Da machen wir uns Gedanken über in China produzierte BMW-Motoren und eine Edelmarke wie Benelli ist längst in chinesischer Hand. Vielleicht sollt man wirklich langsam Vorbehalte gegen diese globale Vermischung über Bord werfen.
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was schlimm daran ist??
Man muss schon ein sehr eingeschraenktes Weltbild sein Eigen nennen, wenn man es nicht bedenklich findet, dass wenig bis nichts mehr in Deutschland oder der EU produziert wird. Wir duerfen den Schrott dann zwar kaufen aber den Lohn, damit wir das bezahlen koennen verdienen wir nicht...wie lange das noch gutgehen kann moechte ich eigentlich garnicht so genau wissen. Und das die Chinesen nebenbei auch noch immer neben dem Uebernehmen der Billigproduktion auch noch gleich die Patente klauen, das ist wohl auch nicht schlimm?
Schlimm ist die Speichelleckerei unserer Wirtschaftsbosse und Politiker bein den Chinesen, nur weil man im Gespraech mit denen immer die Dollarzeichen auf der Pupille hat. Schiss doch darauf, dass die unsere Produktion uebernehmen, die Patente klauen und dass dort die Menschenrechte mit den Fuessen getreten werden oder sollte ich sagen,mit der AK erschossen werden?
Das beste Beispiel bezueglich dieser Arschkriechere (man moege mir diese deftige Wortwahl verzeihen) ist doch die Vergabe der olympischen Spiele nach China - aber wie gesagt, was soll daran schon so schlimm sein.

Ja wusste ich. Was mich (am Chinawahn) ärgert, ist das man heute gar keine Wahl mehr hat. Man kann sich dagegen als Verbraucher nicht mal mehr wehren (ausser man kauft gar nicht mehr).
Einerseit´s Ökologie/Nachhaltigkeit (130 km/h, E10, usw.) predigen und dann wegen 0,0005 €-Cent pro Schraube in China fertigen lassen. Und einmal um die halbe Welt schippern.
So manchmal frage ich mich, was in den Köpfen der Führungsriege vor geht. Bestes Bsp. aus jüngster Vergangenheit. War die Aussage vom Lidl-Chef (nach dem Lidl Umsatzeinbruch-Desaster):
Dies sei "der falsche Weg", weil die Kunden damit nicht primär das Unternehmen bestrafen, sondern in erster Linie die Mitarbeiter.
Quelle: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080410043
P.S. Da fällt mir nicht´s, aber auch gar nicht´s mehr drauf ein !!!

Ich habe mir nie große Gedanken um die Fertigung in China gemacht, es ist klar dass Hersteller auf günstigere Standorte ausweichen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Ich glaube, bei jedem Motorrad werden viele Teile in Billiglohnländern gefertigt, und niemanden juckt das. BMW als letzte Bastion der deutschen Wertarbeit hinzustellen ist meiner Meinung nach nur die Suche nach einem Sündenbock der Globalisierung. Wieso sollte BMW das nicht dürfen ? Und was bitteschön ist so schlimm daran, dass Benelli in "chinesischer Hand" ist ? Sind die Maschinen dadurch schlechter ? Wer solche Sprüche klopft (damit bist jetzt nicht du gemeint) sollte mal seinen Haushalt anschauen ;) Ich bin mir sicher, dort wird man viele (günstig hergestellte) Dinge aus ganzer Welt finden, und niemand macht sich darüber Gedanken. Hauptsache günstig, egal woher und von wem gefertigt. Diese bedenkliche Einstellung gibt es schon länger..