Gehts bei den breiteren Reifen nur um die Show? Oder haben die wirklich Vorteile?

Erstmal eine Gegenfrage :
Werden neue Motorräder mit immer breiteren Reifen ausgeliefert ? Meiner Meinung nach hat sich bei den 600ern die 120er / 180er Mischung durchgesetzt, bei den Sportlern ist der Hinterreifen meist mit einem 190er versehen. Einige Hersteller, wie Suzuki mit der B-King, oder die dicken Cruiser-Bauer, verstehen es natürlich, das martialische Design mit einem fetten Schlappen - teils begründet, teils aus Showzwecken - zu unterstreichen. Eine platte Verallgemeinerung : Je schmaler der Reifen, desto handlicher. Je breiter, desto stabiler. Beides muss man bei jedem Motorrad abwägen (Racer, Tourer, Alltag oder Cruiser ... ?).
Gruß, BOXERchamp

früher... meine 1100 Goldwing hatte 1982 einen sehr breiten Hinterreifen, 135... für damals irre breit! Das hat heute fast schon ein Mofa. Früher gab es noch nicht die guten Reifenmischungnen mit dem irren Grip. Da war die Gewichtskraft pro cm2 wichtig, also je schmäler, je kleiner die Aufstandsfläche, um so mehr Druck, um so mehr Haftung. Heutzutage bei modernen Reifen ist die Fläche wichtig, je mehr da ist, um so mehr Haftung. Sicher spielt aber auch die Optik eine große Rolle. Ein Supersportler mit den Reifen von vor 20 Jahren, eine witzige Vorstellung.
Endurist am 14. Mai 2008 09:42 Hi Helmut,
ich kann´s kaum glauben, deine 1100er Goldwing http://motoprofi.com/motospecspictures/honda/gl1100gold_wing-1982.html hatte wirklich nur einen 130er Hinterreifen, das ist ja die Reifenbreite von meiner Transalp. Hattest du eine mit oder ohne Verkleidung und wie fuhr sich die Dicke?
Beste Grüsse aus BO, der T.J.
Helmut Winbeck am 14. Mai 2008 11:13 hallo endurist, ja das war damals ein wirklich dicker Hinterreifen, das war eine DC 02, mit voller Verkleidung, eine US-Ausführung, und die fuhr sich bestens, eine eigene Kurventechnik mit weniger Schräglage auskommen zu müssen, aber es geht