Frage von Lisii1652, 151

Gleich bei der ersten Fahrstunde umgekippt?

Hallo ich bin 16 Jahre und mache gerade A1.Heute hatte ich meine erste Fahrstunde und sollte mit schleifender Kupplung fahren und die Füße unten lassen und bei der nächsten Übung Füße hoch und halt die Kupplung komplett loslassen. Auf dem Übungsplatz gibt es einen Kreisel.Ich sollte von der geraden Strecke in den Kreisel fahren und in der Kurve mit beiden Bremsen abbremsen.Klingt ja noch ganz simpel.( Ich bin noch nie eine Kurve gefahren, so schnell gefahren bin ich auch noch nie:D)Ja naja ich bremse gucke natürlich auf die Kupplung und nicht grade aus hab halt gebremst mit beiden und den Lenker automatisch nach Links gezogen nur zuweit eingeschlagen.Ich hab nur gemerkt wie es dann gekippt ist hab versucht noch gegen zuhalten aber die Kiste war einfach zu schwer. Ich weiß auch nicht ob ich zu klein bin dafür ich bin grade mal mit den Zehenspitzen und ein bisschen noch runter gekommen. Ich lag dann unter dem Motorrad. Mir ist nichts passiert außer dieser Schock und peinlich war es auch. Der Fahrlehrer kam zu mir und sagte hilf mir mal das Motorrad wieder auf zustellen und dann hat er sich das angeschaut, was ich denn alles so kaputt gemacht hab ( Kupplungshebel hängt durch und ausgelaufen ist auch was achso und das Funkgerät ist auch hin :D)Ich ärger mich nur selbst ziemlich darüber das ich es gleich so versaut habe. Klar es passiert jedem aber doch nicht gleich in der ersten Fahrstunde oder?

Antwort
von Nachbrenner, 92

Hallo Lissi

ich bin grade mal mit den Zehenspitzen runter gekommen.

Aha, haben die keine besser passende 125er?

Kopf hoch, so eine Übung macht man auch nicht in der ersten Stunde.

Grüßle

Antwort
von Mankalita2, 77

Nun ja, viel wurde schon gesagt.

Ich persönlich finde es auch nicht so spannend, einen Fahrschüler gleich bei seiner ersten Fahrstunde, wenn der Fahrschüler noch mit der Feinmotorik des Bedienens von "Gas - Bremse - Kupplung" beschäftigt ist, dieses Zusammenspiel noch gar nicht können kann, in einer "Schräglage" (Kurve) bremsen zu lassen. Sowas übt man normalerweise erst mal auf einer Geraden. Dein "....so schnell gefahren bin ich auch noch nie..." lass ich mal bewusst außer acht, denn das ist eine subjektive Meinung, da kann dich - bei der "Aufregung" und Nervosität der "ersten Fahrstunde" dein Gefühl auch täuschen ;-) ich bin mir fast sicher, dass du schon bergab mit dem Rad mal "so schnell" warst ;-)

Sicher, deine "Schräglage" wird sich noch in engem Rahmen gehalten haben, dennoch sehe ich persönlich das als keine geeignete Übung für eine erste Fahrstunde an.

Das muss dir nicht peinlich sein, absolut nicht. Wer sowas mit nem Fahrschüler in der ersten Fahrstunde macht, hat selber Schuld (dein Fahrlehrer). Hat er dich zumindest vorher vorgewarnt, also dir erklärt, was und wie beim Bremsen in einer Kurve passiert?

In welchem Gang warst du denn, als du die Kurve gefahren bist? Noch im ersten? Vermutlich....

Mach dich nicht verrückt, ist passiert, aber dir nix weiter passiert, also: aufstehen, Krönchen zurecktrücken und weiter machen ;-)

Gruß und viel Erfolg - Mankalita

P.S. kannst es auch andersrum sehen... jetzt hast dein "erstes Mal umfallen" schon hinter dir ;-))))

Antwort
von Kaheiro, 103

Was soll es,andere fallen eben in der dritten Stunde um...oder erst nach 10 Jahren.Ein Moped hat nun mal nur zwei Räder,da bringt es die Sachen schon mal mit,das die Dinger umfallen.Umfallen ist keine Schande,nur ärgerlich wenn etwas kaputt geht,aber damit muß dein Fahrlehrer leben,das gehört zu seinem Job.

Antwort
von puch37, 71

Wäre doch angebracht, so wie man mit einen Fahrrad anfängt zu fahren mit Stützrädern als so warum auch nicht mit den A1, dann würde es nicht passieren.

Jeder fängt mal klein an, doch bei der ersten Stunde. Okay hast es mal hinter dir mit dem fallen. Doch halt den Kopf oben es geht Berg auf. Sei froh das dir nicht mehr passiert ist und halt die Ohren steif, für deinen nächsten Stunden.

Wünsche dir viel glück mit dem Schein.

Grüßle

Kommentar von Mankalita2 ,

Manchmal frag ich mich echt, was bei dir im Kopf schief läuft.... Stützräder.... ich fass es nicht!

Kommentar von Nachbrenner ,

Da schau mal, könnte mir seine Übung mit Lissi so  vorstellen. Fahrphysik vorher erklärt und rantasten.

https://www.youtube.com/watch?v=ePjNy9oa9cg

Kommentar von Mankalita2 ,

Ich kenne den Schräglagentrainer Wolfgang ;-)

DER hat aber NICHTS mit dem zu tun, was Puch vorschlägt...

Antwort
von Bonny2, 82

Es passiert ein Glück nicht jeden. Sonst wären die
Fahrstunden viel, viel teurer. Die Mopeds müssen ja auch wieder repariert
werden.

Nun mach Dir aber keinen Kopf. Dafür ist man in der
Fahrschule. Könnte man schon als "Naturinstinkt" fahren, bräuchte man
ja nur die Prüfungsstunde.

Es gibt kaum ein Motorradfahrer, der nicht schon mal in
seinem Motorradfahrerleben umgekippt ist. Es kommt viel öfter vor als manche es zugeben wollen. Na und? Solange kein Personenschaden auftritt, ist alles zu "bereinigen" (Außer bei meiner Chopper. Da lieber etwas
"Aua" bei mir, als "Aua" am Motorrad. Grins).

Eigentlich ist der Fahrlehrer dazu da zu erkennen ob jemand
richtig auf dem Motorrad sitzt. Das heißt auch ob er/sie die Standfestigkeit
mit dem Moped hat. Das ist ein "Sicherheitsargument". Kann er das
nicht, oder geht nicht darauf ein, ist er ein schlechter Fahrlehrer. Verkehrsvorschriften kann jeder einem beibringen, aber das Fahrer lehren, dazu geht man ja in die Fahrschule.

Also nimm es locker. Irgendwann hast Du Deinen Führerschein
und dann lachst Du darüber. Viel Erfolg beim Führerschein. Glück schreibe ich nicht, da es schon zu viele gibt, die nur Glück beim "Motorrad
lenken" haben. Gruß Bonny

Kommentar von Nachbrenner ,

Könnte man schon als "Naturinstinkt" fahren, bräuchte man

ja nur die Prüfungsstunde



Bonny, Du bist mein Held.


Wieviel Fahrstunden hast Du beim Vierer gemacht? und beim Einser? Merkste was? ;-)

Kommentar von Bonny2 ,

Na ja, vor dem Führerschein der Klasse 4 hatte ich ja schon
mit 12 Jahren meine erste Kreidler und mit 14 die Zweite.

Beim "Einser" war es noch spannender. Mit 17 meine BMW R60. Damit bin ich dann zur Fahrschule gefahren. Die war gegenüber des Polizeiabschnittes. Dem Wachpolizisten habe ich immer gesagt, dass er auf meine BMW aufpassen sollte. Die dachten, ich mache den Autoführerschein und den für Motorräder hatte ich schon. Der Fahrschullehrer (Besitzer) hatte mich dann rausgeschmissen, weil ich nicht in sein Weltbild passte. Lange Haare, Zahnlücke (vom Boxen) und dann mit einem zu damals eines der größten Motorräder zur Fahrschule (1970).

Den Führerschein in einer anderen Fahrschule gemacht. Die
BMW hatte ich zu Schrott gefahren. Fuhr dann brav mit meiner neuen Hercules 50ccm zur Fahrschule. Ach ja , in der Zeit hatte ich noch einen alten Kradmelder DKW - NZ250 Bj. 1938. Damit wurde ich dann endlich erwischt. Den Führerschein durfte ich aber zu Ende machen.

Ich brauchte eine Einzelstunde um das Fahrschulmotorrad kennen zu lernen und eine Doppelstunde zur Prüfung. Pflichtstunden brauchte man damals noch nicht. Den Fahrlehrer kannte ich schon länger. Prüfung beim ersten Mal gleich bestanden. Gruß Bonny  

Antwort
von fritzdacat, 70

Tss tss, in der ersten Fahrstunde gestürzt, davon hab ich ja noch nie etwas gehört ;) 

Musst nur einmal mehr aufstehen als hinfallen, dann passt das schon. Willkommen an Bord.

Antwort
von haudegen, 70

Natürlich kann so etwas gleich in der ersten fahrstunde passieren. Manche legen sich relativ oft ab. Wenn das Motorrad kippt, dann kippt es. Niemand kann seine Maschine halten wenn sie zu weit runter kommt. Blöde frage, aber fahrrad kannst du fahren oder ?

Kommentar von Lisii1652 ,

Natürlich kann ich Fahrrad fahren...

Antwort
von tomtom41, 35

Naja, erste Fahrstunde ist agr kein so schlechter Zeitpunkt zum Umkippen ;-)

Nach der 100. wär's wohl peinlicher ....

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