alexcbf am 02.10.2007 um 18:22 Uhr
man hört und ließt es immer wieder - auf eigene faust - angebotene touren etc.
aber in ländern wie angola, namibia... wo der bürgerkrieg noch vor wenigen jahren tobte und die bevölkerung bettelarm ist.. ist es da nicht sehr gefährlich als weißer mit dem motorrad aufzukreuzen um seinen spaß zu haben? (Raubüberfälle, Überfälle, entführungen etc.)

Klar, aber überfallen kannst du überall werden. Besonders in Frankreich und Portugal ist das ein aktuelles Thema. Ein Freund von mir ist gerade zu Fuss in Afrika unterwegs, und ich mache mir auch ein wenig Sorgen.
Was mich allerdings mehr von einer Afrika-Reise abhalten würde ist der Fakt, dass ein weißer Touri mt seiner fetten Reiseenduro (die wahrscheinlichmehr wert ist als einige Häuser dort) durch (wie du schon gesagt hast) bettelarme Gegenden fährt. Nicht für humanitäre Hilfe, oder um das Land und die Menschen kennen zu lernen und zu verstehen, sondern einfach nur um einen super Endurotrack mit ein bißchen Abendteuer und Risiko genießen zu können, was man hier zu Lande scheinbar vergeblich sucht.
Es gibt natürlich auch Ausnahmen, aber solange es keine richtige Balance bei den Reisen gibt (Kultur etc), sondern es "nur" ums Fahren geht, bleibe ich lieber hier.
Gruß, BOXERchamp
Gefährlich ist alles außerhalb des Bettes :) Aber vielleicht ist Biken nicht die perfekte Art, sich auf diesem Kontinent zu bewegen, jedenfalls nicht, wenn man eigentlich nur in Ruhe fahren will.