gibt eigentlich nicht mehr viel zu beschreiben...
Die TÜV-Plakette ist ein amtliches Siegel und darf nicht beschädigt werden. Außerdem steht auf der Plakette die Fälligkeit der nächsten Hauptuntersuchung - wie soll man das lesen können, wenn da 'ne Schraube im Weg ist?

Wenn der schwarze Balken bei der 12 noch erkennbar ist,keins.Aber der nächste TÜV-Termin wird Fragezeichen bringen.
Manchmal geht das ja gar nicht anders, wenn das Kennzeichen klein ist und der Halter keine Variationen möglich macht.
Ich war am Donnerstag bei der Dekra. Es gab keinerlei Ärger. Der Prüfer merkte lediglich an, ich gehöre zu den armen 2/3 aller Mopedfahrer, bei denen die Schraube durch's Siegel geht. Das lässt sich auch häufig nicht ganz vermeiden, weil die Zulassungsstelle ja nicht weiß, wo die Bohrungen hinkommen, wenn man nicht mit bereits vorgebohrtem Schil erscheint.
Also hier bei uns sind die da ganz rigoros - erst Löcher bohren oder zumindest anzeichnen, dann Plakette. Bei meinem Mini-Kennzeichen am vorherigen Bike war die arme Zulassungsstellen-Angestellte ganz verzweifelt, weil sie kaum wußte, wo sie die Plakette noch anbringen soll.
Diese Verfahrensweise finde ich vom Grundsatz her eigentlich auch nicht verkehrt. Das erspart Dir zumindest, dass Du bei der nächsten Prüfung erst einmal die Schraube lösen musst.
TÜV ist ein Verein und kein Amt,Farbe gibt das Jahr an und Zahl den Monat und zudem gibt´s den Fahrzeugschein,bzw. Teil 1.Die Zulassungsplakette ist ein Siegel.
Die Plaketten werden aber bei der Zulassung von der Zulassungsstelle vergeben, nicht vom TÜV, deshalb ist die Zulassung eines Fahrzeugs ohne gültigen TÜV-AU-Bescheid unmöglich. Und es hat vor einigen Jahren einen Riesenskandal gegeben, weil die TÜV-Plaketten, die üblicherweise zum Schutz vor Fälschung und Diebstahl unter Verschluß gehalten werden, stapelweise aus Zulassungsstellen entwendet wurden; wahrscheinlich von Mitarbeitern, die sich durch illegalen Handel damit ihr Einkommen aufbesserten.