Was meint Ihr, wird der "Autogas" - Antrieb in nächster Zeit seinen Einsatz am Motorrad finden? Würdet Ihr so etwas nutzen?

Schau mal hier: http://www.gasmotorrad.de/?seite=mc_gasumbau

Das würde ich eher nicht nutzen.
Da es noch immer relativ wenige Tankstellen für Gas gibt, ich also sicherheitshalber einen bivalenten Antrieb bräuchte, damit ich im "Notfall" auf Benzin umschalten könnte, wäre mir der Aufwand (und das Gewicht!) für Gas- und Benzintank zu gross.
Selbst beim PKW geht ja für den Gastank meist der halbe Kofferraum flöten.

An sich fände ich das nicht schlecht. Allerdings ist der Bauraum beim Motorrad meist nicht vorhanden, vor allem der Tank wird problematisch, zumindest in Serie, wenn es auch um Alltagstauglichkeit geht.
Ich geh mal davon aus, dass LPG meinst, oder? Dann wird es über kurz oder lang eine Lösung geben.Ob ich es machen würde? Kommt auf den Preis an.
Und jetzt mal o.t. @demosthenes: Fzg.mit LPG-Befeuerung sind grundsätzlich bivalent.(Brauchen Benzin zum Starten)Außerdem gibt es mittlerweile 4000 LPG Tanken. Zur Halbierung des Stauraums --> Radmuldentank, 2 cm in der Höhe verloren.
demosthenes am 9. August 2008 18:37 @KawaTom:
Dass die Dinger immer Benzin zum Starten brauchen, wusste ich bisher nicht - ein Argument mehr gegen den Umstieg!
4000 Tankstellen hört sich zwar gut an, aber "normal" gibt es immerhin 15000 Stück und hier auf dem Land, wo ich wohne, müsste ich 60 km zur nächsten Gastankstelle fahren, was jeden möglichen finanziellen Vorteil wieder zunichte machte und von den möglichen Tankproblemen im Ausland wollen wir lieber gar nicht erst anfangen.
Ein Radmuldentank "kostet" ja den Reservereifen und das hätte ich gar nicht gern, zumal ich in der Radmulde auch noch Werkzeug, Abschleppseil, Unterlegplatte für den Wagenheber, ... transportiere, die ich bei einem Gastank dann ja auch noch im Kofferraum unterbringen müsste.