Frage von DevilsClan, 209

Motorrad Textilkombi für 140€ Schrott?

Hallo, ich habe auf Amazon diese Textilkombi gesehen welche mir äußerlich gut gefällt, viele gute Bewertungen hat sie auch. Ich müsste mir nur einen anderen Rückenprotektor für die Kombi kaufen (Für Praktische-Prüfung). Ich bräuchte den Kombi für die Fahrschule und wenn ich meinen A2-Schein habe werde ich wohl Reiseenduro oder Sporttourer fahren. Was haltet ihr von der Kombi?

Hier der Link http://www.amazon.de/gp/product/B004IDPFU0?psc=1&redirect=true&ref_=ox_s...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von geoka, 111

Zu deiner Frage: ja!

Zwar immer noch besser in der Schutzwirkung als normale Strassenkleidung, aber eben noch nicht mal annähernd befriedigend.

Und hat sich erst mal Nylongewebe mit Steinchen und Dreck und deine haut eingebrannt, wirst du an den Folgen noch viele Jahre Freude haben, Narben mal außen vorgelassen.

Haut ist durch nichts zu ersetzen, ich versuche meine Haut mit Lederhaut zu schützen. Ob es im Ernstfall geholfen hat, kann ich dir erst hinterher erzählen.

Hier im Forum gibt es zahlreiche Beispiele und Berichte von Unfällen in Textilkleidung, muss mal suchen. Hier mein persönlicher Lieblingsthread zu diesem Thema: https://www.motorradfrage.net/frage/schuetzen-textilanzuege-bei-unfaellen-ausrei...

Kommentar von deralte ,

@Fragesteller: Meine Antwort ist in dem Link enthalten.

Antwort
von Nachbrenner, 125

Es ist eine Schutzkleidung,

soweit, so gut. Es ist wohl eine Glaubensfrage. Ich persönlich bevorzuge Leder, habe aber auch mit einer Textiljacke und Lederhose wieder angefangen.

Es soll ja jetzt sehr abriebfeste Textilkleidung geben und vor Knochenbrüchen schützt dich keine von Beiden, Wenn Du über den Asphalt schlitterst wird’s halt warm, gar sehr warm und da ist mir Leder halt lieber.

Viel lieber hab ichs aber auf dem Motorrad und abseits meiner Wumme nur wenn ich das will.

Achte auf eine gute Passform, nicht dass im Falle eines Falles die Protektoren wandern.

Grüßle

Antwort
von USMarshal, 48

Ich hab meine Klamotten von IXS. Die sind nicht günstig 300€ aufwärts pro Teil aber dafür gut.

Antwort
von katharina, 48

Diese Textilklamotten sind sicher besser als Jeans und T-Shirt.

Wenn es Textil sein muss würde ich auf eine Materialstärke von 500D oder mehr achten. Alles darunter taugt allenfalls als Wetterschutz.

Auch richtig gute Textilkombis (Rukka, BMW) sind vond er
Schutzwirkung eher auf dem Nivau von preiswerten Lederkombis, wenn
überhaupt.

Auf eine Schildkröte (z.B: von Dainese) die bis in den Steiß reicht und mit Schultergurten damit sie gut sitzt würde ich nur bei einem sehr guten integrierten Rückenprotektor verzichten (z. B. Alne, Schwabenleder).

Antwort
von Bonny2, 99

Wir, die schon so einige Jahre Fahrpraxis mit dem Motorrad "auf dem Buckel" haben, tendieren fast immer zu Leder. Viele von uns haben in ihrer Laufbahn so einige Stürze hinter sich. Ich meine jetzt die, die leichte bis keine Verletzungen verursacht haben. Bei den größeren Verletzungen ist es meist Pech, wie man getroffen wird oder wie aufgekommen ist. Die Verletzungen sind schwer, egal mit was für Schutzkleidung.

Die "kleinen" Stürze sind es, die den Unterschied machen. Ich bin mit Leder, mit Textilkleidung und auch nur mal im Jeanshemd über den Asphalt gerutscht. Ich war danach längere Zeit krank mit wirklich starken Schmerzen. Bin aber selber schuld daran wegen erwiesener Dummheit.

Worauf ich hinaus will: Beim Rutschen wird die Kontaktstelle mit dem Asphalt sehr heiß. Ich hatte leichte Verbrennungen unter dem Leder. Die Textilkleidung ist an den Stellen meist weggefetzt. --- Frag mal an den Motorradtreffpunkten nach den Auswirkungen von Stürzen an der Kleidung. Diejenige, die mit Leder gestürzt sind, lassen meist die Schrammen als "Kampfspuren" an der Kleidung. Gehört irgendwie dazu wie eine "Kriegsbemalung". Bei den Stürzen mit Textilkleidung ist die Kleidung meist neu, weil die alte zerfetzt ist.

Trotzdem hat die Textilkleidung besonders bei Regen oder im Hochsommer und bei sehr kalten Tagen Vorteile gegenüber dem Leder. Als Schutz kann sie aber nicht annähernd mithalten. Es muss nicht unbedingt die teuerste Kleidung sein. Richtig passen muss sie, besonders wenn Protektoren in ihr sind. Der Rest ist bei Stürzen oft Zufall wie stark die Verletzungen sind. Gruß Bonny

Kommentar von DevilsClan ,

Die Textilkleidung ist an den Stellen meist weggefetzt

Soweit weggefetzt das auch die Haut darunter noch verletzt wurde?

Ich hatte mich vor allem für eine Textilkombi entschieden aufgrund von den dir am Ende aufgezählten Punkten. Ich möchte nach der Fahrschule vor allem lange Touren fahren, manchmal auch über mehrere Tage und da weiß ich nicht wie das mit Leder wäre wenn ich z. b. Freitag los fahre und Sonntag erst heimkommen möchte kann ich ja nicht 3 Tage eine klitschnasse Lederkombi tragen weil ich schon am Freitag auf der Autobahn klitschnass geworden bin und erst nach 30 km ne Möglichkeit zum Anhalten gefunden habe(Ich glaub auch das Leder nicht so schnell trocknet oder?) Habe schon ein paar mal Biker auf der Autobahn gesehen die sich entweder unter Brücken auf dem Standstreifen umgezogen haben oder komplette Regenschauer unter Brücken auf Autobahnen abgesessen haben, was mir schon auch ein bisschen gefährlich erschien. Ja und die Kleidung sollte auch für Norwegen geeignet sein aber auch für Spanien und Italien, da weiß ich auch nicht wie sich die Lederkleidung da schlagen würde und 2,3 verschiedene (Leder)Kombis könnte ich mir noch nicht leisten und immer dann zwei Lederbekleidungsarten für alle Fälle durch die Gegend kutschieren wäre auch nicht so toll. Müsste einer sein den man in DE das ganze Jahr tragen kann, sehr Wasserfest und mit herausnehmbaren Futter und bei den Kategorien trifft man eigentlich immer auf Textil-Touren-Klamotten meist Kombis.


Kommentar von haudegen ,

Diejenigen die sich ubter der brücke umziehen legen dann meist ne regenkombi an. Dann ist es egal ob du leder fährst oder nicht im nassen. Bei meinr letzten mehrtägigen tour hatte ich ne lederjacke gepaart mit ner kevlarverstärkten jeans an. Das ging wunderbar. Nen lederkombi würde ich nicht gerade angenehm finden für solche Unternehmungen.

Antwort
von Kaheiro, 78

Wer billig kauft,kauft zwei mal.Was Du an Sicherheit und Qualität für so einen Spottpreis verlangen kannst,weiß ich nicht.Gerade bei der Schutzkleidung sollte man nicht sparen,die kann Dich vor größeren Verletzungen schützen,ich spreche da aus Erfahrung.Mich hat Leder immer gut geschützt und wenn es regnete habe ich eine leichte Regenkombi  über gezogen.Außerdem würde ich keine Schutzkleidung kaufen,die ich nicht vorher anprobiert habe.

Antwort
von Bertsen, 45

Bei einem so "unschlagbaren" Preis wäre ich vorsichtig. Und die Bewertungen können gekauft sein. Wenn Dir Deine Haut lieb ist geh vor Ort zum lokalen Dealer und kauf was richtiges. 

Antwort
von BMWRolf, 92

So etwas kauft man doch nicht im Internet.

Klamotten muss man anprobieren und sich beraten lassen.

Ich halte davon garnichts!

Kommentar von DevilsClan ,

Ich habe mich schon beraten lassen bei Louis:

Helm: Scorpion EXO - 1200 STREAM (goo.gl/b3vVku) für 229€ im Sale 

Jacke: Fastway Season Textiljacke (goo.gl/lDwnxz) 149€

Hose: Fastway Season Textilhose (goo.gl/3720rk) 119€

Habe ich bis jetzt noch nicht gekauft.

Kommentar von BMWRolf ,

Verstehe ich das richtig?

Du lässt Dich bei Louis beraten und kaufst im Internet?

Genau solches Verhalten sorgt dafür, dass normale Läden sterben und man irgendwann keinen realen Menschen zur Beratung mehr hat. Ich emfinde solches Verhalten als grobe Frechheit!

Ein Ladeninhaber lebt davon seine Artikel zu verkaufen, nicht davon Leute zu beraten, damit sie anschließend im w³ kaufen, weil es ein paar Euro billiger ist.

Nachdenken!

Kommentar von DevilsClan ,

Nein, das verstehst du nicht richtig ^^. Das war ursprünglich schon so gedacht das ich das dann auch alles kaufe ABER ich habe mir jetzt vorm Kauf, im Internet dazu mal die Bewertungen angesehen und dort habe ich dann zum Helm gelesen das wenn man den bei Geschwindigkeiten von über 130 Km/h trägt schon fast Ohr Stöpsel tragen muss weil der so schlecht den Lärm abhält. Dann bei der Hose das jemanden schon nach kurzer Zeit der Schritt gerissen ist… Einzig die Jacke hat gute Bewertungen. Ja und so was erzählt mir in sonem Motorradladen natürlich niemand ^^.
Nachdenken? Tue ich, danke ;-)


Kommentar von haudegen ,

Bei Bewertungen im internet bin ich vorsichtig. Ein paar ausreißer ins negative stempel ich immer als sonderfall ab. Selbst bei teuren klamotten kann man immer ein montagsmodell erwischen. Und was die lautstärke von helmen betrifft, so finde ich ist das sehr vom träger abhängig. Was für den einen schon bei 130 zu laut ist kann für den andren noch als angenehm empfunden werden.

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