Frage von Jayjay12, 29

Möchte mir gern ein älteres Naked Bike oder ne Enduro zulegen. Beim "Dreckferkeln" käme ne Ténéré, KL, DR oder was Leichteres in Frage. Wer hat Ideen & Gründe?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von maxxit, 3

Ich kann Dir eine Suzuki DR 650 SE SP46B empfehlen. Absolut robust, alltagstauglich und mit ein wenig Umrüstung auch fürs Gelände gut geeignet. Noch dazu leichter als XT, KLR, etc. Meine Freundin und ich fahren beide Enduros, sie XT 600 E und ich eben die DR 650. Am Anfang wollte ich mich nicht wirklich damit anfreunden, da ich vorher eine TT 600 Belgarda hatte. Allerdings hat mir mein Knie einen Strich durch die Rechnung gemacht und der Arzt meinte, dass kicken nicht wirklich gut dafür ist. Dann kam die DR. Am Anfang wesentlich tiefer und mit einer butterweichen Federung. Aber trotzdem ein gutes Handling.
Nun habe ich sie umgebaut - vorne Wilbers Federn, hinten Wilbers 640er Federbein und eine MIZU Höherlegung. Kosten ca . 600 EUR. Das Ergebnis: ca. 90 cm Sitzhöhe, klasse Fahrverhalten und für einen Geländeritt wie auch für eine längere Strecke zu gebrauchen.
Nund habe ich begonnen die Optik zu verändern. Fender, Spiegel, Blinker und im Frühjahr kommt ein neues Heck aus USA (von Procycle).

Technik ist überschaubar und mann kann vieles selbst machen.
Und im Gegensatz zu den meisten Enduros wird sie nach wie vor noch gebaut, aber nur in USA.
Ich bin mittlerweile absolut zufrieden mit dem Bike und werde sie nicht mehr her geben.

Kommentar von Jayjay12 ,

Eine astreine Antwort, maxxit: die beste Nachricht seit langem!

Vielen Dank und liebe Grüße

JJ oder Jan ;-)

Antwort
von Effigies, 15

Willst du dreckferkeln, oder nur ein Dreckferkel?

Und was für ein Führerschein ?

Kommentar von Jayjay12 ,

Fahre unbegrenzt, was sonst?

Kommentar von Effigies ,

Ja, unbegrenzt oder eben begrenzt. Viel mehr bleibt ja nicht  ;o)

Und wie wichtig ist der Offroadaspekt?

Kommentar von Jayjay12 ,

Während der Saison geschätzt ein Sechstel Offroad, im Winter halbe-halbe, gern auf Pisten mit geschlossener Schneedecke, auf abseitigen Winkeln und Anhöhen; auch Ele-Treffen. 

Kommentar von Effigies ,

Für 50:50 brauchst du eigentlich 2 Moppeds.

Die Anforderungen für anspruchsvolles Gelände und Straße sind so völlig gegensätzlich, daß das schon Tausende versucht haben unter einen Hut zu bekommen und keiner hat es geschafft.

Was sicher zu den besten Allroundern aller Zeiten gehört ist die Yamaha TT600. Aber mit dem Gwewicht von knapp 150kg muß man im Gelände erst mal umgehen können.

Und der Langstreckenkomfort ist kläglich. Man kommt aber wirklich so ziemlich überall damit hin. Die TT ist "die Unaufhaltsame"  ;o)

Kommentar von Jayjay12 ,

Ups, erst jetzt deinen Beitrag entdeckt, bedanke mich bei dir. War auf nem Lehrgang ab Freitag, da war für MF 2 Tage Pause, schadet auch nicht so zwischendurch ;)

Schon wahr, die TT käme für's Gelände klar in Betracht. Hatte zuletzt die XT 600 3TB (die Kickversion), und das ist noch nicht lange her. Hm, bei jeder längeren Tour hätte ich die Mühle am liebsten mit nem Pferdedroschke samt Raketentriebwerk getauscht ';Ö Nee, das kommt nicht in die Tüte!

Also abwarten und Tee trinken. Entweder oder...oder wie du damals beim Studium *lach*...vier auf mal, wie ging das denn?

Wenn Enduro, dann wahrscheinlich ein wendiges Bike mit weniger Kubik. Oder verzichten und im Winter eine Straßenmaschine bzw. einen Softchopper besorgen. Müsste halt kurventauglich sein. Von so niedrigen Böcken halte ich nichts. Setzt wegen jedem Scheiß auf, und nur rumcruisen mag ich erst gar nicht.

Da wäre mir ein ehrlicher Nacktfrosch zehnmal lieber, ne kleine Bandit, ne XS 650 oder sowas in der Art. Eine ältere Gummikuh möchte ich nicht grundsätzlich ausschließen..aber die Japaner liegen mir vermutlich am meisten. Wenn, dann eine bewährte Maschine ohne Ersatzteilnöte, wenn nötig. Vielleicht hast du ja eine zündende Idee? Fände ich prima.

Schönen Feierabend und viele Grüße

JJ

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