BULLY am 14.11.2007 um 17:24 Uhr
Hei folkz, ein Kumpel von mir will umschulen zum Motorradmechaniker - Also Zweiradmechaniker - ich weis nicht so recht ob der da die Zukunft hat die er sich davon verspricht. Im Sommer jeden Samstag arbeiten und Überstunden und im Winter dann wahrscheinlich arbeitslos. Was ist euere Meinung ?
Ich glaube, dass eigentlich kein Mechaniker irgendwie eine Zukunft hat - Arbeit wird er wohl finden - aber die ist nicht gut bezahlt und Überstunden werden bestimmt auch nicht unbedingt zum abfeiern hergenommen.

solange es Leute wie mich gibt, die nicht selber schrauben, werden die immer Arbeit haben! ;-)
also ich arbeite bei einem zweirad mechaniker betrieb und samstags muss man dort nicht arbeiten sondern montags bis freitags von montag ab 9:30-12:00 12:00-13:00 pause ab 13:00 wieder -18:00 das von montag-donnerstag
im winter und im sommer gibts arbeit und das ist voll chillig :)


Moin, für mich ist der Beruf des Zweiradmechanikers durchaus ein Beruf mit einer guten Zukunft.Sicherlich wird sich das Berufsbild in den nächsten Jahren stark verändern, aber wer neben handwerklichen Fähigkeiten auch elektronischen Wissen besitzt wird sich über seine Zukunft keine Sorgen machen müssen. Denn schon auf Grund ihres geringen Platzbedarfes und ihrer in jedem Fall 50% Auslastung sind Zweiräder das ideale Gefährt für die Zukunft, das trifft besonders auf Ballungszentren zu.

Meiner zumindest. Ich habe ihn aber aus den gleichen Ängsten nicht angefangen, die hier schon ein paar Mal genannt wurden. "Keine Zukunft .." "Schlechter Verdienst .." "Wandelt sich .. " All das stimmt schon in gewisser Weise. Allerdings darf man nie vergessen, dass egal ob man nun Handwerker, Mechaniker oder Firmenboss ist, die Motivation im Beruf selbst die entscheidende Rolle spielt. So findet ein guter und engagierter Mechaniker meiner Meinung nach immer eine Arbeitsstelle. Die ist nicht gut bezahlt. Deswegen setzt er sich mit seinem Traumberuf mehr auseinander, schreibt Bewerbungen und spart sein Geld - und bildet sich zum Meister fort. Dann sieht es schon gar nicht mehr schlecht aus, mit dem Gehalt (nur meine Meinung. Man kann natürlich auch engagiert sein und Pech haben, aber auch da findet man Wege heraus). Was drifterjoe angesprochen hat, kann man nur auf einen langen Zeitraum, wie z.B. 20 Jahre anwenden. Denn wenn dieses und die nächsten 3 Jahre weniger Motorräder verkauft werden, heißt das ja nicht, dass jeder sein Motorrad in den nächsten Fluss katapultiert und der Markt leer ist. Nein, die Motorräder wechseln öfters ihren Besitzer, werden länger gefahren, und : haben mehr Unfälle, Kilometer, Inspektionen und Wartungsarbeiten nötig. Ergo gut für Mechaniker :) Wegen Winter : gerade da gibts doch viel zu tun !
greetz, kesha

Wie in jedem Beruf muss man schon Spaß haben, damit man die negativen Seiten erträgt. Das Berufsbild wird sich bestimmt in den nächsten 30 Jahren verändern, aber das blüht dir in jedem Beruf.
BULLY am 15. November 2007 16:09 Hei Gasistrechts - da hast Du leider Recht - das blüht Dir in jedem Beruf - Veränderungen gibt es überall und die kommen schneller wie früher auf einen zu
1200RT am 10. Februar 2010 14:44 sehr interessanter Gedanke ;-)
newbike81 am 10. Februar 2010 15:11 sollen wir Punkte verteilen? ;-)
Endurist am 10. Februar 2010 15:18 Ich fange dann mal an mit verteilen: http://kuerzer.de/CmQLT7iIu ^^
newbike81 am 10. Februar 2010 15:34 ojeh! :-)


allerdings gefällt mir das "der Zukunft" nicht. Er ist und bleibt ein wichtiger Beruf.
Hallo Gasistrechts, bei den sinkenden Absatzzahlen der Motorräder in Deutschland, muss man um die Zukunft der Zweiradmechaniker fürchten. Je weniger Maschinen auf dem Markt, desto weniger Reparaturen oder Wartungen. Aber ich glaube, dass sich das Customizing- und Tunningsegment weiter stark entwickeln wird.
Hei Digger - den Handwerkern gehts allgemein glaub ich nicht so gut - Arbeit haben sie alle - aber mit der Bezahlung da haperts meistens