Fazerling am 09.04.2008 um 22:22 Uhr
Ich lasse vor jeder längeren Standzeit den Motor laufen, drehe den Sprit ab und warte, bis der Vergaser leer ist und das Motorrad von selbst ausgeht. So hat man keinen Streß am Anfang der Saison ;) Nun meinte ein Kollege, dass diese Art des "Leerbekommens" des Vergasers und der Leitungen extrem schädlich für den Motor seien, da das Gemisch immer magerer werden und irgendwann die Zylinderwände und Kolben beschädigt würden. Außerdem die Ventile verbrennen und und und. Was sagt ihr ? Kann das dem Motor wirklich so schaden ? Danke euch !

Servus.
Wenn du den Motor zum Leeren des Vergasers nicht an seine Belastungsgrenze hochjubels wird nichts schlimmes passieren. Der tuckert vor sich hin und PLOPP ist er halt irgendwann aus.
Ich habe die Baghira immer per Spritablaß - Schraube vor dem Orgeln bewahrt. Benzinhahn zu, Vergaser ablassen. Wenn das Benzin einwandfrei war, kam es sogar wieder in den Tnak ...
So gehts du auf Nr. sicher.

Ist mir völlig unklar, wieso das dem Motor schaden sollte - wohl mal wieder eins von den "üblichen" Gerüchten.
Also von sowas hab ich noch nie gehört!!! Also ich halte das ebenfalls für gut!!!
Ist totaler Quark !! Vergaser kannst Du leer laufen lassen, Einspritzer nicht. Bei Einspritzern schadest Du der Einspritzpumpe
Servus! Theoretisch hat dein Freund recht, wenn du das bei Volllast machst. Da du aber schon darauf wartest, dass der Motor ausgeht, fährst du ja schon langsam und mit geringer Leistung. Zweitakter (vor allem Gemischgeschmierte) sind da sicher noch empfindlicher. Den Abmagerungseffekt hast du in der Praxis vor jedem Umschalten auf die Reservestellung. Ich hab keine Bedenken und auch nie Problem gehabt, wenn ich vor langen Standzeiten den Motor bis zum Absterben laufen liess. Wenn du es ganz gewissenhaft machen willst, leere die Schwimmerkammer mittels der Ablassschraube.