alexcbf am 21.01.2008 um 20:48 Uhr
habe gehört es soll richtig knacken..

Ja, in Norwegen bin ich unfreiwillig (durch Geschwindigkeitsüberschuss ;-)) aus einer Schotterkurve herausgetragen worden, die Böschung runter und es hat mich mit meiner Alp stumpf hingelegt. Einiges an Plaste war gebrochen und Gabel mit Lenker war völlig verdreht.
Ich bin dann mit dem schrägen Motorradvorderbau bis zu unserem Campingplatz gefahren, ab auf den Hauptständer, Knarrenset raus, Gabelbrücken abwechselnd gelöst, einfedern und wieder festmachen und siehe da, die Gabel nahm wieder die alte Form an.
Den Gummigelagerten Lenker brachte ich dann mit roher Gewalt (ein Lenkerende festhalten, die Maschine zu dir fallen lassen und ruckartig dagegen ziehen) wieder in die richtige Lage. So konnte ich dann noch 2.000 Km bis nach Hause fahren und es funzt bis heute. :-)

Wäre mir neu, da wenn Spannung auf den Teilen ist auch meistens irgendwas kaputt ist.

Steht sogar so im Handbuch bei der Beschreibung des Radausbaus.

Manche langjährigen Schrauber empfehlen selbst nach einem Vorderradausbau und dem folgenden Wiedereinbau, die Klemmschrauben erst zu lockern, dann ein paar Mal einzufedern um schließlich die unverspannten Gabelholme festmachen zu können. Das ist gerade nach einem Sturz wichtig, wie Endurist`s Beitrag verdeutlicht.
Grüßle, Sasch
man lernt ja nie aus nicht war :)