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Die "Mille" hat sich in dem einen Jahr ihrer Serienfertigung eine hohe Reputation als Allrounder erworben. Sie kann alles, und das nicht bloß als Kompromiss. Auch als Production-Racer, der die Präsentation der SP-Version vorbereitete, hat sich der 60°-V-Twin als exzellentes Sportmotorrad etabliert. Die Achtungserfolge bei Sprintrennen und Langstreckenwettbewerben - bei denen die anderen Italiener (die Desmo-Fraktion ist gemeint) wegen technischer Probleme ausfielen - belegen es. Hundertprozentige Zuverlässigkeit und die Nachfrage auf dem Markt gravieren Aprilia eindrucksvoll in die Landkarte der Anbieter großvolumiger Superbikes. Auftrag erfüllt? Jetzt kommt Schritt zwei. Das handgeschnitzte Aprilia-Superbike unter Peter Goddard war nur Teil eines Entwicklungsprogramms, von dem Aprilia-Boss Ivano Beggio zu Recht erwartet, dass es in naher Zukunft dieselben Erfolge zeitigt, wie sie die Firma aus Noale von den 125er und 250er GP-Rennern gewöhnt ist. Das Aprilia-Image soll einen Schub erhalten, besonders in den USA und Nordeuropa, wo Superbike-Erfolge bessere Werbung sind als Zweitakt-GP-Siege. Insofern war die vergangene Saison für den "Roller-Hersteller" äußerst zufriedenstellend.
















