ktmracer2004 am 21.04.2008 um 21:39 Uhr
In der Regel sind Zweitaktmotoren längst nicht so standfest wie Viertaktmotoren. Trotz der geringeren Anzahl an beweglichen Teilen muß man klar vorraus schicken, das sich dies in den letzen 50 Jahren nicht großartig geändert hat. Der Verschleiß an Kolben und Zylinder ist fast dreifach so hoch wie beim Viertakter. während ein normaler Viertakter bei regelmäßiger Wartung locker 100000km ohne das Zerlegen des Motors auskommt, sind bei den Zweitaktern meist bei 30.000km bereits der erste Satz Übermaßkolben und Zylinderbohren fällig. Ich bin in meiner ersetn Motorradzeit ausschließlich 2Takter gefahren, und habe es meiß nicht mehr als 20000km mit einem Satz gebracht. Ok, die alten Rd´s und KH´s sind dafür berühmt. Aber als ich auf die neueren 3fuffziger LC mit Auslaßschieber gewechselt bin, war es nicht mehr der Kolben mit Zylinder, sondern die Auslaßsteuerung die Probleme gemacht hat. Nachdem ich dann auf die XS Reihe umgestiegen bin, waren km-Leistungen von 100000 kein Problem, wobei die achtfünfziger wohl zu ziemlich das Zuverlässigste war, was ich bewegt habe. Zwischendurch habe ich mal einen kleinen Aussetzer gehabt, und habe mich zur Turbofraktion (GPZ,XJ) verirrt, da war aber immer irgendwas zu schrauben !?! Meine Jetzige TR1 hat knapp 90.000km auf dem Buckel, nach dem kompletten zerlegen des Motors, habe ich es beim Dichtsatz und neuer Steuerkettenschleißleisten belassen, (Kettensatz, übrigens noch der Erste!!) für gut befunden, denke heute Abend läuft sie nach 18 Jahren Standzeit wieder zum ersten mal. Ich werde berichten ........