Mitch am 29.12.2007 um 15:41 Uhr
Beim Auto müssen die Ventile ja nie kontrolliert werden das sie sich selber einstellen! Wieso wird die Technik nicht bei Motorrädern verwendet?

Hallo Mitch. Bei großen Cruisern, besonders bei Harley, werden schon seit Längerem sich "selbsteinstellende" Ventile verbaut. Dies geschieht über eine Hydraulik, die das Einstellen per Plättchen oder Schrauben überflüssig macht. Was aber auch an Bauraum und Kosten wieder zuschlägt. Ist halt die Frage, ob es mehr kostet, einen pneumatischen Ventiltrieb zu verwenden, oder alle 40.000 km einen 20-Ventiler einstellen zu lassen. Ich schätze mal, dass sich das die Hersteller auch gedacht haben, und dass zweiteres bei Mittelklassebikes (aber auch Supersport) die günstigere Wahl ist. Bei den richtigen Rennmaschinen werden hingegen öfters pneumatische Ventziltriebe verwendet.
cruisergruß, Eazyrider

Es gibt zwei Gründe warum ein hydraulischer Ventilspielausgleich (Hydrostößel) beim Motorrad nicht vewendet wird. 1. die Kosten sind für die Hersteller zu hoch. 2. die Platzbedarf im Zylinderkopf ist zu gering. Sicher es gibt/gab auch Hydrostößel(beim Auto) die so klein waren das sie in den Kipphebel passten. Dabei gab es aber Probleme mit verschmutztem Motoröl dass die Ölbohrungen der Hydrostößel zusetzte. Im übrigen gehen auch viele Autohersteller wieder vom Hydrostößel ab. Grund einfach zu teuer bei der Produktion und das Einstellintervall ist durch verbesserte Materalien der Ventile erhöht worden.(z.B.bei meiner Kiste 90.000 km)

Ich schließe mich meinen Vorrednern an, außerdem gibt es bei Hydrostößeln auch Probleme mit hohen Drehzahlen da das Öl nicht schnell genug ist im Gegensatz zum Pneumatischen Ventiltrieb der allerdings um einiges Teurer ist.
Hy, soweit ich weiß verfügt die Honda VFR bereits ab BJ 86 über Hydrostößel.
Moin, meinen mir zur Verfügung stehenden Quellen verfügt die Honda CB 750 über einen Ventiltrieb der über Hydrostößel verfügt.