Frage von alphabeta, 162

Wartung, Service, Literatur?

Hallo, ich fahre bereits eine 125ccm 4 Takt Enduro und möchte mich in nicht allzu langer Zeit hubraumtechnisch vergrößern (unzugelassene Enduro, wahrscheinlich 350ccm 4 Takt). Ich kenne mich leider nicht so gut mit den technischen Beschaffenheiten der Enduros aus. Was ein Vergaser macht, wie grob der Motor funktioniert usw. weiß ich schon. Woran es mir persönlich fehlt, sind Kenntnisse über die richtige Wartung und Pflege meiner Enduro. Bei der 125er wird der kilometerabängige Service beim Händler gemacht, in 3000km-Intervallen. An meine neue Enduro (und dann auch die Alte) sollen jedoch solange möglich nur meine Hände. Nun zu meinen Fragen:

  1. Muss ich mich um andere Dinge selbst kümmern, obwohl das Motorrad herstellerangabengemäß zum Händler gebracht wird, bei dem ich das Motorrad gekauft habe?

  2. Welche guten Bücher/Quellen könnt ihr empfehlen, mit denen ich meine Unwissenheit bessern kann? Ich suche nach einem Buch, das mir alles rund um was am Motorrad getan werden muss beibringen kann. Eben ein Buch, das die Kompetenzen, die ein Endurist haben sollte (keine Fahrkompetenzen, sondern technische) aufzählt, zeigt was man können muss und wie. Ich würde mich nicht nur über Bücher, sondern auch alle sonstigen seriösen Informationsquellen freuen.

Vielen Dank und Ride Safe!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von blackhaya, 129

wenn du magst kann ihc dir ja mal die Werkstattbücher als PDF schicken?

Kommentar von alphabeta ,

Weiß nicht, ob das meinem Interesse so dient. Was steht denn da überhaupt drin? Oder Ironie? :D

Kommentar von blackhaya ,

Nein ist ernst gemeint, bei Wettwerbsenduro gibt es vom Hersteller offizielle Reperaturanleitungen. Da steht dann wirklich alles drin wie man Inspektion nach Vorschrift macht

Kommentar von alphabeta ,

Sind das die gängigen PDFs, die man auf der jeweiligen Internetseite des Motorrads findet, oder spezielle?

Antwort
von Mankalita2, 113

Es gibt für viele Motorräder sogenannte Wartungshandbücher. Google mal, ob es so eines auch für deine Maschine gibt. Ansonsten gibt es unterschiedliche allgemein gehaltene Bücher über Reparatur und Wartung eines Motorrads.

Bei diesen Büchern ist es aber wirklich sinnvoll, sie in einem Buchladen mal anzuschauen und ein bisschen reinzulesen. Das geht bei Büchern an, die erst einmal erklären was ein Schraubendreher ist, über Bücher, die schon ein gewisses Maß an Grundwissen voraussetzen und hört bei echten Fachbücher wie dem hier auf: http://www.ingenieur-buch.de/motorradtechnik.html (Jürgen Stoffregen - Motorradtechnik)

Kommentar von Mankalita2 ,

Es gibt auch eine recht gute Internetseite (Grundlegende Technik "Motorrad", also nicht speziell für Enduro), die wird immer wieder von einem Mitglied hier empfohlen, ich bin mal so frei: http://www.oelsumpfonline.de/

Kommentar von alphabeta ,

Beta RR350 Racing 2016 oder selbiges Modell in 430 Kubik. Hab mal geschaut, nicht wirklich was gefunden, außer das auf der Homepage rechts als 'Handbuch' aufgeführte PDF auf deren Seite betamotor.com. Link funktioniert irgendwie nicht, sorry. Ist das vergleichbar?

Kommentar von Mankalita2 ,

Also, ist nicht böse gemeint, aber ich habe jetzt echt keine Lust die PDF's zu suchen.

Ich (an deiner Stelle) würde ganz einfach vergleichen ;-)

Du kennst die PDF's die du bereits hast. Vergleiche sie doch mal mit der "Ölsumpf-Seite" und ich gehe jede (wirklich JEDE) Wette ein, dass "Motorradtechnik - Jürgen Stoffregen" die PDF's um Welten übertrifft. Ob dir das allerdings weiterhilft, in wie weit du "Allgemeine Motorradtechnik" auf deine Motorräder übertragen kannst, das liegt an dir, an deinem Grundwissen und deiner Fähigkeit das dort geschriebene in die Praxis, auf dein Motorrad umzusetzen. Ist ja nicht speziell für deine Maschine sondern allgemein.

Geh doch mal in ein großes, gut sortiertes Buchgeschäft und schau dir dort die Bücher zum Thema an oder geh in eine große Bücherei (je nachdem wo du wohnst, vielleicht nicht in die Gemeindebücherei sondern in die der nächsten großen Stadt) und schau dich dort mal zum Thema um. Findest du dort ein für dich gutes Buch, weißt du, welches du (vielleicht sogar in neuerer Auflage) kaufen kannst.

Das ist ein Hinweis aus eigener Erfahrung, denn ein Buch welches nicht zu deinem bereits vorhanden Wissen (oder unwissen) passt, an dem hast du nichts/nicht viel.

Ich habe mir mal ein Buch zum reparieren von Motorrädern für Frauen im Internet gekauft, der Beschreibung nach dachte ich mir "genau das richtige für mich". Pustekuchen! Etwa das erste drittel erklärte mir erst mal das Werkzeug, das zweite drittel ging um Frauen, die für das Thema "Frau und Motorrad" Vorreiterinnen waren und vor X Jahren uns heutzutage den Weg, den Zugang zum Thema ebneten und das letzte drittel ging dann endlich um's reparieren - aber das konnte ich schon fast alles oder es behandelte Dinge die für mein Motorrad nicht mehr "Stand der Dinge" war....

Genauso wenig nützt dir aber ein Buch, welches zuviel an Grundwissen voraussetzt.

Der Begriff "Handbuch" ist dehnbar. Das was dir auf der Webseite angeboten wird, könnte das "Fahrerhandbuch" sein, dann steht da nicht all zu viel drin, wenn du wirklich reparieren magst, ist es das WHB (Werkstatthandbuch), dann steht da verdammt viel drin, was du zum reparieren brauchst. Das Werkstatthandbuch umfasst alles an deinem Motorrad. Zwischen den beiden liegen noch die "Reparaturhandbücher", die den meisten Menschen vollauf reichen.

Schau mal bei folgenden Verlagen nach, ob die das für dein Motorrad anbieten:

TTVerlag (Text&Technik Verlag)
Tec-Verlag (Technische Serviceliteratur)
Delius Klasing Verlag
Bucheli Verlag

Kommentar von alphabeta ,

Okay vielen Dank! :) Ja die Werkstatthandbücher für meine Bikes hab ich seit gestern Abend schon, da hat mir Blackhaya gut geholfen. Aber danke für die Ideen!

Kommentar von Mankalita2 ,

Bitte. Wäre ein feiner Zug, wenn du uns hier dann auch mitteilen würdest, dass du bereits bestens versorgt bist, dann könnte man sich Zeit und Mühe sparen und nicht etwas schreiben, was längst überflüssig ist.

Antwort
von Bonny2, 82

Sag mal, wie ernst ist Dir denn wirklich? Du fragst nach Büchern und Unterlagen. "Blackhaya" bietet Dir solche an und Du hinterfragst und hinterfragst.

Selbst wenn Du die schon hättest, die Höflichkeit gebietet es, dass man sie annimmt und sich bedankt. Als E-Mail-Anhang entstehen doch keine Kosten.

Ich habe schon öfter Unterlagen versendet weil ich jemand damit helfen konnte. Aber glaube mir, wenn mir solch eine unhöfliche Fragerei passieren würde, ich würde kein einziges Blatt versenden. Selbst wenn ich stapelweise Unterlagen hätte. Bonny

Kommentar von alphabeta ,

Mir ist es sehr ernst, falls dir das nicht aufgefallen ist. Richtig. Ich hinterfrage. Aus dem einfachen Grund, dass mir nicht klar war ob ein Unterschied zwischen Blackhayas Handbüchern und den Handbüchern die ich selbst habe besteht. Bevor ich jemandem dann damit Arbeit mache mir die zu schicken (wer weiß welchen Aufwand derjenige dafür betreibt), gucke ich ob das überhaupt von Nöten ist. 

Habe mich auch schon vor deiner Samariter-Aktion mit Blackhaya kurzgeschlossen, wodurch mir ein Impuls in die richtige Richtung gegeben wurde und durch den ich selbst auf Material stoßen konnte, das mir weiterhilft. Bei einem 'Danke' blieb es meinerseits nicht. 

Oft wird ja bemängelt auf gutefrage.net allgemein, aber auch hier bei motorradfrage.net, die Nutzer könnten nichtmal richtige Fragen stellen. Aber so eine unnütze Antwort, wie deine, mit keinerlei Bezug zur Frage ist nicht besser als die Fragen, über die sich beschwert wird. 

Bin übrigens 16, nicht alle Jugendlichen sind Gesindel ;)

Kommentar von Bonny2 ,

Du hast mal wieder bewiesen, dass es den Generationskonflikt seitens der pubertierenden Jugendlichen oft noch vorhanden ist. Es ist nicht schlimm, den hatten wir "Älteren" damals auch. Auch wenn Du es nicht nachvollziehen kannst, wir haben dafür Verständnis. Das Du kein "dummer Junge" bist, zeigt die Formulierung Deiner Frage. Deine Frage hat Sinn, bist Höflich, hälst Dich an den "Geflogenheiten" dieser Plattform und zeigt dass Du Dir Mühe gegeben hast.

Was wir hier manchmal außerhalb der fachlichen Antworten vermitteln wollen ist als "allgemeine Lebenshilfe" gemeint. Eigentlich nur an Leute, die es auch Wert sind das zu verstehen. So habe ich Dich auch eingeschätzt, sonst hätte ich Deine Frage nur ins Lächerliche gezogen. Habe ich nicht, nur Deine Nachfragen bemängelt. Das macht man nicht unter "vernünftig denkenden" Menschen.

Deine Bemerkung, dass Jugendliche als "Gesindel" angesehen wird, ist schon fast eine Beleidigung. Wer Jugendliche so abwertet, ist einfach nur dumm. Achtung und Respekt ist unabhängig vom Alter, Rasse und Geschlecht. Das bekommt man mit der Zeit meist automatisch mit, aber einige erlangen das schon viel früher. Es gibt viele "Kinder" (ich meine Kinder, keine Jugendliche), die habe es sich schon im Vorschulalter "erkämpft". Manche allerdings schaffen es leider auch als Erwachsene nicht.

Denke mal darüber nach, dass "Erwachsene", die auch "im Kopf" erwachsen sind, niemals Jugendliche als "Gesindel" ansehen würden. Warum gibt es so viel "Jugendarbeit" und Anlaufstellen für Jugendliche wenn man Jugendliche nicht für voll nimmt? Aber gibt es auch Seitens der Jugendlichen "Anlaufstellen" die für gegenseitiges Verständnis sorgen sollen? Ist mir nicht bekannt. --- Lies auch mal nach, was mit "Gesindel" im Sprachgebrauch gemeint ist. ---
Ich hoffe dass ich Dich an Hand Deiner Frage richtig einschätzen konnte. Falls nicht, es wäre Schade. Gruß Bonny

Kommentar von alphabeta ,

Es liegt mir fern, zu verstehen was am simplen Nachfragen einen Fehler darstellen soll. Der Drang dazu, dass ich mich durch meine Frage selbst weiterbilden wollte, besteht seit Anfang an. Um nochmal auf Deine erste Antwort zurückzukommen, ein einfaches Nachfragen ist vom Kostenaufwand genauso uninteressant, wie ein Mail-Anhang. Ich sehe mich auch nicht in der Pflicht, jegliches Material, das mir angeboten wird, anzunehmen. Ich habe hier eine präzise Fragestellung geäußerst, dann will ich auch Antworten auf meine Frage, nichts anderes. Ist ganz logisch für mich. Allein schon auf die Idee zu kommen, eine Antwort zu verfassen die dem Fragenden kein Stück weiterhilft, zeigt den Sinn einer solchen Frage bzw. Seite nicht verstanden zu haben.

"sonst hätte ich Deine Frage nur ins Lächerliche gezogen." Nicht nur Moralapostel, sondern auch der einzig wahre Gebieter von Lächerlichkeit? Also mal ganz im Ernst, diese Aussage ist an Lächerlichkeit wirklich nicht zu übertreffen. 

"Vernünftig denkende Menschen" fragen also nicht nach? Für mich, beispielsweise in Blackhayas Position, wäre ohne nachzudenken klar, dass sich der Fragende wenigstens mit den Antworten beschäftigt. Ich will schließlich auch wissen was für Informationen mir zugetragen werden. Das hat rein gar nichts mit Undankbarkeit oder Frechheit zu tun, sondern Interesse und Neugierde.

Genauso beleidigend ist es, mich aus der 'Gruppe' der vernünftig denkenden Menschen auszugliedern. Wo wir gerade beim Gruppendenken sind: 

Jeder Mensch, der allein schon von verschiedenen 'Rassen' beim Menschen spricht, ist ein Rassist. Es gibt keine Rassen, nur den Menschen als Individuum!

Im modernen Sprachgebrauch werden Personen als Gesindel bezeichnet, denen unterstellt wird asozial und unkultiviert zu sein. Dass das Wort heutzutage eine stark abwertende Form eingenommen hat, muss man keinem Kind erzählen. Dass darüber überhaupt geschrieben werden muss..

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