So wie früher viele Graue aus den Niederlanden kamen, müsste sich doch mittlerweile ein Import aus den USA lohnen, bei dem schwachen Dollar. Warum bietet das noch kein Importeur an?
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Weil es immer noch mit viel Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden ist. Flug in die USA, nach dem passenden Motorrad suchen, Übernachtungskosten, Behördengänge für den Export, Papierkrieg, Speditionssuche usw. Außerdem ist es mit den billigeren Preisen in den USA nicht getan: dazu kommen noch Verschiffungskosten, Versicherung und vor allem der deutsche Zoll (6 % der Gesamtkosten, also Kaufpreis und Verschiffungskosten) sowie 19 % Mehrwertsteuer. Danach wartet dann der TÜV auf dich, da die Modelle in den USA sich von denen in der EU unterscheiden. Auf jeden Fall werden EU-konforme Scheinwerfer und Blinker fällig, oft auch eine andere Auspuffanlage und diverse andere Teile. Das in teurer Einzelabnahme. So, wenn du das mal alles durchrechnest, kommst du auf eine Summe, nicht weit unter dem deutschen Listenpreis. Wenn du dir tatsächlich den Stress antun willst, kannst du zwar mit etwas Glück ein paar hundert, vielleicht sogar über tausend Euro sparen, aber das ist den Aufwand meist nicht wert. Lediglich bei den teuren Harley-Modellen lohnt sich ein Import, da können schon mal etliche tausend Euro gespart werden.