Da bauen die japaner seit Jahren 1000er Supersportler und es muß erst BMW kommen um so Praktische Details zu erfinden wie: Druck- und Zugstufeneistellschrauben mit Markierung, zudem mit dem Zündschlüssen zu verstellen. Praxisgerechte 10 Klicks (Durchnummeriert) und nicht über 20ig von denen eh nur jeder 2te oder 3te Klick einen spürbaren Unterschied bringt. Schade das auf solch einfache Ideen kein Japaner kommt!

Ich finde die Idee mit der Gabeleinstellung mit dem Zündschlüssel gar nicht so gut, da könnte der Schlüssel zerkratzt oder gar verbogen werden und beim Sperren haken. Die Einstellmarkierungen sind ja auch nicht gerade eine innovative Erfindung, die helfen nur dem Otto Normalverbraucher die Standardeinstellungen wieder zu finden wenn er mal an den Schrauben gedreht hat, ohne dass er sich bei den Klicks verzählen kann.

Wie schon oft gesagt bringt das auf der Rennstrecke was,aber auf der Straße bzw wie oft verstellst du deine Gabel und Ferderbein wenn du weg fährst ??? Und immer wenn BMW was bringt was die Japaner nicht haben ist alles neu erfunden ,Japaner haben wiederum Teile was BMW nicht hat. Und Japaner bauen schon 20 Jahre Supersportler,warum hat das BMW nicht schon früher getan ??? Und die RR ist zu 70 % ein R1 Nachbau,den BMW hat mit Yamaha Fahrwerke und Verkleidungsteile getestet,warum macht BMW sowas ???

Bei meiner GS waren zwei Tankdeckel verrostet aufgrund eines Konstruktionsfehlers. Der Stromverbrauch bei Nichtgebrauch war so hoch, dass die Batterie nach 2 Wochen nicht mehr den Anlasser drehen konnte. Die ersten K1200 - Modelle mussten wieder vom Markt genommen werden wegen Antriebsstrangspiel.
Da bin ich echt froh, dass solche Mängel nur BMW und nicht die Japaner schaffen!
Und wenn der Tankstutzen-Entwickler der GS zufällig auch die Gabelverstellung der RR konzipiert hat, musst du erstmal ein paar Monate abwarten und dann im Markenforum nachsehen, welche Probleme damit auftauchen.
Realistische Grüße!
antbel

Ich finde das eher bedenklich und ein zusätzlich bezahlter Schnickschnack. Wenn man sieht was teilweise für Vollpfosten auf Supersportlern unterwegs sind, die vom Tuten und Blasen keinen blassen Schimmer haben und dann durch so was noch dazu verführt werden ihr Fahrwerk, mit dem sie eh nie zurecht kommen, auch noch total zu verstellen. Leute die von Fahrwerken und deren Einstellung eine Ahnung haben, brauchen solch einen Firlefanz nicht. Und die Vollpfosten fahren sich damit noch früher ins Gebüsch...
my666 am 27. Januar 2010 16:47 Aus dem Grund sind auch Kettensägen nicht frei verkäuflich, weil sich jeder Vollpfosten damit ein Bein absägen könnte. Echt sumo, Dein Vergleich hinkt... :(
SumoManiac am 27. Januar 2010 17:30 Kann sein, dass mein Vergleich hinkt. ;-) Aber mit Kettensägen versuchen selbst die Vollpfosten nicht zu prosen und einen auf dicke Hose zu machen.
colin am 28. Januar 2010 00:22 Bist du echt der Meinung ein Vollpfosten wird seine Einstellung nicht verändern, wenn er dazu einen Schraubenzieher verwenden muss.
SumoManiac am 28. Januar 2010 13:45 Na ja, nöö, wahrscheinlich nicht... nur wird er nicht schon ab der ersten Sekunde dazu verleitet. Ja nee, is schon klar. Ist wohl Quatsch. Aber ich bleibe dabei, dass ich es für unnötigen und kostensteigernden Schnickschnack halte.

Diese Kleinigkeiten, die die Einstellungen erleichtern halte ich für sehr sinnvoll.
Warum kommt BMW darauf? >> Deutschland ist nicht erst seit gestern Vorreiter im Thema Innovation!
SumoManiac am 27. Januar 2010 14:41 LOL...

Bei BMW (GS + K) kann man die Federung elektronisch einstellen - 5 Grundeinstellungen und während der Fahrt 3 Härten. Ich benutze das viel - es ist wirklich eine Supersache. Bei den mechanisch verstellbaren Dämpfern stellt man das in der Regel 1x ein.

Vielleicht ist es ganz einfach so, dass man sich bewusst Gedanken macht und anders an manche Sachen geht. Vermutlich hat man ein paar Querdenker mehr und sicher auch einige Synergien zu den Autos.
Ist es nicht herrlich, wenn ein Konstrukteur auch mal einige Sachen hinterfragt, oder im einem Lastenheft auch einmal Bedienungsfreundlichkeit steht.
Ob dies dann alles in der Praxis notwendig ist und/oder sich bewährt, ist dann ein anderes Thema!

Naja, BMW konnte sich ja auch eine Menge bei den japanischen Herstellern abschauen was bekannterweise auch getan wurde. Technisch gesehen ist sie sicherlich überlegen, was auch ich als Nicht-Fan der Marke BMW zugeben muss. Motorbau ist einfach deren Ding. Wegen den kleinen Spielereien: Ich bin noch nicht jeden Supersportler gefahren und weiß daher auch nicht, wie einfach oder schwierig die Verstellungen sind. Ich nehme aber an, dass es auch hier die eine oder andere pfiffige Lösung aus Japan gibt. Bei einer 1000er Gix geht alles jedenfalls selbst für den Laien sehr einfach.. Gruß

Bei meiner Suzuki kann ich das Federbein sogar während der Fahrt per Handrad einstellen und das ist wirklich praktisch, falls ich mal auf Tour häufiger zwischen Asphalt- und Geländeeinstellung wechseln möchte.
Hat BMW das auch schon?
.. und der Otto Normalverbraucher sollte davon besser die Pfoten lassen.