Motoräder, für HÖCHSTE Leistung, unter EXTREMSTEN Bedingungen. Und jetzt ein Motorradfahrer mit einer 650 Suzuki. Welches von beiden Ölen wird der denn kaufen? In den meisten Fällen „das Beste“ nämlich das Castrol. Obwohl das Günstigere von Procycle (was übrigens auch von Castrol für Louis hergestellt wird) immer und ohne jegliche negativen Auswirkungen auf den Motor und unter allen in unseren Breitengraden vorkommenden Temperaturen voll und ganz ausreichen würde. Das zum Thema Marketing bei Motorölen.

Kommentar von Simple_avatar5smallTigerdompteur am 9. Dezember 2007 20:18

Moin Frank, wie immer eine sehr gute Ergänzung von Dir.


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