Frage von Jayjay12, 121

Jeder hat ein Bild im Sinn, wenn von einer Harley, Norton, Indian, BSA oder einer Royal Enfield Diesel die Rede ist. Gibt es da Gemeinsamkeiten oder eher nicht?

Wenn von einer Harley, Indian, Norton,Triumph, BSA oder einer Royal Enfield Diesel die Rede ist, gibt es da Gemeinsamkeiten bei den Eigenschaften, die nichts mit der Optik oder dem Fakt zu tun haben, dass es sich bei den Genannten um Motorräder handelt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von chapp, 64

Bei allen diesen Marken gibt es ein vorher und ein Nachher. Was davon meinst du? Diese Marken wurden Anfangs des 20.Jahrhunderts gegründet, und haben sich bis in die 1950 - 1960 annähernd prallel entwickelt. In den 1960ern waren zB BSA und Norton teilweise bis zur letzten Schraube baugleich. Zeitweise wurden Triumph Motoren in Norton Fahrwerken verkauft (Triton). Von der Motorenseite her war zumindest in der Nachkriegszeit Triumph den anderen mehrere Nasenlängen voraus.

Dann kam der Einbruch in den 60er und 70er Jahren und alles hat sich auf die Japse verlagert. Erst die Wiedergeburt um das Jahr 2000 herum und später hat diese Marken wieder aufleben lassen und durch die technische Hilfe von Porsche hat endlich auch HD halbwegs brauchbare Motorräder hinbekommen. Alle diese Revival - Kisten des 21.Jahrhunderts (zB Norton, Triumph und die neue HD Generation) haben mit den Legenden der frühen und mittleren 1900er Jahre nur mehr den Namen gemeinsam.

Ich selbst hatte noch das grandiose Vergnügen eine Norton 99 (600ccm,42PS) zu besitzen, ebenso 2 Triumph Bonneville 650ccm und eine 680er Weslake Triumph mit Metisse-Fahrwerk, eine AJS 650 und als Spielzeuge 4 Horex (darunter eine 500er Münch Imperator) und eine NSU  Sportmax 305 ccm mit Rohrrahmen sowie eine umgebaute Adler Sprinter. Alle Baujahre zwischen 1948 und 1967.

DAS WAREN LEGENDÄRE MOTORRÄDER MIT ECKEN UND KANTEN und gespickt mit Schwächen und Fehleren aber ich habe sie alle geliebt.

Kommentar von Jayjay12 ,

Ganz zurück zu den Anfängen wollte ich mit der Frage nicht gehen, denn wer von uns könnte es beantworten? Bezog mich also auf die 60-er und 70-er Jahre des 20 Jh. - da können einige MF-Mitglieder von Erfahrungen berichten. Gibt unter uns bestimmt viele, die sich selten oder seit langem nicht mehr zu Wort melden. Hab' da keinen Überblick.

Deine Antwort und die von Wolfgang / Nachbrenner ist natürlich ein Glücksfall. Gerechnet habe ich nicht mit euren Beiträgen, umso größer ist jetzt die Überraschung: habt ihr euch etwa abgesprochen? ;-)

Was du während einiger Jahrzehnte an Schätzen bereits unter dem Sattel hattest und gefahren bist, liest sich wie das "Who-is-Who" der Motorrad-Zünfte, Helmut.

Die alten Bonnies, eine Weslake Triumph, die 99-er Norton und eine AJS wie auch die weiteren genannten Motorräder, die ebenfalls für einen legendären Ruf sorgten. Ich finde, man kann dich zu diesen Erinnerungen und Erfahrungen nur beglückwünschen!

Viele Grüße

Jan ;-)

Kommentar von chapp ,

Wolfgang und ich haben uns nicht abgesprochen - war auch nicht nötig, weil wir ähnliche Erfahrungen hatten.

Ich hatte das große Glück in der mit Abstand interessantesten und schönsten Zeit aufzuwachsen, die es für einen Motorradbegeisterten in Deutschland gab und jemals wieder geben wird. Meine Ernährung hat fast nahtlos von der Muttermilch zum Benzin aus Motorradtanks gewechselt.

Die "Familienkutsche" war eine BMW R4 (400ccm, 12PS Starrrahmen, vorne Blattfedern und H-Schaltung am Tank). Darauf saßen mein Vater, meine Mutter, mein älterer Bruder und ich (2 Jahre alt) und machten Ausflüge in die Berge. Ab meinem 3.Lebensjahr bin ich dann manchmal mit meinem Vater alleine gefahren. Mein älterer Bruder war gelernter Zweiradmechaniker und fast alle meine Freunde waren zuerst Moped, dann Kleinkraftrad und dann Motorradfahrer. Ich durfte einen großen Teil der Entwicklung der Motorräder aus der Vorkriegszeit miterleben, zu einem kleinen Teil sogar mitgestalten und wegen fehlender Werkstätten kannte ich sie fast alle bis zur letzten Schraube.

Glücklicherweise hatten die Motorräder damals einen recht geringen Wert, so dass ich mir trotz knapper Kasse diese Motorräder leisten konnte. Meine Norton Dominator 99 zB habe ich für 700,--DM bekommen, obwohl sie erst 4 Jahre alt war, weil der Besitzer sie nicht am Laufen halten konnte. Ich habe sie gekauft und 2 Tage später lief sie wieder.

Ich hatte im Verlauf der Jahre eine Reihe von absolut seltenen Vögeln, weil ich in der Szene bekannt war, wie ein bunter Hund. Selbst besessen und gefahren habe ich fast 40 Motorräder und es gibt nur wenige Marken und Modelle, die ich nicht wenigstens einmal leihweise bewegen durfte (hier einige Beispiele: die weltweit erste Ducati 750, die Italien verlassen hat, die erste Suzuki GS 750 die nach Europa kam, eine von einer handvoll Bimota SB2 die jemals in Deutschland liefen und die damals in Deutschland einzige 680er Rickmann Triumpf mit 680er Weslake Motor - die Maschine hatte ein Quaife 5-Ganggetriebe, hinten und vorne eine Ate-Lockheed Scheibenbremse und einen 8-Ventil Weslake-zylinderkopf auf einem 680er Alu-Zylinder, zu einer Zeit als die neueste honda CB 450 noch Trommelbremsen und ein 4-Gang Getriebe hatte usw, usw).

Was die ganze Sache noch viel interessanter machte, waren 2 Punkte: es gab keine Radarkontrollen und kein Tempo 100 und geschlossene Ortschaften mit Tempo 50 waren selten. Ganz Niederbayern war einen einzige TT - Rennstrecke.  :-)))))

Es waren zum Teil schwierige Zeiten und mancher Opa hat uns mit dem Krückstock gedroht (wegen der Kriegsverwundeten gab es davon ziemlich viele) aber für Menschen mit Motorradbenzin im Blut waren das paradiesische Zeiten.

Ich werde alt - ich beginne von den alten Zeiten zu träumen. Danke, Jan  für die Anregung dazu.

Antwort
von Nachbrenner, 61

Servus Jan

Also an alten Engländer faszinieren mich langhubige Einzylinder, möglichst mit Stoßstangen Ventielsteuerung. Auch die 650er und 750er Twins der 60er Jahre. Als britischen Spleen betrachte ich dabei die Kabelverlegung, den obligatorischen Ölfleck und die konischen Trommelbremsen im Hinterrad mit automatischer Kettenheizung.

Die HD´s aus gleichem Zeitraum sehe ich als die moppeliger und auf Grund der üblen Dosenbüchsen Bremsen, als unsportlicher Verwandschaft und wenn wir schon in den Staaten bei HD´s und Indianern sind möchte ich als Krönung die Henderson´s erwähnen, der ich nach dem damaligen, technischem Stand, das Attribut unzerstörbar hinzu fügen möchte.

Noch ein Satz zu der Inderin, Enfield ja, Diesel, geht gar nicht, Gebläsekühlung ist Bäbäh.

Um an die englische Verwandschaft in Böhmen zu erinnern, die drei bis fünfsitzige Böhmerland mit 600er Einzylinder von JAP, offener Ventiltrieb und Scheibenräder.

Diese Erinnerung muss sein. alleine wegen dem Klangteppich.

Grüßle

Antwort
von fritzdacat, 106

Zwischen Norton und BSA besteht da sicherlich eine Verwandtschaft, würde Triumph noch mit reinnehmen, man hat auch schon (70-80er) bei diesen Bikes auf das Handling geachtet und man konnte schöne Schräglagen damit fahren, würde sie nur ungerne als "Cruiser-Bike" mit den anderen in einem Mischmasch-Topf sehen.

Die anderen genannten Bikes zueinander in Beziehung zu setzen fällt mir mangels Kenntnis schwer, sollte besser jemand beantworten, der so etwas auch fährt..

Kommentar von Jayjay12 ,

Sehe ich ähnlich und es stimmt, die Triumph passt zur BSA und Norton. Habe mir bei Fragen bisher nicht angewöhnt, zu editieren oder 'nen ausführlicheren Text vorher zu schreiben & hier einzufügen (Internet-Uhu ;-). Bin deshalb "sparsam" mit Worten, um das System nicht zu überfordern. 'gg'

Die Optik einer Royal Enfield verrät die britischen Wurzeln, die sich seit der Kolonialzeit bei der indischen Kultur an vielen Ecken & Enden erkennen lässt. Dass in den indischen Manufakturen bis heute puristische Motorräder ohne Schnickschnack und unter Verwendung sehr guter Materialien gebaut wird, gefällt mir ebenso wie der satte Klang, den der Motor erzeugt.

So geht es mir um die Optik und Beschaffenheit der Motoren und des Fahrwerks, um die jeweiligen Fahreigenschaften - und nicht zuletzt um einen Klang aus den Tüten, der mich als Rythm'n-Blues Liebhaber unwillkürlich an Deep Purple erinnert: I love it! ;-))

VG Jan

Antwort
von Jayjay12, 73

Die genannten Hersteller dieser Marken stehen für weitere, die man ebenfalls nennen könnte. Selbst Laien haben Bilder im Kopf, wenn bloß der Name Harley-Davidson irgendwo fällt.

Dass es eine breitere Produktpalette im Angebot der verschiedenen Produzenten gibt, ist klar. Dennoch assoziiert das Gehirn in Sekundenbruchteilen ein Modell XY bzw. mehrere-, je nachdem.

Unsere Sinneswahrnehmungen konzentrieren sich individuell auf verschiedene Details und Eigenschaften, wenn von Motorrädern die Rede ist. Da die sinnliche Wahrnehmung bei jedem Menschen anders geprägt ist, neigt der eine eher auf den Klang und der andere eher auf die Optik von Motor, Tank und Fahrwerk.

Für mich sind die ursprünglich britischen Wurzeln bei all den genannten Maschinen erkennbar. Da ich ein großer Fan von schönen Klängen bin, faszinieren mich die wunderbaren Klänge aus den Auspufftüten einmalig schöner und legendärer Motorräder.

Sie machen mir immer mal wieder bewusst, was für eine Welt sich uns beim Anblick und dem Beschäftigen mit motorisierten Zweirädern erschließt!

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und genussreiche Momente beim Fahren mit euren Maschinen ;-)

Viele Grüße Jayjay oder Jan

Antwort
von Bonny2, 84

Klar gibt es Gemeinsamkeiten: Das sollen lt. „Wiki“ allesMotorräder sein.

Wie ich sehe hast Du Deine „Balkonpflanzen“ ernten können.Nimm anderen „Dünger“. ;-))) Gruß Bonny (mit Mf-Formatierung)

Kommentar von Jayjay12 ,

Danke für die Blumen...wäre doch nicht nötig gewesen ;-P

Kommentar von Jayjay12 ,

Moin Bonny, geht's denn noch etwas subtiler, tiefschürfender?

So wie ich den Fragesteller zu kennen glaube, ist sein Anspruch primär ernsthafter Natur und begleitend von unterhaltsamem Wert.

PS: Außer Kaffee kommt mir nichts in den Tee! Ich weiß, meine Fragen klingen mitunter so, aber ich bin so wie ich bin - es kratzt mich nicht sonderlich, wie andere das finden :-)

Als motorradbegeisterter Typ sind mir auch Themen wichtig, die den Blickpunkt immer mal auf legendäre Motorräder lenken.

Legenden und Sagen ranken sich häufig um Gestalten von früher wie etwa die von der "Lorelei", von "St. Georg", "St. Martin", der vom "Blautopf" und die Legende von der "schönen Lau", um nur ein paar Beispiele zu nennen.

An dieser Stelle bin ich echt froh, dass wir Motorradfahrer & Motorradfahrerinnen von lebenden Legenden träumen können. Manche unter uns sitzen mal auf solchen Maschinen und bewegen sie, manche bloß mal zwecks einer Probefahrt.

Wie auch immer, ich gönne es jedem, der mit einer Indian oder Harley Davidson unterwegs ist! Wäre für mich als Biker der absolute Traum!

So ist es :-)) VG Jan

Kommentar von haudegen ,

Ein traum - träum ma weiter. Spätestens wenn du die rechnung für ersatzteile siehst oder mal eine ewigkeit wartest für einen inspektionstermin oder wie bei mir aktuell (maschine von der frau eig.) für die reparatur eines unfallschadens, dann denkst auch du anders über diesen traum. Viele hd fahrer hegen eher eine hassliebe zu ihrem motorrad, bemängeln die schlechte qualität, unfreundluche Händler und das zu preisen die jenseits von gut und böse sind. Von der szene mal ganz zu schweigen. Die meißten sind poser und verwechseln "szene" mit "sich in szene setzen".

Kommentar von Jayjay12 ,

Das kaufe ich dir alles ab, haudegen. Ich renne keinen Tag rum und gräme mich, mir keine HD oder Indian leisten zu können. Träumen ist wie Fragen stellen: im Normalfall kostet es nichts.

Allerdings hast du dich vor Jahr & Tag anders angehört als heute, wenn von Harleys die Rede war. Kann mich natürlich täuschen. Der Bezug zu Perspektiven und Zielen verändert sich oft mit dem Verwirklichen einer Zielsetzung, ein völlig 'normaler' Akt, soll heißen, im Sinn von üblicherweise.

Angenommen, einer ist autotechnisch mit dem "Guten Stern" verbandelt und fährt auch noch sowas. Er ist einer in der Masse weiterer Jäcken, die damit rumkurven. Mit vielen von ihnen würde er sich nicht mal geschenkt ins selbe Café setzen, gurkt aber trotzdem mit seiner Dose rum und schert sich nicht um's Image. Hauptsache, er steht dazu und Peng.

Kommentar von haudegen ,

Ich habe mich durchaus anders angehört/ es anders gesehn. Ernüchterung ist eingetreten und der mythos nicht das was ich mir vorgestellt hab

Kommentar von Jayjay12 ,

Die Ernüchterung ist verständlich. An & für sich schade.

Es gibt von vielem die ganze Bandbreite. Ich behaupte, dass du mit der Zeit auch auf solche Typen stoßen würdest, die dein Weltbild positiv erweitern, weil sie u.a. deiner Kragenweite entsprechen. Die dich willkommen heißen in ihrem Kreis.

Nicht jeder hat zuhause noch einen Cayenne in der Garage stehen. Ebenso wenig fahren sämtliche Harley-Besitzer frisch gestylt vorzugsweise bei Sonnenschein mit HD-Klamotten und der Alten im Gepäck die paar Kilometer zum nächstbesten Café und Biker-Treff, um dort die "obercoolste Dumpfbacke" von allen rauszuhängen.

Die gibt's natürlich gerade in diesem Segment zu Dutzenden, die Arrivierten, die irgendwann auf Hopper's und Fonda's Spuren über die Landstraße brettern und sich fühlen, als wäre es die "Route 66" - von mir aus, sollen sie doch ;P

Kommentar von chapp ,

Was hast du gegen den "Guten Stern"? Auch der hat seinen Wandel durchgemacht. Ich war beruflich/geschäftlich mehrere Jahrzehnte lang im Schnitt pro Jahr ca. 140.000 km unterwegs, was sich letztendlich auf ca. 3.7 Mio km summiert hat. Nach ein paar Irrwegen über 3x Opel (mein Senator ist pro Jahr mindestens 2x zusammengebrochen) , 7x Simca Crysler (Dienstwagen) und 1x BMW bin ich beim Stern gelandet. Immer 1-2 Jahre alte Gebrauchte in sehr gutem Zustand. Davon waren 1x /8, und ein W123 und 5 S Klasse (W116, 126, und 140) Die W116 waren so la la und  fürchterliche Säufer, die W 126 waren der absolute Traum (meinen 380 SE habe ich mit 683.000 km an einen Stern-Händler verkauft und den darauf folgenden 420 SE mit 376.000 km verschrottet. Reparaturen - NULL) Dann habe ich mir einen W140 S 350 Turbodiesel angetan. Die Mühle war der pure Schrott und von den aktuellen würde ich keinen mit einer langen Stange und Asbesthandschuhen anfassen. So ändern sich die Zeiten.

Kommentar von Jayjay12 ,

Grüß dich, chapp / Helmut!

Ich nehme an, dass sich deine Vita ebenso vielfältig, reich an Farben, Eindrücken und Erlebnissen gestaltet/-e, wie die bunte Palette der genannten PKW's im beruflichen- und privaten Kontext vermuten lässt: Sehr beeindruckend, Respekt!

Stimmt, mein Comment zum "Guten Stern" hört sich abwertend an.  So ist es gar nicht gemeint: auch mir ist bewusst, welch qualitativ sehr gute und langlebige Autos, LKW's, Busse & Transporter, Traktoren nebst vielen weiteren Erzeugnissen die Produktionsbänder des Konzerns bereits verlassen haben.

Bin vor langer Zeit für 6 Wochen in "Sifi" (Sindelfingen) am Band gestanden und montierte als Student der Freien Kunst den Schwellerschutz am damaligen 190-er. ;-)

Meine Familie lebte damals auf 'nem Dorf im Lkr. Böblingen. Dort zählte es zum guten Ton, eine Limousine vom 'Guten Stern' in der Auffahrt stehen zu haben. Die meisten waren dort als Mechaniker oder völlig ungelernt tätig. Alle verdienten sich mit dem Verkauf der Äcker & Wiesen durch die rapide steigenden Quadratmeterpreise für Bauland dumm und dämlich!

Mit dem sozialen Aufstieg ging ein Wandel einher. Das viele Geld machte so manchen arrogant. So fuhren viele auch Auto: "Leute, macht Platz, denn jetzt komme ich!" Es gab nen tollen Blues vom Schwabenrocker Wolle Kriwanek mit Text: " I fahr Daimler, d'Stross g'hört mir..."..- genial, wie der die Leute auf die Schippe nahm ;-))

Kommentar von Jayjay12 ,

Nachlese zum vorigen Kommentar:

Die Dorfbewohner und ihre Familien waren zuvor häufig in der Landwirtschaft tätig, manche hauptberuflich und die meisten im Nebenerwerb. Daimler in Sindelfingen und IBM in Böblingen/Schönaich verursachten einen wahren Bauboom. Die Grundstückspreise in dem mehrere tausend Einwohnerdorf kletterten ohne Ende.

Die, die zuvor arm waren, wurden über Nacht zu Millionären. Für Nachschub sorgten die Jobs am Band. Menschen mit geringen Einkünften, an deren Tür der Reichtum vorbei ging, waren plötzlich Loser für viele. Man sagt nicht umsonst, daß Geld den Charakter verdirbt.

Das ist mein Hintergrund, vielleicht nachvollziehbar?

Gruß Jan

Kommentar von chapp ,

Richtig geraten. Meine Vita reicht für 5 Romane, davon 2 Krimis  :-)))

Kommentar von Jayjay12 ,

So was in der Art ging mir beim Lesen deines klasse Beitrags durch den Kopf: 'Himmel, der kann ja 5 Lebensläufe füllen! :D'

Kommentar von Nachbrenner ,

@ haudegen

Ein traum - träum ma weiter

Bei meinem Wiedereistieg vor 10 Jahren, war ich zuerst bei HD. Bei der Frage nach zölligem Wekzeug, antwortete mir die fesche Dame vom Viereck: Hd´s gehen nicht kaputt". Danke, bis dereinst.

Zur Ehrenrettung von Hd führte die Road King lange die Bestenliste des 50.000km Test von Motorrad an.

Letztes Jahr rang ich mit mir es nochmal mit einem Neuerwerb zu probieren. das einzig in Frage kommende Modell war für mich die Low Rider, mit Fußrasten, Speichenräder und doppelter Scheibenbremse vorne. Wäre ich gegen Fahrtwind, käme noch die Road King dazu.

Der Rest des Programms, nö, Kein Wohnmobil auf zwei Rädern, Keine Straßenwalze als Hinterrad und keine Sitzposition wie Aff auf Donnerbalken. Mit den Betriebsumständen, muss man halt leben, denn das ist das Zubehör. Sagt mir das nicht zu, erinnere ich mich daran, dass andere Mütter auch schöne Töchter haben.

Würde ich mir eine HD aus den 60ern zu legen, müsste ein Komplettsatz Werkzeug eben dazu gekauft werden, dann ist man autark und muss nicht zwingend zum Poser Tempel. Den Augsburger Tempel nehme ich da aber ausdrücklich aus, denn dort gibt es ein sehr gut geschultes und freundliches Fachpersonal.

Grüßle

Antwort
von haudegen, 81

Was soll man da für gemeinsame bilder haben? Bei norton und bsa fallen mir caferacer ein. Bei indian und harley dass es DIE chopperhersteller sind die gemeinsam mit royal enfield ihrer linie treu bleiben und man seit jahrzehnten direkt erkennen kann um wen es sich handelt.

Kommentar von Jayjay12 ,

Ließ die Frage editieren, weil meine Formulierung etwas unglücklich geraten ist. Du kannst gern meinen Comment zu 'fritzdacat's' Beitrag lesen, dann wird etwas klarer, wie ich die Frage gemeint habe. Gruß JJ

Kommentar von chapp ,

Norton/BSA - Cafe Racer ? Als diese beiden Marken ihren Höhepunkt hatten, war das Unwort Cafe Racer noch nicht einmal erfunden. Das waren für damalige Verhältnisse relativ sportliche Alltagsmotorräder mit den bekannten Macken.

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