Was hält ihr von Fahrassistenten bzw. Autopiloten wie z.B. in BMW Automobilen? (BitteKontext lesen!)

gefragt von marcb90marcb90 am 24.05.2009 um 23:13 Uhr

Tja wiedermal ist der Kontext vorhin verschwunden. Habe neulich im Tv eine Sendung über das neue Stop&Go von BMW gesehen. (Auto fährt selber an, passt geschwindigkeit an, bremst selber) Habe bedenken, ob wir als Motorradfahrer von solchen Systemen genügend gut erkannt werden. Denn mit der Zeit verleitet das wohl die Automobilisten zum "zurücklehnen". Und Motorradfahrer verhalten sich ja anderst, als Autos; Weichen Fahrbahnhindernissen aus und fahren ab und zu mal links vorbei. Ob die Sensoren so zuverlässig arbeiten? Ich finde man soll sowas verbieten. Wenn man selbst zu faul ist um zu fahren, soll man ein Taxi nehmen, denn früher oder später endet die Geschichte in einem Auffahrumfall! Eure Meinungen!!

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anonym
beantwortet von habibi am 24. Mai 2009 23:29
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Interessanter Gedanke bzgl. des Fahrassistenten! Da kann man nur hoffen, daß man nicht eines Tages von solch einem System abgeschossen wird, weil man als Motorradfahrer ja wirklich ein "schnell bewegliches Ziel" ist. Es ist zu wünschen, daß die Entwickler ein solches System für eine perfekte Erkennung sensibel genug machen können. Prinzipiell halte ich Fahrassistenten nicht für schlecht; ich selbst fahre aber gerne selbst aktiv!!

Kommentar von A099766a16b8de6a36b23f6f9a7f6da9smallmarcb90 am 24. Mai 2009 23:35

So seh ichs auch. Für den Autofahrer dürfte es noch interessant sein. Würde aber zu gerne wissen was der Fahrer bei einem Unfall sagen würde... "Mein Auto ist einfach losgefahren!" :)... Aber wenns wirklich "Fail-Safe" ist, hätt ich auch nichts dagegen :)


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 25. Mai 2009 10:39
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Keine Technik arbeitet perfekt, selbst nicht das sehr teure Zeugs im Weltraum.

Wenn ich einmal betrachte, wie häufig PKW wegen irgendwelcher Elektronikprobleme in der Werkstatt (oder auf der Strasse) stehen und die Jungs trotz Testcomputer den Fehler nicht finden können....


silverbullet
beantwortet von silverbullet am 25. Mai 2009 09:17
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So schön diese Systeme meist sind, entbinden sie dennoch nicht von der Sorgfaltspflicht des Fahrers.

Mir ist ein Gerichtsurteil bekannt, wo ein Autofahrer beim Zurücksetzen sein Fahrzeug demoliert hat, obwohl er diese Einparksensoren hatte und auf seinem Schaden sitzen blieb. Die Begründung des Gerichtes: s.o.

Wenn man ein 98% perfektes System erschaffen hat, so ist der Konstruktionsaufwand schon extrem gut gewesen. Eine 100% Lösung wird es nie geben, zumindest nicht zu unseren Lebzeiten...


triplewolf
beantwortet von triplewolf am 25. Mai 2009 00:39
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Mein Auto hat eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsradar, das erkennt allerdings nur bewegte Hindernisse (auch Motorräder zuverlässig) weil es sonst in jeder Kurve bremsen würde. Einmal als ich auf einer Zweispurigen Strasse mit Tempomat in der zweiten Spur hinter einem Auto nachfuhr und dieses in einer Kurve stark beschleunigte gab mein Auto plötzlich von selbst Vollgas obwohl ein in der rechten Spur fahrender LKW mit Aufleger meine Fahrspur teilweise überragte und eine Kollision drohte. Das Radarsystem hat mit seinen Sensoren unter dem Aufleger durchgemessen und das Hindernis nicht registriert. So perfekt solche Fahrassistenten in der Regel auch funktionieren, blind vertrauen darf man ihnen trotzdem nicht.

Kommentar von 6586b001380aaba4e48c45535d24ac3fsmallsilverbullet am 25. Mai 2009 08:58

Was für ein Modell fährst du? rein interessehalber...

Kommentar von 5eb5d66f27924ee59b4e7d2aa63819a0smalltriplewolf am 25. Mai 2009 19:49

Phaeton V10 TDI


anonym
beantwortet von Habdamalnefrage am 25. Mai 2009 12:11
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Sowas wird kommen, weil ständig Neues angeboten werden muss als Kaufanreiz. Ich würde lieber drauf verzichten, weniger Technik macht mehr Spaß.



1200RT
beantwortet von 1200RT am 25. Mai 2009 09:06
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Moin marcb, das sehe ich ähnlich wie chapp. Die Fahrzeuge werden immer schwerer mit all dem Gelumpe, brauchen stärkere Limas und die Fahrer werden sich bald mit der Bordsicherheitstechnik mehr beschäftigen müssen, als mit dem Fahren und Überleben. Es wird nicht mehr nötig sein , Fahren zu können, das beherrschen der Elektronik wird wichtiger. Und wie störungsanfällig das Zeugs ist haben wir doch alle in letzter Zeit erfahren. Das Fahren wird, wenn alles eingestellt ist, langweilig wie im Zug sein. MfG 1200RT


chapp
beantwortet von chapp am 25. Mai 2009 07:55
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Ich halte von solchen Krücken grundsätzlich nichts, weil sie nur zu Unaufmerksamkeit verleiten. Wenn ich nicht, oder nicht mehr aktiv am Verkehrsgeschehen teilnehmen kann oder will, dann fahre ich Taxi oder nehme öffentliche Verkehrsmittel. Alles was über ABS und Tempomat hinausgeht halte ich unter dem Strich für schädlich.

Kommentar von 9d8b99ad9e827dd46186118ad19ecc02smallmy666 am 25. Mai 2009 14:05

Sehe ich genau so!


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