Was haltet ihr von der Zukunft der neuen Elektrobikes?

gefragt von SumoManiacSumoManiac am 01.11.2009 um 10:20 Uhr

Ich war vorletztes Wochenende auf den eDays in Berlin Tempelhof, auf der die neuen eBikes von Quantya quantya.eu , eRockit erockit.net etc. und Elektroautos wie der Tesla Roadster teslamotors.com oder der eMini vorgestellt wurden. Ich konnte alle Fahrtzeuge selbst fahren und bin schon ein klein wenig begeistert. Was haltet ihr von der Zukunft der Elektromotorräder?

25 Stimmen : Finde ich kühl, das ist die Zukunft! (4) ; Ein Motorrad muss Krach machen und qualmen. (1) ; Hab ich schon getestet und finds klasse. (3) ; Hab ich schon getestet und finds doof. (0) ; eCars ja, aber eBikes: No Way (2) ; Mir doch egal, du Freak ;-) (4) ; Others... (11)
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anonym
beantwortet von frschilling am 1. November 2009 13:35
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Über kurz oder lang muss man sich etwas einfallen lassen, um der CO2-Belastung Herr zu werden und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter zu verringern. Elektromotoren sind ein Weg dahin, sofern der erforderliche Strom nicht ebenfalls durch fossile Energieträger gewonnen wird. Insofern finde ich den Ansatz gut, auch wenn es bis zu einer verbraucherfreundlichen Relaisierung (Kosten/Nutzen) noch ein weiter Weg ist und es mir um die qualmenden, stinkenden und lauten Benzinmotorräder leid täte. Aber wie gesagt, der Weg ist sicherlich nich sehr weit, so dass ich die endgültige Umsetzung sicher nicht mehr erleben werde.

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Kommentar von 0d55a64bf592a264db94b6939326d18bsmallbadboybike am 1. November 2009 14:47

Ich denke bevor wir anfangen CO2 einzusparen, für viel Geld, und wenig Nutzen für die Umwelt, sollte die Industrie erst Mal damit loslegen.

Kommentar von frschilling am 4. November 2009 11:25

Da gebe ich dir völlig Recht. Einfacher ist es jedoch immer, in der breiten, lobbylosen Masse anzufangen, die sich nicht wehren kann.


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chapp
beantwortet von chapp am 1. November 2009 11:36
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Ich kann diese Hysterie bezüglich E-Fahrzeugen absolut nicht nachvollziehen. Ich bin beruflich mit solchen Dingen befaßt (von Investorenseite) und kann diese Begeisterung für E-Fahrzeuge im Individualverkehr, egal ob 2 oder 4 Räder, nicht teilen. Es begann mit dem technischen Irrweg, den man Hybrid Antrieb nennt. Aufgekommen ist diese Schnapsidee nur, weil die Japaner beim Diesel um 20 Jahre hinter den Deutschen Herstellern herhinken und es ihnen noch nicht einmal geholfen hat, wie gewohnt auf Teufel komm raus zu kupfern. Außerdem haben es die Amis immer noch nicht kapiert, daß ein Diesel PKW mit ihren Trucks nichts zu tun hat. Der puren Not gehorchend haben die Japaner eine alte Deutsche Erfindung ausgegraben und auf den Otto - Hybrid gesetzt, was nichts daran ändert, daß diese dusselige Technik kurzfristig im Stop and Go Betrieb im Zentrum von Tokio gewisse Pluspunkte haben mag, ansonsten aber okologischer und technischer Schwachsinn ist. Auch wenn Deutschlands ahnungsloseste Politikerin, Frau Kühnast noch so begeistert sein mag. Der E-Antrieb setzt diesen Irrweg fort. Er ist aus verschiedenen Gründen absolut nicht alltagstauglich (siehe z.B. Innenraumheizung - für Bikes glücklicherweise ohne Belang)und ist meilenweit davon entfernt, es zu werden. Abgesehen davon stehen noch nicht einmal 20% der Stromkapazität zur Verfügung, die nötig wäre, auch nur 50% des Verkehrs zu elektrifizieren. Das ganze Thema ist derart Ideologieverseucht und irrational, daß es einem grausen möchte. Es ist auch typisch, daß sich vor allem Politiker dafür interessieren, die zuerst im Parteiprogramm nachsehen müssen, bevor sie ihr Bißchen Gehirn einschalten.

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Kommentar von 19c4447de770888199009fbc466614easmallmichlm am 1. November 2009 12:34

Klasse !!!!

..anzumerken wäre noch das die Japaner Diesel-PKW's fast ausschließlich für Europa produzieren...deswegen fällt der Dieselmotor nicht unbedingt unter ihr "Hauptaugenmerk" ... :-)

Kommentar von 9d8b99ad9e827dd46186118ad19ecc02smallmy666 am 1. November 2009 14:13

Rational gesehen sicher korrekt - aber das lautlose Gleiten übt (auf mich) einen ganz besonderen Reiz aus. Hat im Ansatz was von Segelfliegen...

Kommentar von E737a5be5862c9a7f5842148405a353dsmallBonny2 am 1. November 2009 14:36

Du sprichst mir aus dem Herzen. Gruß Bonny

Kommentar von 5becc592b32836b7e51af0300c6e163esmallturboklaus am 1. November 2009 15:23

Also ich sehe den Ansatz des Erdgasmotorrads mit BMW Motor als einen vernünftigen Ansatz. Ich habe Beruflich mit Gasmotoren zu tun, und bin am überlegen, wie ich es anstelle, diesen Antrieb, den ich seit mehr als 150000km im Auto nutze, und somit den CO2 Ausstoß aktiv minimiere, ins Motorrad einfügen könnte. Würde ich ein Gespann fahren, wäre ein Gasantrieb das erste, was montiert würde. Leider werden die Bivalent fahrenden Fahrzeuge von unserem Steuersystem zu unrecht benachteiligt. Wenn dann 2018 die Steuerfestschreibung für Gas neu berechnet wird, bin ich gespannt, was kommt. Aber Elektro im Bike, nee Danke! Da hat Chapp schon den richtigen Gedankengang bei seiner Antwort!

Kommentar von F829f0844381affd10f139846a4935ebsmallSumoManiac am 1. November 2009 15:43

Hmm, wenn ich das so lese, glaube ich, dass der Groschen noch immer nicht bei allen gefallen ist. Seid ihr denn auch noch den Meinung, dass normale Glühbirnen nicht durch moderne LED-Technik abgelöst werden sollte und es absolut ok ist, dass bei Glühbirnen gerade mal 3% der Energie in Licht umgewandelt wird und der Rest in Wärme verpufft? Ich möchte da nur den Punkt Wirkungsgrad ansprechen. Es gibt derzeit keine Antriebstechnik auf Motorenseite die einen effizienteren Wirkungsgrad als ein moderner Elektromotor besitzt. Alle anderen Probleme wie die Versorgung mit Elektrizität, der Akkumulatoren etc. werden dann schon nach und nach gelöst. das Gasthema ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung, es bleiben aber von der Energiebilanz her gesehen absolut ineffektive Antriebstechniken mit extrem hohen Energieverlusten durch Reibung und Wärmeemmissionen. Ach ja, und wer sich sorgen um die Heizung macht, hat sich nun wirklich noch nicht mit dem Thema beschäftigt, denke ich.

Kommentar von Simple_avatar2smallchapp am 1. November 2009 17:11

Lieber Freund. Angesichts deines Informationsstandes solltest du mit so provokativen Äußerungen wie "Groschen noch nicht gefallen" sehr vorsichtig sein. Strom wächst nicht auf Bäumen sondern muß produziert werden. Nimmst du die Gesamtenergiebilanz, ist ein moderner Diesel um Längen effektiver und Umweltfreundlicher als Strom. Hinzu kommt, daß wesentliche Teile der Stromproduktion extrem umweltschädlich vonstatten gehen. Bis dies auch nur für 50% der Stromgewinnung abgestellt ist, vergehen mindestens 20 - 30 Jahre. Da durch die Stromnutzung im Verkehr der Stromverbrauch drastisch ansteigen würde, verlängert sich dieser Zeitraum auf eher 50 Jahre. Eine Solarzelle muß mindestens 3 Jahre unter Vollgas bruzzeln, bis sie auch nur so viel Energie produtziert hat, wie zu ihrer eigenen Produktion nötig war. Nach 5-7 Jahren beginnt bereits der Wirkungsgrad drastisch zu sinken. Das heißt, eine Solarzelle liefert maximal 4 Jahre lang halbweg effektiv Strom. Dann ist Feierabend. Wenn du auch nur ein Wenig mehr Ahnung hättest, dann würdest du Leuchtmittel nicht mit Antriebstechnik vergleichen. Dazwischen liegen Welten. Du solltest nicht so viel denken, sondern mehr wissen. Das Heizproblem in reinen Elektrofahrzeugen ist absolut ungelöst und wird von allen Beteiligten gemieden wie die Pest, weil es höchst blammabel wäre, wenn so hochfliegende Pläne an so einem profanen Punkt scheitern würden.

Kommentar von Simple_avatar2smallchapp am 1. November 2009 17:20

Du glaubst so "nebensächliche" Probleme wie die Versorgung mit Elektrizität oder die Accus werden dann schon nach und nach gelöst. Beides sind D I E elementaren Kernprobleme und beides ist absolut ungelöst und selbst ausgewiesene Fachleute wagen nicht zu prognostizieren, ob sie jemals in vollem Umfang gelöst werden können, zumal bestimmte Rohstoffe, die hierzu nötig sind, schon knapp werden, bevor überhaupt die Produktion in großem Maßstab begonnen hat(siehe Lithium).Gute Nacht und träum schön weiter.

Kommentar von 5eb5d66f27924ee59b4e7d2aa63819a0smalltriplewolf am 1. November 2009 21:39

Gut gebrüllt chapp! @ SumoManiac, Du scheinst auch nicht zu wissen das die Herstellung von Energiesparlampen wesentlich mehr Energie kostet als die in absehbarer Zeit sparen können! Das ist wieder mal so eine Umweltlüge.

Kommentar von Simple_avatar2smallchapp am 2. November 2009 00:07

Sehr richtig !

Kommentar von F829f0844381affd10f139846a4935ebsmallSumoManiac am 2. November 2009 09:02

@tripplewolf wenn du von den Leuchtstofflampen redest hast du natürlich Recht! Kannst du bei den anderen verfügbaren Energiesparlampen die auch Argumente als Umweltlüge nachhalten?

Kommentar von F829f0844381affd10f139846a4935ebsmallSumoManiac am 2. November 2009 10:02

Lieber @chapp. Ich danke dir sehr für deinen sehr freundlichen Hinweis. Selbstverständlich möchte ich hier niemanden provozieren. Danke auch für die Information, dass Strom nicht auf Bäumen wächst. Was so allerdings nicht ganz richtig ist, wenn man es genau nimmt! Soviel zum Thema denken und wissen. ;-) Aber egal. Ich will hier keine wissenschaftliche Grundsatzdiskussion führen. Nehme ich aber tatsächlich die Gesamtenergiebilanz und vergleiche einen modernen Dieselmotor mit einem Elektromotor, unter Berücksichtigung der heute schon möglichen, allrdings leider noch nicht etablierten sowie umweltfreundlichen Energiegewinnung und ggf. Speicherung, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Je länger mit alten Denkmustern an die Sache ran gegangen wird, desto länger wird es auch dauern bis eine effektive und praktikable Umstellung möglich ist. Leider sind die Lobbyisten und somit die Nutznießer der "alten" Technologien so stark, dass die möglichen Entwicklungen eher gebremst als gefördert werden. Die Solartechnik ist, wie du es richtig sagst, sicher keine sehr effektive Art der Energieumwandlung bzw. Stromgewinnung. Auch wenn hier noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Hier sollte, wenn du Vergleiche schon in Frage stellst, nicht gerade eine ineffektive Stromgewinnungsmethode verglichen werden.

Kommentar von F829f0844381affd10f139846a4935ebsmallSumoManiac am 2. November 2009 10:02

Und ich muss dir schon wieder Recht geben. Ja, Lithium ist sicher ein begrenzter Rohstoff. Aber auch hier muss ich dir leider sagen, dass bereits heute Lithium Ionen oder Lithium Polymer Akkus nicht mehr der Weisheit letzter Schluss sind und somit dann Lithium nicht mehr in großem Maße benötigt werden wird. Darüber hinaus könnten bereits heute schon mit Brennstoffzellentechnologien Stromspeicher abgelöst werden. Die Energiebilanz solcher sicher noch nicht ausgereifter Systeme, incl. der Wasserstofferzeugung, lassen die Energiebilanz von noch so modernen Dieselmotoren aber schon heute recht alt aussehen. Ach ja, wie lange denkst du werden die Rohstoffe für Dieselmotoren und Konsorten wohl noch verfügbar sein und wie weit wird man mit regenerativen Kraftstoffen (Rapsöl, Biogas etc.) in Bezug auf die Energiebilanz kommen? Wake up man! Übrigens, wenn du Angst vor dem Frieren hast, sei beruhigt, auch dafür gibt es sehr gute Lösungen. How ever, nichts für ungut. Ich glaube, dass wir mit alternativen Antriebssystemen wie z.B. Elektromotoren sicher auf dem richtigen Weg sind und Verbrenungsmotoren wie der Benzin- oder Dieselmotor seine Halbwertszeit technologisch sicher schon erreicht hat. Und das alles obwohl auch ich die Good Vibrations, das Feeling und des Sound von Verbrennungsmotoren liebe. Aber auch dafür gibt es schon Lösungen.

Kommentar von F829f0844381affd10f139846a4935ebsmallSumoManiac am 2. November 2009 10:06

Lieber @chapp. Ich danke dir sehr für deinen sehr freundlichen Hinweis. Selbstverständlich möchte ich hier niemanden provozieren. Danke auch für die Information, dass Strom nicht auf Bäumen wächst. Was so allerdings nicht ganz richtig ist, wenn man es genau nimmt! Soviel zum Thema denken und wissen. ;-) Aber egal. Ich will hier keine wissenschaftliche Grundsatzdiskussion führen. Nehme ich aber tatsächlich die Gesamtenergiebilanz und vergleiche einen modernen Dieselmotor mit einem Elektromotor, unter Berücksichtigung der heute schon möglichen, allrdings leider noch nicht etablierten sowie umweltfreundlichen Energiegewinnung und ggf. Speicherung, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Je länger mit alten Denkmustern an die Sache ran gegangen wird, desto länger wird es auch dauern bis eine effektive und praktikable Umstellung möglich ist. Leider sind die Lobbyisten und somit die Nutznießer der "alten" Technologien so stark, dass die möglichen Entwicklungen eher gebremst als gefördert werden. Die Solartechnik ist, wie du es richtig sagst, sicher keine sehr effektive Art der Energieumwandlung bzw. Stromgewinnung. Auch wenn hier noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Hier sollte, wenn du Vergleiche schon in Frage stellst, nicht gerade eine ineffektive Stromgewinnungsmethode verglichen werden.


triplewolf
beantwortet von triplewolf am 1. November 2009 10:49
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Im innerstädtischen Verkehr von Großstädten wird sich das E-Bike möglicherweise etablieren können, wenn die Preise auf ein erträgliches Maß absinken werden. Aber für den den Freizeitsport auf Landstrassen wird es niemals ein Ersatz für ein Moped mit Benzinmotor sein können. So ein Verbrenner macht schöne Geräusche, erzeugt good Vibrations, groovt und setzt Glückshormone frei.

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kobaia
beantwortet von kobaia am 1. November 2009 10:45
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....gähn...

Kommentar von 9e1a3c3b226a9a87b2999b6b416e5062smallhansimax am 1. November 2009 10:50

noch müde? oder schläfern Dich die Fragen ein? Komm, es hat jetzt 13Grad - eine Runde geht sich aus. Flachschieber wollen kühle Luft. Bis dann. Gruß hj-austria


hansimax
beantwortet von hansimax am 1. November 2009 10:44
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enigmaenomine
beantwortet von enigmaenomine am 1. November 2009 10:48
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mir ist so was von egal

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Geraldine
beantwortet von Geraldine am 1. November 2009 10:26
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Ich bin überzeugt, dass diese Art von Bikes eine grosse Zukunft hat. Man muss es ja auch nicht als Konkurrenz zum bezinbetriebenen Motorfahrrad ansehen, sondern es für den Zweck einsetzen, für den es meines Erachtens gedacht ist - als bequemes, platzsparendes, umweltfreundliches Verkehrsmittel für kürzere Strecken.

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Frank
beantwortet von Frank am 1. November 2009 18:47
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Wer sich intensiver als die Medien und Politiker mit der Thematik Elektroauto und E- Motorrad befasst hat, wird feststellen dass dieses Antriebskonzept auf absehbare Zeit ein Nischenprodukt bleiben wird.

Einer kurzfristigen Markeinführung von höheren Stückzahlen von Fahrzeugen mit Elektro- antrieb stehen eine Vielzahl von technischen und wirtschaftlichen Problemen entgegen.

Das sind z.B. die klimaneutrale Stromerzeugung, die immer noch nicht ausreichende Energiedichte von Batterien, die zu geringe Lebensdauer der Batterien, die zu geringe Anzahl der Ladezyklen, die Verfügbarkeit von Materialien wie Lithium und nicht zuletzt die Kosten.

Auch wenn sich schon einige Fahrzeuge auf dem Markt sind, handelt es sich um geringe Stückzahlen die meist stark subventioniert sind und ihre Existenz gesetzlichen Regelungen wie z.B. „Zero emission vehicles“ in Kalifornien verdanken.

Bedauerlich ist, wenn Hersteller sich zu den noch nicht gelösten Problemen äußern wird meist unterstellt : „Die wollen nicht, oder die haben den Trend verschlafen etc.

Fakt ist : Alltagstaugliche E- Fahrzeuge mit ausreichender Reichweite, mit funktionierender Heizung, der nötigen Infrastruktur und das ganze zu moderaten Kosten wird es frühestens in 15 bis 20 Jahren geben. Aber auch nur dann, wenn die heutigen noch bestehenden Probleme zügig gelöst werden können

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silverbullet
beantwortet von silverbullet am 1. November 2009 11:41
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Hab ich noch keine richtige Meinung zu, ausser das die Reichweite noch rel. gering ist.

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my666
beantwortet von my666 am 1. November 2009 11:24
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Habe einen E-Roller getestet und freue mich schon auf die Bikes der Zukunft.

Für die gelegentlich "Benzin-zu-Lärm-Umwandlung" halte ich mir dann ein Zweitkrad ;-)

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jonasm
beantwortet von jonasm am 1. November 2009 18:03
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Eines Tages werden die fossilen Rohstoffe zu Ende sein, und ich selber bin der Überzeugung das dies sehr schnell kommen wird. Die Mobilität unserer Zeit wird sehr schnell lernen müssen auf regenerative Energien umzusteigen. Aus meiner Sicht sind elektrische oder auf Wasserstoff basierende Antriebe die Zukunft.

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Bonny2
beantwortet von Bonny2 am 1. November 2009 14:53
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Was sollen immer die Fragen nach einem Elektrobike auf einer Motorrad-Plattform? Ich dachte bisher, wir wären Motorradfahrer mit all den Vor- und Nachteilen.

Lautloses dahin ziehen, ----- da fahre ich lieber einen Cabrio der Luxusklasse, oder setze mich in den ICE und lasse mich fahren. Da hört man den Motor auch nicht.

Was ist aus den Bikern geworden? Ich will die 70´er Jahre zurück, als Männer noch echte Kerle waren und nicht nur immer von „Freiheit“ geredet haben.

Traurig, wenn man erst seine Suppe aufessen muss, um mit dem Elektroroller zum Häkelkurs zu fahren.

Gründen wir doch einen E-MC. Könnte heißen: „Elektro-Angels“

mit dem 99% -Logo (der Rest von 1%).

Gruß Bonny

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Kommentar von E737a5be5862c9a7f5842148405a353dsmallBonny2 am 1. November 2009 15:07

Nachtrag: Dies ist natürlich nur meine persönliche Meinung. Wir schreiben hier von allen technischen Möglichkeiten, von Veränderungen am Motorrad, vom „Feeling des Bikens“, vom Motorsound und, und, und. Dann diskutieren wir, ob ein Elektrobike nicht mehr Vorteile bietet.

Kann ich einfach nicht mehr nachvollziehen.

Ich gehe jetzt in die Garage und streichle mein Motorrad. Vielleicht bin ich bald einer der einzigen, der das noch kann, ohne einen elektrischen Schlag zu bekommen.

Gruß Bonny

Kommentar von 5becc592b32836b7e51af0300c6e163esmallturboklaus am 1. November 2009 15:27

Hehe, geb Dir Recht!

Kommentar von Aa11241a42ab9e1502d7a46c9d1da19asmallAnnette am 1. November 2009 16:47

Wenn man uns schon immer übersieht (Unfälle),dann soll man uns wenigstens HÖREN.

Kommentar von 179f88c025c57b0884e35a1e933291aasmallcatwoman4 am 1. November 2009 17:25

Recht hast Du. Ich streichel mit

Kommentar von Simple_avatar2smallchapp am 1. November 2009 17:38

Ein Hipp hipp hurrrrrraaah

Kommentar von 0d55a64bf592a264db94b6939326d18bsmallbadboybike am 1. November 2009 19:27

Bonny2, du sprichst mir aus der Seele, Bruder! Ich hab mich etwas zurückgehalten, denn allzu leicht wird man als Umweltverschmutzer abgestempelt.Auch,und gerade von Leuten, die keine Ahnung haben von dem was sie sagen.


catwoman4
beantwortet von catwoman4 am 1. November 2009 12:12
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für die Stadt mag das ja noch gehen. Aber ist das noch ein Motorrad? Und wie ist das mit der Energieversorgung? haben die Politiker wirklich alles durchdacht? Es gibt so viele Fragen zu dieser Thematik. Hört sich für die Politiker im Moment gut an, kommt vielleicht auch z.Z. gut an und dann? Mal gucken, was die demnächst noch vorstellen.....Pommesöl, Solar auf dem Kopf, Wasser........

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1200RT
beantwortet von 1200RT am 1. November 2009 11:01
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Ja ja wie letztes Mal

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anonym
beantwortet von MarioMax am 1. November 2009 10:56
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Die eRockit ist schon gut, aber noch zu teuer. Ich muß den Motor hören.

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anonym
beantwortet von Nachtschatten am 8. November 2009 00:33
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Viel Text und Emotionen ;) Wusste garnicht, das bei der Gesamtenergiebilanz der Diesel nicht produziert werden muss, sondern gebrauchsfertig im Baum hängt. Hab gedacht, um Erdöl wird gekämpft, das wiederum wär selten dämlich, wenn Diesel auf Bäumen wachsen würde... Ein Twike,als Pedalelektrohybrid verbraucht umgerechnet 0,7l Benzin auf 100km. Glaube also eher nicht, das der Energieverbrauch ansteigen würde, durch einen Umstieg auf EFahrzeuge. Ein Mehrbedarf an Grosskraftwerken sehe ich auch nicht, durch die Speicher werden Efahrzeuge eher einen Beitrag zu erneuerbarer Energieverwendung leisten. So macht die Solarthermie mal richtig Spass, wenn neben warmen Wasser zuhause auch noch die tägliche Pendelstrecke rausspringt. Man fühlt sich irgendwie unabhängig von Irak, Iran oder Afghanistan. Ich fahre schon längst elektrisch, diese Antwort-Option gabs leider garnich ;) Die Quantya KANN man während der Fahrt im ICE laden und nebenbei erreicht man doch eine ganz ansehnliche Reichweite und Durchschnittsreisegeschwindigkeit. Meine letzte Probefahrt war aufm m55, 35kg PedalEV, Spitze 70km/h lt Tacho und ne Heizung braucht man darauf definitiv nicht. -ride electric-

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Kommentar von F829f0844381affd10f139846a4935ebsmallSumoManiac am 8. November 2009 08:04

Sehr goile Antwort! :-)


schnepf
beantwortet von schnepf am 2. November 2009 11:59
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Also als Spielzeug ist so eine Quantaya echt super. Bin ich heuer in Krems schon gefahren (Quantayapark) und ich muß sagen die haben mich leistungsmässig überrascht. Alleine schon ohne Krach und Qualm durchs Gelände zu surren ist schräg. Freilich wäre ein Zwei Takter auch fein ;-) aber da ist dann nix mehr mit solchen Parks. Ob sie sich als "echtes" Motorrad durchsetzen traue ich mich nicht zu sagen. Momentan sind die Teile aus schon oben oft erwähnten Gründen noch nicht alltagstauglich. Aber schauen wir was die Zukunft bringt. Vor 10 Jahren gat sich keiner gedacht je eine Automatik im Moped zu fahren und jetzt gibts sogar die neue VFR "mit".....

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Bonny2
beantwortet von Bonny2 am 1. November 2009 19:21
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Hi Chapp.--- Warum kann man nur einmal Daumen hoch geben. Ich habe zwei und würde Dir, wenn ich könnte 1.000 Daumen hoch geben. Auch auf Deinen Kommentar auf die unqualifizierte Antwort möchte ich mich Dir anschließen.

Es ist sehr erfrischend, dass es Menschen gibt, die nicht nur alles aus der "vorselektierten Presse" zitieren, Ahnung und eine eigene Meinung haben.

Natürlich müssen wir an die Umwelt und an die Zukunft unserer Nachkommen denken, aber dazu muss die Politik und die Industrie erstmal bereit sein (wollen). Die könnten schon viel mehr, aber der Gewinn lockt noch nicht. Wir Auto- und Motorradfahrer sind die kleinste Gruppe der "Umweltsünder". Warum muss dann immer da angefangen werden, wenn es ums sparen geht. Wenn die Autos sooooo die Umwelt verschmutzen, warum fahren dann unsere Diktatoren ( äh, Sorry - Regierung) immer mit riesigem Fuhrpark durch die Gegend? Ein "Mama-Mobil" würde doch auch reichen und damit ein gutes Beispiel geben. Reden tun alle, aber keiner gibt sich wirklich Mühe. Ich auch (noch) nicht. Lasst uns doch noch etwas Freiheit, die ist bald schneller beendet als wir glauben möchten.

Gruß Bonny

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demosthenes
beantwortet von demosthenes am 1. November 2009 14:11
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Solange die Reichweiten noch so lächerlich und die Ladezeiten so lang sind, käme das für mich eindeutig nicht in Frage, denn ich bin Tourenfahrer.

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Noge54
beantwortet von Noge54 am 1. November 2009 11:49
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Ist etwas fürs Forum,da man dieses Thema in Zukunft öfters hören wird und es nicht mit ein paar Wörten getan ist. Technik, Umwelt,Energie usw. alles Themen die in diesen Zusammenhang stehen sind zu umständlich für diese Plattform.

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Deathman
beantwortet von Deathman am 20. November 2009 09:43
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anonym
beantwortet von einem Gast am 4. November 2009 21:07
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klar, immer hier mit elektro. wenn reichweite und leistung ebenbürtig sind hat der elektromotor einen riesigen vorteil: volles drehmoment ab stillstand. und damit kann mans krachen lassen. und ja, ich mags auch wenns krach macht und qualmt. aber es muss voran gehen, und das geht mit e-motor besser. wenn eben leistung und reichweite mal auf die reihe kommen, her damit!


DucBiker00
beantwortet von DucBiker00 am 1. November 2009 22:00
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anonym
beantwortet von norbert am 1. November 2009 17:42
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gtr14
beantwortet von gtr14 am 1. November 2009 17:34
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Ich habe da keine richtige Meinung davon, Technik nicht ausgereift für Mopeds, Reichweite zuklein u.s.w.

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turboklaus
beantwortet von turboklaus am 1. November 2009 15:33
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Hybrid mag ja noch in Ordnung gehen, aber die Energieversorgung für diese Antriebsart würde in Zukunft Probleme bringen, ist einfach nicht durchdacht und unausgegoren! Ich bin z.Zt. auf der Suche nach einem geeigneten Verdampfer, der auf Ölwärmetauscherbasis funktioniert, da ich ein Luftgekühltes Motorrad fahre. Die Einspritzung ist dann noch das kleinste Problem, und dann kann ich den sehr anfälligen Hitachivergaser endlich entsorgen. Da mein Bike keine AUK braucht, würde es den TÜV auch nicht interessieren. Muß dann noch die Gastankkonstruktion überdenken. Mit dem Auto fahre ich seit über 150000km mit Gas, und erspare uns so aktiv CO2 Ausstoß.

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Fummelfuzzi
beantwortet von Fummelfuzzi am 1. November 2009 14:30
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Also ich weiss nicht, ich fahre im Auto seit 4 Jahren LPG-Flüßiggas und bin sehr zufrieden. Auch der Preis pro Liter ist mit 58 Cent ok. Nur hier wird nichts versucht. Zum Moped gehört nunmal bissi Krach und Vibras. LPG wäre hier ne Option.

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Kommentar von 5becc592b32836b7e51af0300c6e163esmallturboklaus am 1. November 2009 15:26

Ich bin schon ein LPG QUad gefahren, aber das war noch ein Prototyp!


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