Ein Kollege behauptet, er könnte das Drehmoment z.B. für die Hinterachsmutter sehr genau ohne Drehmomentschlüssel anziehen. Ist das ein Schmarrn oder geht das?
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Das geht bestimmt, wenn man die entsprechende Bewegung ziemlich oft mach und es nicht auf den einzelnen Newtonmeter ankommt...
Abgesehen davon ist es der Hinterradachsmutter wohl auch ziemlich egal, ob sie mit 110, 120 oder nur 100Nm angezogen wird...

Vielleicht sollte er sich den Arm patentieren lassen....;-)))) Nein im Ernst, ich denke wenn einer viel schraubt, dass er natürlich ein Gefühl entwickelt dafür wie fest er eine Schraube anziehen kann. Ich würde das aber nur im Ausnahmefall machen und das Anzugsmoment bei der nächsten Gelegenheit überprüfen. Außerdem denke ich ist das Problem nicht, dass die Schraube zu locker ist sondern das sie abreißt.

Schnepf hat es ja bereits gesagt, das wenn einer häufig schraubt kann er in etwa das Anziehdrehmoment grob abschätzen. Aber in den meisten Fällen wird ganz einfach zu fest angezogen.Und zu den Ausführungen von moppedblogger möchte ich noch anfügen: Meine Hinterachsmutter wird mit 176 Nm angezogen nicht mehr und nicht weniger. Und es mag für eine Mutter vieleicht egal sein, mit welchem Drehmoment sie angezogen wird. Mir nicht.
moppedblogger am 7. Mai 2008 10:37 Die meisten Drehmomentschlüssel haben eine Toleranz von etwa +/- 4%. Du ziehst dann Deine Mutter bestenfalls in einem Bereich von 168Nm bis 183Nm an... Aber natürlich stelle auch ich meinen DMS immer auf den passenden Wert ein und mache das nicht per "Armgefühl". :-)