ktmracer2004 am 23.11.2007 um 11:47 Uhr
Ich habe jetzt schon öfters mitbekommen, dass gerade im Supermotorennen, die Maschinen angeschmissen werden und im ziemlich katlen Zustand im Lehrlauf ziemlich hoch gedreht werden, um die Motoren warm zu bekommen. Ist das nicht absolut schädlich oder macht es im Lehrlauf nicht soviel?

Es ist mit Sicherheit schädlich für den Motor, da erstens die "Betriebsspiele" erst im warmen Zustand erreicht werden und zweitens das Motoröl erst ab ca.70 C seine volle Schmierfähigkeit hat. Es ist andererseits -wenn man keine Möglichkeit hat den Motor warmzufahren- schonender den Motor im Stand warm laufen zu lassen, als einen kalten Motor gleich auf der Strecke zu fordern.
Moin, eindeutige Antwort: JA, diese Wahnsinnstat kommt in etwa einem Verschleiß von mehreren Hundertkilometern gleich.
Sind die tatsächlich kalt ? Ich glaube eher das die Maschinen vorher mit Sicherheit ganz normal warmgefahren wurden. Ansonsten würde so ein Motor nicht viele Rennen aushalten.

Wie schon beantwortet: Ja. Dabei ist zu berücksichtigen, das Hochdrehen eine Rennmotors (4 Takt) eben auch relativ ist, wenn der Motor 14.000 U/min-1 dreht ist 6.000 nicht wirklich hoch. Die selben 6000 bei einer Boxer oder einer Duc schon eher.
Natürlich passiert es auch schnell (Kurzhubgasgriff?) mit kleinen Gasstößen hohe Drehzahlen zu erreichn.
Ist der Motor wirklich kat, sollte er einige Zeit (2 Minuten?) im Stand laufen und dann langsam gesteigert werden. Ein hilfreiches Instrument ist die Motortemperaturanzeige! 60° sollte da mindesten stehen!
Ach ja, fahren, also warmfahren, ist grundsätzlich besser, aber im Sport nicht immer möglich!