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Ist das Fahrwerk der neuen Ducati 1098 R unausgewogen?

gefragt von tankentanken am 02.02.2008 um 17:02 Uhr

Habe eben gelesen, dass das Fahrwerk der 1098 R wieder vorne weich und hinten hart ist, wie schon bei den Schwestermodellen 1098 und 1098 S, allerdings kann man es diesmal wohl durch eine korrekte Einstellung hinkriegen. Für mich ist es unverständlich, dass bei Motorrädern der Oberklasse mit sportlichem Anspruch so ein Abstimmungsproblem überhaupt auftritt. Was meint ihr?


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anonym
beantwortet von Rider am 2. Februar 2008 22:48
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Ich garantiere dir, wenn du die 1098 R fahren würdest, würdest du sie weder als zu hart, noch als zu weich, sondern einfach nur als bestialisch schnell empfinden, und dich selbst reichlich überfordert fühlen. Sorry, ich weiß nicht, was und wie du so fährst, aber wir reden hier von einem Bike der Referenzklasse, und die Feinheiten, die die Tester in dem einschlägigen Motorradzeitschriften bemerkt haben wollen, beruhen eher auf subjektiven Einschätzungen. Wenn beispielsweise die Zeitschrift Motorrad einen Profi wie Jürgen Fuchs auf ein Motorrad setzen würde (und das tun die öfter) und der nach zehn Runden auf der Rennstrecke ein Urteil abgibt, kann man sich absolut darauf verlassen. Aber 99,9 % aller Motorradfahrer werden dieses Bike nie so am Limit bewegen können wie er, und es deshalb auch garantiert nicht als vorne zu weich und hinten zu hart einschätzen. Im übrigen hat "Buella" völlig Recht: die edlen Öhlins-Federelemente sind in schätzungsweise drei Millionen Kombinationsmöglichkeiten einstellbar. Da sollte auch die passende für dich dabei sein. Übrigens: Jürgen Fuchs stellt ein Fahrwerk vor jedem Turn penibel auf sich ein: Gewicht, Fahrstil, Streckenverlauf usw. Viel Spaß beim Tüfteln!

Kommentar von Simple_avatar5smallTigerdompteur am 3. Februar 2008 11:07

Moin Rider, sehr guter Beitrag von Dir,freue mich schon auf den nächsten.


Buella
beantwortet von Buella am 2. Februar 2008 20:00
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Man kann sich ja auch mal fragen, wer dieses Fahrwerk konstruiert und solange testet, bis es für den Hersteller perfekt ist, und wer dieses Fahrwerk dann in einer Zeitschrift zerreißt ;) Ich glaube kaum, dass der "Normal"fahrer eine Unausgewogenheit bei einer Ducati 1098R erspüren wird. Ich denke, bei solchen Aussagen geht es einzig und alleine um die Rennstrecke, und Federelemente kann man ja, wie du gesagt hast, einstellen. Für die "normale" Straße sind solche Teile meiner Meinung nach eh nichts, vom Geldbeutel mal ganz abgesehen ;)

Salve, Buella


anonym
beantwortet von Rider am 2. Februar 2008 22:48
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Ich garantiere dir, wenn du die 1098 R fahren würdest, würdest du sie weder als zu hart, noch als zu weich, sondern einfach nur als bestialisch schnell empfinden, und dich selbst reichlich überfordert fühlen. Sorry, ich weiß nicht, was und wie du so fährst, aber wir reden hier von einem Bike der Referenzklasse, und die Feinheiten, die die Tester in dem einschlägigen Motorradzeitschriften bemerkt haben wollen, beruhen eher auf subjektiven Einschätzungen. Wenn beispielsweise die Zeitschrift Motorrad einen Profi wie Jürgen Fuchs auf ein Motorrad setzen würde (und das tun die öfter) und der nach zehn Runden auf der Rennstrecke ein Urteil abgibt, kann man sich absolut darauf verlassen. Aber 99,9 % aller Motorradfahrer werden dieses Bike nie so am Limit bewegen können wie er, und es deshalb auch garantiert nicht als vorne zu weich und hinten zu hart einschätzen. Im übrigen hat "Buella" völlig Recht: die edlen Öhlins-Federelemente sind in schätzungsweise drei Millionen Kombinationsmöglichkeiten einstellbar. Da sollte auch die passende für dich dabei sein. Übrigens: Jürgen Fuchs stellt ein Fahrwerk vor jedem Turn penibel auf sich ein: Gewicht, Fahrstil, Streckenverlauf usw. Viel Spaß beim Tüfteln!


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