Frage von shrimpiiiiFTW, 121

Ist die Honda CBF 125 ein geeignetes Anfänger-Motorrad?

Hallo.

Ich melde mich am Montag in der Fahrschule für den A1 Führerschein an mit dem ich dann Motorräder mit bis zu 125 Kubik Zentimeter Hubraum fahren darf.

Da stellt man sich natürlich dann auch die Frage welches Motorrad denn am geeignetsten wäre das auch im Budget eines Schülers liegen könnte und womit man gut das Motorrad fahren erlernen kann.

Bei meiner Suche bin ich dann auch auf die Honda CBF 125 gestoßen die gebraucht Mais circa nicht mehr als 1500 € kostet.

Oft habe ich gelesen das ist ein gutes Einsteiger Motorrad wäre allerdings traue ich diesen ganzen Artikel nicht da die sehr oft auch beschönigen sind. Daher wollte ich mich hier im Forum erkunden ob jemand schon Erfahrungen mit dieser Maschine gemacht hat und dieser einen Fahranfänger weiterempfehlen kann beziehungsweise ob es auch andere Maschinen gibt die für solche Verwendungszwecke geeignet sind und nicht zu viel kosten (ich möchte keine Enduro).

ein wichtiger Punkt bei diesem Kauf wird auch sein dass das Motorrad wahrscheinlich ABS haben muss da dies ein Kaufkriterium meiner Mutter ist. Dazu wollte ich noch fragen: Ist ABS bei Motorrädern überhaupt nötig oder sinnvoll; Falls nicht kann ich mir da dann ja beim Kauf eine Menge Geld ersparen.

Vielen Dank für eure Antworten, euer shrimpii

Antwort
von geoka, 68

Ich sage es mal so, es gab Motorräder die fände ich total klasse. Setze ich mich allerdings drauf, kommt die absolute (negative) Ernüchterung. Nix für mich z.B. wegen Ergonomie, Kniewinkel, Größe, Sitzposition etc. 

Mach erstmal den Lappen und setze Dich auf verschiedene Maschinen.

Die CBF ist sicherlich auch für Anfänger geeignet, die Frage ist aber ob du Dich mit 1.83m darauf wohlfühlst. Das beste Bike nutzt Dir nichts, wenn du damit nicht klarkommst.

Antwort
von mausekatz, 80

Für einen Anfänger ist ABS sicherlich sinnvoll. Geübte Fahrer verzichten meist drauf, aber dann muss man auch fahren können! Für welches Modell du dich entscheidest ist alleine deine Sache, denn Motorrad kauft man nicht vernunftgesteuert, sondern nach Bauchgefühl. 

Kommentar von Effigies ,

Das Probelm ist nur, daß mit ABS niemals ein geübter Fahrer aus ihm wird. Ein Kind  lernt nicht mit Messer und Gabel essen wenn man ihm immer nur nen Löffel gibt. ;o)

Kommentar von rolandnatze ,

was für ein quatsch, geübte Fahrer verzichten wenn erhältlich nie auf ABS, vielleicht dumme Fahrer...

Kommentar von mausekatz ,

Ein geübter Fahrer bremst ohne ABS besser als mit, Kleiner.

Kommentar von FrauElster ,

Was ist gemäß deiner Def. denn ein "geübter" Fahrer? Ich hab da glaub ich die ganze Zeit eine vollkommen falsche Vorstellung von gehabt....

Und was machen die ganzen geübten Fahrer, wenn ABS Pflicht wird? Aufs Fahrrad umsteigen weil das Eine partout nicht mit dem Anderen zusammen geht? ;-)))

Kommentar von Effigies ,

Es gibt immer noch Maschinen mit abschaltbarem ABS.

Außerdem sind seit der Euro3 Einführung 2007 die meisten Neumoppeds eh schlechter als ihre Vorgänger. Also pfelgt und erhält man die Bestandsmoppeds so lange es geht. Damit kommen wir sicher noch über die nächsten 25  bis 30 Jahre, und dann geh es mich nix mehr an.  ;o)

Kommentar von mausekatz ,

Tja, was macht man wenn ABS Pflicht wird? Man rätselt rum. Alternativ kauft man eine Maschine ohne den Bremsenverhinderer, denn Nachrüsten muss man alte Moppeds nicht!

Antwort
von Mankalita2, 49

Führerschein machen - drauf setzen - Probefahren - selbst entscheiden.

Zum Thema ABS:

Kann man sehen wie man will, ich hatte lange kein ABS und war ein Verfechter von "Brauch ich nicht, ich habe Bremsen gelernt!" Jetzt habe ich ABS (neuere Maschinen gibt es nicht mehr ohne ABS) und hab festgestellt, dass es so verkehrt gar nicht ist. Für Anfänger, die eher mal zu einer "Schreckbremsung" neigen, bestimmt nicht verkehrt, die andere Seite ist halt, lernst du nur die ABS-Bremse kennen, kannst du Probleme bekommen, wenn du dann eine Maschine ohne ABS fährst, es sind unterschiedliche Arten zu bremsen (ABS: voll rein, klappt immer und erfordert keine besonderen Kenntnisse oder gar ein Üben; ohne ABS: erst mal anbremsen und dann die Bremse zuziehen, das ganze aber dennoch schnell, denn viel Zeit hast du in einer Gefahrensituation nicht, muss man tranieren).

Nur, um es ganz klar zu sagen: ABS kann leben retten aber es ist kein "Wundermittel", kein "Allheil-Mittel" und ne Garantie gibt's auch nicht, sonst stünde nicht im Sommer wöchentlich ein Artikel über tödlich verunglückte Motorradfahrer in der Zeitung, viele von denen hatten ABS... manchen Menschen beschert ABS auch eine trügerische Sicherheit "Mir kann ja nix passieren, ich hab' ja ABS" und so, so ist es einfach nicht.....

Kommentar von Effigies ,

ABS voll rein bedeutet aber daß du dein Leben blind der Technik anvertaust. Und die funktioniert nicht immer. Das ist russisches Roulette. 

Traust du der Technik nicht 100% , mußt du so bremsen als hättest du kein ABS und dann stört es wieder nur.

btw überall dort wo es ohne ABS wirklich anspruchsvoll wird kannst du mit ABS auch ned einfach voll rein langen. Das System verhindert nur daß Räder blockieren. Das Mopped senkrecht halten tut es nicht.

Kommentar von fritzdacat ,

Bei meiner CBF (1000) hat das ABS bisher nie versagt (ist ein Bike von 2006), "russisches Roulett" ist für mich etwas anderes, kann nicht so ganz nachvollziehen, wie man zu solch einer "Aussage" kommt (kann aber auf eine Erklärung verzichten, danke)

Kommentar von Mankalita2 ,

Nun ja, falls bei deinem Motorrad das ABS trotz guter/korrekter Wartung ausfällt, dann würde ich mal ein ernstes Wörtchen mit der Werkstatt reden.

Also, ich weiß ja nicht wie du bremst, oder was für "anspruchsvolle Situationen" du meinst, aber meine Räder bleiben beim Bremsen senkrecht, egal ob ABS oder nicht. Aber... klar, die Gesetze der Fahrphysik kann natürlich ABS auch nicht aushebeln, doch dann ist vorher wohl schon was schief gelaufen....

Über's Offroad-Fahren reden wir hier ja nicht, da macht ABS ja nu wirklich wenig Sinn....

Kommentar von geoka ,

Die heutigen ABS Systeme funktionieren stark überwiegend ohne Probleme, wäre es andersrum würde ich auch von "russisch Roulette" sprechen.

Wer so fährt, dass sein ABS System häufig anspringt, der hat den Sinn nicht verstanden.

mußt du so bremsen als hättest du kein ABS und dann stört es wieder nur.

Wo/was stört es bitte? Nur weil es vorhanden ist wohl kaum.

...kannst du mit ABS auch ned einfach voll rein langen. Das System verhindert nur daß Räder blockieren. Das Mopped senkrecht halten tut es nicht.

 

Bei den meisten Maschinen kann ich voll reinlangen und brauche kein steigendes Hinterrad oder ein blockierendes Vorderrad zu fürchten. Sozusagen hält es doch auch die Maschine senkrecht.

 

Frage an Dich: hast du einMotorrad mit ABS?

Mein jetziges Motorrad ist gleichzeitig mein erstes mit ABS. Zaghaft mit Bremsungen angefangen bei 20km/h und weiter gesteigert, um dann mal aus Tempo 180 eine Vollbremsung hinzulegen. Ich möchte es nicht mehr missen, auch wenn ich nur 3-4 mal brauchte.

 

 

Kommentar von Mankalita2 ,

Mein jetziges Motorrad ist gleichzeitig mein erstes mit ABS. Zaghaft mit Bremsungen angefangen bei 20km/h und weiter gesteigert, um dann mal aus Tempo 180 eine Vollbremsung hinzulegen. Ich möchte es nicht mehr  missen, auch wenn ich nur 3-4 mal brauchte.

Dito! :-)

Ich weiß, du hast nicht mich gemeint mit diesem Post, finde aber die parallelen gerade gut!

Mein jetziges Motorrad ist auch mein erstes mit ABS. Nicht weil ich das wollte, nicht weil mir das wichtig war, sondern (ganz ehrlich zugegeben) aus wirtschaftlichen Gründen. Du kennst ja die Hintergründe, meine jetzige war halt die, die ich zu diesem Zeitpunkt fahren konnte, bei allen anderen machte mir "etwas" mehr oder weniger viele Probleme und es war klar, dass ich mir irgendwann wieder eine andere kaufen werde, wenn alles wieder besser klappt. Also spielte natürlich auch der Wiederverkaufswert eine Rolle und eine Maschine ohne ABS verkauft sich heutzutage nunmal sehr schlecht.

Ich habe mit ABS genauso wieder angefangen "bremsen" zu lernen wie ich's ohne ABS gelernt habe: auf losem Untergrund (Sand) mit 20 km/h angefangen und gesteigert, genau wie "ABS-los" bis 70 km/h, dann auf der Straße (Zeitpunkt ohne Verkehr gesucht) weiter gesteigert bis 180/200 km/h. Kostete mich schon Überwindung, bei hohem Tempo "in die vollen" zu gehen, den "anbrems-Reflex" zu überwinden... 

Gruß :-)

Antwort
von shrimpiiiiFTW, 66

Ach ja, ich bin 1,83m groß und das Motorrad soll zum Transport (Schule, Training etc.) und für gelegentliche "Spazierfahrten" an bspw. Wochenenden genutzt werden.

Antwort
von Effigies, 64

Es ist ne 125er. WAS soll die anderes sein als ne Anfängermaschine?

Die ganze 125er Klasse ist ein Konstruk für jugendliche Fahreinsteiger. Wenn da einer ein Bike anbietet, das nix für Anfänger ist, das wäre wie ein Regenschirm der kein Wasser verträgt. Da hätte der Hersteller das Konzept ned verstanden ;o) 

ABS ist in dieser Klasse unfug, Ich persönlich  finde es in allen anderen Klassen eigentlich auch Unfug. Außer du bist so schnell unterwegs, daß du innerhalb deines Bremswegt die Bodenbeschaffenheit nicht mehr einsehen kannst.  Gerade bei schwierigen Wetter/Untergrundbedingungen ist es sogar oft richtig gefährlich. 

Du sagst es is ne Bedingung deiner Mutter? Wie lange fährt die denn schon Motorrad?`;o)

Zur CBF, wurde ja schon mehrfach gesagt, sie muß halt auch irgendwie zu dir passen. Sie ist ein ziemlich zierliches Mopped und du solltest auf jeden Fall mal ausgiebig probesitzen. Ein zu kleines Mopped is nerviger als zu enge Schuhe. 

Wenn sie dir passt ist es auf jeden Fall ne sehr zuverlässige und günstige Gelegenheit über die 2 125er Jahre zu kommen. Sie kostet ned viel, hält aber ihren Wert viel besser als andere Billigmoppeds. Steht halt Honda drauf. Das zählt was.

Kommentar von rolandnatze ,

"Gerade bei schwierigen Wetter/Untergrundbedingungen ist ABS sogar oft richtig gefährlich" ..... unglaublich, was für ein Mist hier manchmal erzählt wird, weisst du eigentlich für was ABS gut ist ??

Kommentar von Effigies ,

Es soll verhindern daß man rutscht. Kommst du auf schwierigen Untergrund wie z.b. einen geschotterten Parkplatz, dann verhindert es damit aber daß du bremst. Da pfeifst einfach ohne erkennbare Bremswirkung durch, stützt zwar nicht, aber irgendwann ist der Platz eben zu Ende ..........

Kommentar von Mankalita2 ,

Sorry aber... mit welchem Speed fährst du über geschotterte Parkplätze? Also, wenn ich mich auf einem Parkplatz befinde, egal ob geschottert oder geteert, habe ich ein sehr angemessenes "Tempo" drauf (ausparkende/rangierende Autos, Leute die "blind" rumlaufen, Kinder die evtl. zwischen Autos rumspringen usw. usf.), und da... steh ich vor der Parkplatz zu Ende ist... ebal ob mit oder ohne ABS.

Kommentar von geoka ,

Es soll verhindern daß man rutscht.

Falsch, ABS soll die Lenkbarkeit  innerhalb gewisser Toleranzen ermöglichen.

Da pfeifst einfach ohne erkennbare Bremswirkung durch,

 

Ich durfte verschiedene ABS Systeme testen und alle ermöglichen ein Ausweichen mit erkennbarer Bremsverzögerung sowohl auf Schnee, Glatteis, Laub und Schotter.

Nur bei einer Bremsung in Geradeausfahrt gebe ich Dir recht, mangels Keilbildung vor den Rädern bei vorgenannten Untergründen, ist der Bremsweg mit ABS leider länger.

Ohne ABS stehe ich zwar u.U. früher, habe dann aber auch beim Lösen der Bremse immer noch häufig einen Keil vor den Rädern, was dann einen Richtungswechsel unmöglich macht.

 

Kommentar von Effigies ,

Falsch, ABS soll die Lenkbarkeit  innerhalb gewisser Toleranzen ermöglichen.......

Ich durfte verschiedene ABS Systeme testen und alle ermöglichen ein Ausweichen mit erkennbarer Bremsverzögerung sowohl auf Schnee, Glatteis,Laub und Schotter.

Das gilt wohl, (oder soll es zumindest) für Autos. Aber ganz sicher nicht für Motorräder.

Antwort
von rolandnatze, 32

1. wenn du aus der Fahrschule kommst, dann brauchst du das Fahren nicht mehr erlernen, dann kannst du es soweit, daß du jede 125er beherrschst

2. die CBF ist sicher ein gutes Anfängerbike

3. die CBF ist eher ein billiges Bike, ABS wirst du da nicht finden. das gibt es es nur bei KTM Duke und bei Yamaha MT125, beide viel teurer.

4. ABS ist in Notsituationen (Panikbremsung) sehr hilfreich, weil du damit nicht überbremst , im Alltag wirst du es meistens nicht brauchen, trotzdem eigentlich ein "Must Have"

Kommentar von Effigies ,

1. wenn du aus der Fahrschule kommst, dann brauchst du das Fahren nicht mehr erlernen, dann kannst du es soweit, daß du jede 125er beherrschst

ist das Wunschdenken oder Größenwahn ?  Wenn du aus der FS kommst kannst du grade mal das Ding von A nach B kutschieren ohne was kaputt zu machen. von beherrschein ist das noch ganz lange keine Rede.

Antwort
von MotorradJunkie, 12

Hallo Freunde,

ich bin auch noch totaler Motorradanfänger, aber will auch am Anfang ein Motorrad kaufen, der bisschen PS unter der Haube hat. Ich achte derzeit beim Kauf auch darauf, dass das Motorrad ABS hat. Ist ja nicht schlecht, wenn man sowas hat.

Kann man das eigentlich mit einem Autokauf vergleichen? Oder ist es wieder vollkommen etwas anderes?

VG

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