daintree am 28.01.2008 um 11:55 Uhr
Hallo, ich habe eben noch einmal in diversen Zeitschriften nachgelesen. Warum beschleunigen starke Motorräder immer um die drei Sekunden auf 100 km/h, egal ob sie 120 oder 180 PS haben? Die stärkeren müssten doch schneller sein?
Erstens sagt die Spitzenleistung eines Motors nichts über dessen Leistungs- und/oder Drehmomentverlauf auf; beim Beschleunigen kann man eben nicht konsequent Nenndrehzahl fahren.
Außerdem ist nicht die Motorleistung die entscheidende Größe, sondern wie die Leistung in Vortrieb umzusetzen ist: Dabei hilft z. B. ein langer Radstand - wie beim Dragster; am besten mit nicht zu weit hinten liegendem Schwerpunkt.
So allerdings wären Straßenmotorräder im Normalbetrieb nahezu unfahrbar - und deshalb geht beim starken Beschleunigen das Vorderrad hoch. Wenn der Testfahrer dann für eine gute Beschleunigungszeit voll am Gas bleibt, pardauzt er sich rückwärts auf den Planeten.
Weitere beeinflussende Größen: Reifenschlupf (der durch einen weit vorn liegenden Schwerpunkt eher größer wird), Gewicht, Übersetzung, Luftwiderstand, ...

Ich denke es liegt allein an der fehlenden Umsetzung, weil bei den Supersportlern im 1. Gang nicht Vollgas gegeben werden kann!!
komm schon, bei deiner KTM doch auch nicht;-))
alexcbf am 28. Januar 2008 17:59 du hast recht fossie, kannst du bei ner smc mit 65 ps auch nicht. aber du must ja viel eher schalten beim 1-zylinder und ab dem 2ten gang, wenn du dich ordentlich nach vorne legst, dann geht das schon. aber bei ner 1000er mit 180 ps hauts dich auch dann noch hinten runter. und dein ;-)) will ich mal übersehen haben!!! ;-)