The1and0nly am 11.08.2007 um 21:26 Uhr
Also 220 Kg sind ein Wort. Damit nähert sich die Hayabusa der Supersportliga doch sehr verdächtig nahe. Wenn man die extra Pfunde der K7 berücksichtigt, wird die Luft dünn(er) für die Gixxi 1000. Immer nach dem Motto darfs ein bischen mehr sein.
Die 750 Klasse ist doch das beste Beispiel. Früher das Mass aller Dinge und heute will ausser Suzuki keiner mehr etwas davon wissen. Oder wie seht ihr das?
Ich glaube kaum, dass sich jemand ernsthaft die Frage stellt, "Kauf ich mir eine GSX-R 1000 oder eine Hayabusa?", dazu sind diese beiden Motorräder konzeptionell zu weit auseinander - auch 2008 noch.
In Zahlen: Suzuki gibt für die neue Hayabusa 220 kg Trockengewicht an, für die GSX-R 1000 K7 172. Das sind beinahe 50 kg, also 28 Prozent Unterschied. Um dasselbe Leistungsgewicht wie die GSX-R 1000 zu haben, müsste die Hayabusa mit 237 PS antreten. Außerdem: Ergonomie, Geometrie...himmelweite Unterschiede.
Suzuki wird sich also nicht selbst das GSX-R-1000-Geschäft mit der Hayabusa kannibalisieren (oder umgekehrt): Es gibt weiterhin eine für die Rennstreckenfraktion und eine für die Autobahntouristen. Wer den Unterschied nicht spätestens beim Aufsitzen merkt, ist mit einer GSX 600 F wahrscheinlich ausreichend bedient.
Trockengewicht ich dachte Fahrfertig.
UPS !!!
Suzuki hat schon mal eine komische Politik an den Tag gelegt. Damals mit RF 900 und GSX-R 1100.