schrauben als Neuling

gefragt von doromaniac am 08.11.2009 um 3:06 Uhr

Hallöle ! =) Wie und wann habt Ihr Euch das erste mal getraut selbst an Eurem Bike rumzuschrauben ? Habt Ihr Euch gleich beim ersten Mopped allein rangetraut oder habt Ihr Euch von Freunden/Werkstatt Tipps und Tricks zeigen lassen. Bin zwar erst seit kurzem (stolze) Bikerin möchte aber doch auch mehr über ein Motorrad erfahren das ich fahre als wie nur Luft/Öl/Wasser.

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my666
beantwortet von my666 am 8. November 2009 09:48
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Mein erstes Motorrad war eine Honda CB 400 T, die ich mit Motorschaden von einem Freund gekauft hatte. Er hatte den Motor nach der Überholung alkoholisiert zusammengebaut und dabei die Kolbenbolzensprengringe vergessen - da war er dann gleich wieder hin und er hatte keinen Bock mehr ;-)

Reparaturhandbuch und mein Papa haben dann geholfen ;-)


Spider
beantwortet von Spider am 8. November 2009 08:56
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Mein erstes Moped war eine Honda MT5 (50ccm).

Da bin ich bis zum Kolbenringwechsel, Ein- und Auslaßkanäle "prüfen" o.ä. in die Eingewide vorgedrungen.

Wassergekühlte Motoren lasse ich lieber in Frieden ...

Wenn Du Dein Moped "näher kennenlernen" möchtest, dann fange einfach ganz langsam an. Am besten mit einem technisch 'vorbelasteten' Bekannten die einzelnen Bauteile durchgehen und erläutern lassen.

Das heißt: NICHT GLEICH ZERLEGEN!! Nur Sinn und Zweck verstehen, ggf. gleich Schraubverbindungen auf festen Sitz überprüfen.

Nur wenn Du verstanden hast, welches Kabel/Bowdenzug warum und wohin führt, kannst Du später mal eine Fehlerdiagnose erstellen. Ob Du Dir dann zutraust, da allein Hand anzulegen ist immer noch eine ganz andere Sache.


triplewolf
beantwortet von triplewolf am 8. November 2009 08:32
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Ich habe schon als kleiner Junge mit meinem Vater bei Reparaturen aller Arten mitarbeiten dürfen. Motoren, Waschmaschinen, Autos, Malerarbeiten, Schlosserarbeiten, Schweissen, Kunstschmieden ect.,wir haben alle Arbeiten gemacht und jedes Ding repariert. Da war es schon vorprogrammiert und völlig logisch das ich auch mein erstes Mofa und in späterer Folge alle meine Mopeds und Motorräder selbst repariert und umgebaut habe, Danke Papa. Später habe ich eine eigene Mopedwerkstatt besessen und in den 80ern Superbikes gebaut, Auspuff, Fussrasten, Rahmenversteifungen, Sitzbänke, Verkleidungen wurden von mir selber hergestellt.

Kommentar von F829f0844381affd10f139846a4935ebsmallSumoManiac am 8. November 2009 09:06

Und heute?

Kommentar von 5eb5d66f27924ee59b4e7d2aa63819a0smalltriplewolf am 8. November 2009 10:21

Heute kannst Du ein perfektes Moped mit excellentem Fahrwerk und bärenstarkem Motor schon fertig im Laden kaufen und der Zubehörmarkt ist fast unendlich gross, ich bastle nur mehr für mich selber.


KawaFreak
beantwortet von KawaFreak am 8. November 2009 04:19
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Das erste Mal war bei mir ein Rahmentausch. Wollte das nicht in der Werkstatt machen lassen, also musste es auch so gehen. Hab mir für den Notfall ein baugleiches Mopped von nem Bekannten daneben gestellt und natürlich immer schön Fotos gemacht und beschriftet. Und als ich fertig war waren nur ganz wenig Schrauben übrig;) Das aber auch zusammen mit einem Bekannten, der schon Ahnung hat.

Inzwischen bei meinem neuen Mopped gehen viele Arbeiten schon so von der Hand, aber wenn es an Dinge wie Motor geht, dann hab ich immer noch jemanden dabei stehen, der Ahnung von der Materie hat und mir auf die Finger guckt und den ich mit Fragen löchern kann.

Meine jetzige hat bis dato nicht ein Mal eine Werkstatt von innen gesehen und das soll auch so bleiben.

Ansonsten sind modellspezifische Foren immer eine gute Hilfe, meistens finden sich dort auch immer versierte Schrauber aus der Nähe. Auch sehr hilfreich sind Werkstatthandbücher oder Reperaturhandbücher. Niemals ohne Plan wild drauf los schrauben...das kann bös in die Hose gehen. Hauptsache man guckt nicht nur zu, sondern macht es auch wirklich. Man muss vielleicht erstmal die Scheu und die Angst etwas falsch zu machen überwinden, aber letztendlich finde ich es immer großartig was geschafft zu haben, auch wenn man sich vorher dachte "nee...das kann ich net, das is mir viel zu kompliziert". Zudem fällt es mir z.B. mit dem Wissen im Hinterkopf leichter auf eventuelle Defekte schneller und angemessener zu reagieren und diese dann auch möglichst schnell anhand von in Frage kommenden Fehlerquellen zu beseitigen.

Also: Schnapp dir wen mit Erfahrung, frag was du fragen willst und du wirst sehen, Schrauben kann riesen Spaß machen;)


Bonny2
beantwortet von Bonny2 am 8. November 2009 13:39
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Ich war eigentlich ein „Frühchen“, der mit Benzin und Öl im Blut geboren wurde. Im Alter von ca. 5 Jahren war ich immer dabei, wenn der Nachbarsjunge an seiner NSU-Quickly geschraubt hatte. Durfte das Werkzeug reichen und manchmal wurde ich auf das Moped gesetzt und fuhr einfach los. Sehr zu Belustigung der anderen, musste ich immer in den Büschen bremsen und fiel dann um (bremsen konnte ich noch nicht und die Füße waren auch zu kurz). Hat mir irren Spaß gemacht und da wurde der Grundstein zum Motorradfahren gelegt.

Mit 13 hatte ich meine erste Kreidler, an der ich schon richtige Reparaturen ausgeführt hatte. Mit 16 meine KS50 und so weiter. Motor und Getriebe zerlegen, war dann kein Thema mehr. Aber wenn ich ehrlich bin, es waren immer Reparaturen aus der Not heraus. Irgendetwas kaputt und kein Geld.

Alle Wartungsarbeiten und was nicht mit Motor- und Getriebezerlegen zu tun hat, mache ich noch immer selber. Vom Motorzerlegen nehme ich Abstand, da hat sich vieles geändert hat und mir das Wissen fehlt. Reparaturen mache ich sehr ungern.

Aber Umbauten und Veränderungen mit Selbstbau der Teile machen mir irren Spaß. Da kann ich mich richtig entfalten Eigene Ideen umsetzen und „mein Bike“ nach meinen Wünschen individuell zu gestalten ist für mich das Größte. Deshalb liebe ich mein Bike so sehr. Es ist eine „echte Bonny-Tochter“ geworden und ist damit auch ein Mitglied meiner Familie.

Gruß Bonny


Kommentar von 179f88c025c57b0884e35a1e933291aasmallcatwoman4 am 8. November 2009 14:46

und wie ist ihr Name? LG catwoman


SumoManiac
beantwortet von SumoManiac am 8. November 2009 08:21
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Ich habe gleich bei meinem ersten Mopped auch wegen Geldmangel damit angefangen Wartungen, Reparaturen etc. selbst zu erledigen., Beim frisieren ist mir dann auch gleich ein Zylinderbolzen ausgerissen. Da habe ich also auf die direkte Weise gelernt, wie wichtig Drehmomente sind, beim Anziehen von Schrauben und gleich noch wie man mit Helicoils ausgerissene Gewinde wieder reparieren kann. :-) Geh einfach bedacht vor, lass dir bei schwierigen oder sicherheitsrelavanten Arbeiten (Fahrwerk, Bremsen etc.) von bewährten "Könnern" die wichtigen Tipps geben und suche dir am besten für Arbeiten am Motor (Steuerkette, Ventilspiel, eine Werkastatt bzw. einen Motorradmechaniker, der dir die Chance gibt dabei zu sein, wenn der Kram erledigt wird, oder mach es mit jemanden Zusammen der schon einige Erfahrung damit hat. Es soll dir nicht so gehen wie bei meinem ersten Mal mit dem ausgerissenen Zylinderbolzen. ;-)


turboklaus
beantwortet von turboklaus am 8. November 2009 22:15
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Hehe, da war doch was........ Ich hab meine berufliche Laufbahn als Starkstromelektroniker begonnen, und damals nach der Lehre nicht direkt einen Job bekommen, also habe ich gejobt, u.a. bei einem FastFood Millionär. Da ich zum auf die Arbeit fahren zu nächtlicher Zeit einen fahrbaren Untersatz brauchte, und ein Auto noch nicht in die Tüte kam, war ein Fuffzigerle angesagt. Hm, und gebrauchte Maschinen haben es halt in sich. Bereits nach einigen Wochen hat meine gerade frisch erworbene DT fuffzisch mehrfach gemuckt. Tja, zwar war ich einigermassen technisch versiert, und habe keine ungeschickten Hände, aber halt keine Schraubererfahrung :-( also schon beim Versuch das Mopedle wieder in stand zu setzen bin ich an meine Grenzen gestoßen....... da dann meist mehr kaputt war, als vorher, habe ich nach reiflicher Überlegung und weil mich das schrauben an Motoren einfach mehr interessierte, als die Arbeit im Kabelgraben, noch ne KFZ-Mechanikerlehre dran gehangen. Tja, dann haben mir anfangs mein Altgeselle oder der Azubi aus dem 3. Lehrjahr einen Schraubertip gegeben, und die Reparaturen wurden erfolgreich zu ende geführt..... Dann bekam ich, immer noch in der Lehre, eine gebrauchte günstige CB125 angeboten, noch die olle, mit dem schmalen Tank, und das war ein Auslaufmodell. Einfach alles an Flüssigkeiten, die irgendwo am Motorrad in einem Behälter untergebracht waren, liefen irgendwann irgendwie ins Freie...... Am schlimmsten war der Tank. Ich entschloß mich dann nach Rücksprache mit meinem Gesellen, zur Instandsetzung, weil ich immer nach Hause kam, als hätte ich ne Tankstelle gefrühstückt :-) Also Tank in einen Benzinkanister geleert, und mit Wasser aufgefüllt. Tja, und dann kam mein Meister und fragte mich, ob der Tank voll sei, worauf ich ja antwortete, und direkt nen Meisterfuß im Gesäß hatte, und kleinlaut weitersprach, aber doch nur mit Wasser...... Hehe, aber ich bekam das Gesuppe der Maschine in den Griff, sogar mein Ölfuß war später Geschichte...... Heute bin ich selber Meister, das war aber ein steiniger Weg......! Aber es hat sich gelohnt :-)


1200RT
beantwortet von 1200RT am 8. November 2009 15:50
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In den 60ern habe ich an allem herumgeschraubt und gebastelt, was möglch war. Kreidler, NSU Quickly, Waschmaschine, Staubsauger und Rasenmäher. Nicht alles hat dann auch funktioniert. Der Lernprozess dauert noch an, obwohl ich heute viel ruhiger geworden bin. Und heute kann ich mir das leisten, früher war das anders.


Toterfisch
beantwortet von Toterfisch am 9. November 2009 12:10
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Wenn man alleine ist und keine Ahnung hat, kann ein Fachkundebuch Metall (das kann auch ruhig älter sein; bekommt man bei ebay...) weiterhelfen. Dort kann man sich grundsätzliches anlesen wie z.B. Schraubensicherungen, Eigenschaften von verschiedenen Metallen, Oberflächenbehandlung, Werkzeugkunde usw. Und da "gutes Werkzeug die halbe Arbeit ist", sollte man auch bedenken, dass ein gewisser Grundstock an Werkzeug nicht gerade billig ist. Ich denke da z.B. an Drehmomentschlüssel... VG


anonym
beantwortet von doromaniac am 9. November 2009 01:28
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DANKE an Euch alle !!! =) Werd mich langsam rantasten ... vielleicht klappt's ja bis zu Rente ... zu etwas mehr Unabhängigkeit


anonym
beantwortet von frschilling am 8. November 2009 18:41
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Die ersten Schraubereien habe ich vor 35 Jahren an meiner Zündapp-Mofa vorgenommen. Ein Freund von mir war Automechaniker und hat immer fleißig mitgeholfen; so lange, bis der Motor völlig im A.. war, weil wir ihn frisieren wollten :-). Irgendwann hab ich dann nur noch an meinen Autos geschraubt und es schlussendlich ganz aufgegeben, weil ich einfach keine Lust mehr hatte, mir die Dinge so langsam zu kompliziert wurden und ich das Geld hatte, eine Werkstatt aufzusuchen. Für's Motorrad habe ich mir das entsprechende Schrauberhandbuch zugelegt. Aber nicht, um zu schrauben, sondern eigentlich nur, um das Schätzken besser kennen zu lernen.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 8. November 2009 18:02
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Bevor ich mein erstes Bike hatte, war ich durch Schrauben an uralten PKW schon etwas vorbelastet.

Begonnen habe ich nach dem Motto: Wenn etwas ohnehin schon defekt ist, dann kann ich es ja nicht mehr sehr viel schlimmer mache - also probier ichs mal.


enigmaenomine
beantwortet von enigmaenomine am 8. November 2009 10:21
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wie ich noch Roller hatte, da hatte ich öfters mal selbst geschraubt,

beim Motorrad schraube ich nur bei Dingen wo ich weiß das ich das auch kann,

und das meine Garantie nicht kaputt geht

mit Roller meine ich natürlich Motorroller, so was wie speedy und so


anonym
beantwortet von Nachbrenner am 8. November 2009 10:18
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Angefangen mit einer Zündapp Combinette 2,6 PS, natürlich zu wenig und drei Gänge auch. Ebenso der Anblick nicht wirklich Jugendlich. Am Ende ein schickes Moped mit Vierganggetriebe, mehr PS als erlaubt und toller Optik. Bei Ausflügen mit den Freunden immer zuverlässig ins Ziel.

Dann Honda 250 K1. Die war nur kaputt. Erst den Motor generalüberholt, mit Zylinder honen und alles sauber gemacht. Vom Fachhändler einstellen lassen und ab in den Urlaub. Nockenwellenfresser bei Bremen Sa nachts und Regen, gelben Schal angehängt und sofort Hilfe bekommen. Das ging dann ein Jahr lang so weiter, z. B. Ventilsitze im Zylinderkopf lose, Nockenwellen Kettenspanner nach 10.000 Km total verschlissen (war damals bei Honda wohl Standard), die Gicke verschenkt und ne

CZ 175 erstanden, regermanisiert und weite Touren ohne Probleme gefahren. Dann 30 Jahre Pause bis zur Wiedererlangung meiner Bürgerrechte.

Jetzt XJR 1300, die dient ohne Probleme und zum Schrauben fehlt mir die Lust.

Habe KFZ Elektriker gelernt und so schon gewisse Vorkenntnisse erworben.

3 Tipps 1. Sauber machen 2. Sauber arbeiten 3. Sauber bleiben

Tipp vom Meister an meinem ersten Arbeitstag, als ich mir den Blaumann absichtlich dreckig machte um nicht so neu aus zu sehen: Den Meister erkennt man an der sauberen Kleidung!!!


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