Heben über Seitenständer üblich oder nicht?
Mein Mechaniker (Yamaha Fachwerkstatt) hat auch immer das Motorrad über den Seitenständer zu sich gezogen und so das Lenkkopflager geprüft. Nun habe ich gelesen dass Yamaha bezüglich eines Rückrufes bei der MT03 sagt, das Rangieren via Seitenständer ist unsachgemäßer Gebrauch und kann den Ständer abbrechen. Was sagt ihr dazu?
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Ich praktiziere dieses Verfahren seit fast ewigen Zeiten so und habe noch nie einen Seitenständer ruiniert. Auf Tour wird immer mit Hilfe eines Kollegen die Kette so geschmiert, anders kenne ich das gar nicht.
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In irgendeinem Bericht habe ich mal gelesen, man solle "zur Übung" das Moped auf dem Seitenständer drehen, um "Gefühl" für sein Moped zu kriegen. Ich halte soetwas für absoluten Unsinn. Es dürfte einleuchten, dass ein für das "Anlehnen" konstruierter Ständer nicht unbedingt geeignet ist, das komplette Gewicht von rd. 275 KG zu tragen und dabei durch das Drehen auch noch entsprechenden seitlichen Scherkräften ausgesetzt zu sein.
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Ich hab' meine Baghi immer zum Schmieren der Kette an der Schwinge hinten rechts angehoben und somit auf Vorderrad und Seitenständer "gekippt". Einwandfrei.
Aber mit dem Mehrgewicht auf dem Seitenständer sollte man nie irgendwelche Schiebe- oder Rückversuche machen. Dazu ist er einfach nicht gemacht.
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Auch ich habe diesen Trick schon angewandt, da ist nichts verwerfliches dabei, solange man es nicht übertreibt. Ein Seitenständer ist schliesslich kein Hauptständer. Bei einigen Maschinen wird der Seitenständer aufgrund seiner etwas schwachen Konstruktion halt auch schonmal abbrechen, daher wohl auch die Warnung von Yamaha.
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Wie ich aus vielen anderen Foren gelernt habe, wird dieser "Trick" bei meiner G450X zum Seitenständerbruch führen.
Auch das coole Aufsteigen, um danach durch leichte Rechtsneigung den Seitenständer in die Fahrposition zu bewegen, sollte so beherrscht werden, dass der Seitenständer NIEMALS eine Mehrbelastung erfährt - wenn man es überhaupt praktiziert.
Vom Probesitzen ganz zu schweigen.
VG
Rainer
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Mein Bike lebt, daher mache ich es nicht. Möchte ja auch nicht, dass mein ganzes Gewicht auf den Ständer verlagert wird und möglicherweise noch gedreht wird. ;-)) Gruß Bonny
Kommentar von frschillingfrschilling 23.03.2010Dazu ist der ja auch nicht gedacht.
Kommentar von ToterfischToterfisch 23.03.2010Höre ich da kamasutratechnisch eine gewisse Ironie?
Kommentar von turboklausturboklaus 23.03.2010Sieht so aus :-)
Kommentar von badboybikebadboybike 23.03.2010Lass ihm den Glauben dass er das könnte! :-)))
Kommentar von catwoman4catwoman4 23.03.2010Hoffentlich probiert er es nicht noch aus und kommt im Gipskostüm angefahren...
Kommentar von frschillingfrschilling 23.03.2010So'n gipsweißer Dauerständer, das wäre doch auch mal ne interessante Nummer. So nach dem Motto "harte Schale, weicher Kern :-)))
Kommentar von ToterfischToterfisch 24.03.2010Ich freue mich wie Bolle auf's Treffen - mit und ohne Gibs!
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Das ist tägliche Praxis in der Motorradwerkstatt.
Jeder Kunde erwartet sein Mopped möglichst schnell von der Werkstatt wieder zu haben oder erwartet eine schnelle Diagnose!
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Würd ich auch sagen. Heben ist üblich, steht auch in der MOTORRAD- Zeitschrift als Tip zum Gebrauchtkauf zur Lenkkopflagerkotrolle
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Das ist üblich.Macht der TÜV/DEKRA/GTÜ/KÜS auch so!
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Macht mein TÜV Onkel auch immer so,ist noch nie was abgebrochen,zum Glück...für den TÜV Onkel.
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Für mich ist es bisher absolut üblich - etwa zum Schmieren der Kette - das Bike etwas über den Seitenständer zu kippen und ich sehe auch keinen Grund, mir das abzugewöhnen.
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Wenn der Ständer bei 250 kg Belastung bricht, würde ich ihm die paar Kilos im regulären Seitenständerbetrieb auch nicht anvertrauen.
Im Prinzip gebe ich dir Recht, aber bei vorsichtigem Einsatz des Seitenständer als Hilfsstütze für kurzfristiges Anlupfen, kann man das mal machen