Frage von nagelpilzotto, 140

Erinnert ihr euch noch an eure erste Tour. Wie war das?

Gewöhnlich fahre ich täglich nicht mehr als 30 bis 50km. Vor zwei Wochen habe ich endlich jemanden kennen gelernt, der mit ein paar Freunden kleine Touren fährt. Habe gleich gesagt, daß ich gerne mitfahren möchte, wenn die Tour nicht zu lange ist. Heute war es dann soweit. Wie sind 1,5 Stunden hingefahren, haben 40 Minuten Pause gemacht und dann wieder 1,5 Stunden zurück. Es war ziemlich Kurvenreich, daher sind wir insgesamt nur ca. 150km gefahren. Meine längste Strecke nach 11 Jahren Motorradfahren. Wenn ich ehrlich sein soll, viel länger hätte die tour auch nicht sein dürfen. Mein Hintern tat so was von weh und ich konnte die Kupplung kaum noch ziehen, solche Schmerzen hatte ich an der linken Hand und Unterarm. Ich bin halt nicht für längere Strecken geschaffen, habe ich festgestellt. Natürlich werde ich bei der nächsten Ausfahrt wieder dabei sein, aber länger darf die Strecke nicht sein. Bereits nach 30 minuten hatte ich keine Ahnung m,ehr wo wir sind. Ich fuhr in der Mitte. Der vor mir hatte ein Navi. Aber ein Navi lohnt sich nicht für mich, denn in der Regel fahre ich ja nicht mehr so weit weg. Tut euch euern Hintern nicht weh, wenn ihr stundenlang auf dem Motorrad sitzt? Ich fuhr heute mit der Transalp und normalerweise ist es darauf sehr bequem. Auch das ewige Schalten und Kuppeln hat mir bei der Hinfahrt nichts ausgemacht, aber auf dem Rückweg hat mich das schon viel Mühe gekostet.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Mankalita2, 71

Sorry Liborio.... aber ich muss echt lachen :-))))

Nein. Mir hat mein Hintern noch nie weh getan, auch habe ich keine Probleme mit der Kupplungshand. Auch nicht bei 500+ km an mehreren Tagen in Folge.

An meine ersten Ausfahrten erinnere ich mich noch dunkel, an meine erste Tour auch :-) die war "erlebnisreich" ;-)))

Einzig nach meinen ersten beiden Fahrstunden konnte ich meine linke Hand "wegwerfen", die Muskulatur war eindeutig noch nicht dafür ausgebildet. Habe mir dann so "Handtrainer" gekauft und feste geübt, seit dem hatte ich nie wieder Probleme.

Gruß - Mankalita

Kommentar von Mankalita2 ,

Danke für den Stern Liborio :-)))

Antwort
von mausekatz, 74

Also meine erste Tour habe ich mit der Intruder nach Hermannstadt/Rumänien gemacht. 2 Tage hin, 2 zurück - insgesamt 3200 km. Der Hintern tat weh, und dauernd schliefen mir die Finger ein von den Vibrationen, aber ich war nie glücklicher! Daraufhin folgten noch diverse 14tägige Touren nach Spanien, ans Schwarze Meer, Schweiz, Österreich, Frankreich. Ich mag es, den ganzen Tag im Sattel zu sitzen. Meine längste nonstop Tour ging über 1600km in 19h. Hätte ich die Tankbeläge eingereicht, hätte ich den Ironbutt gekriegt... :-)

Antwort
von FrauElster, 76

(Jetzt geht es schon wieder los und mf schluckt die Textformatierung beim ersten Versuch....)


Ehrlich?

bin auf meiner ersten Fahrt (genauer: erste Allein-Fahrt) ziemlich planlos in der Gegend rum gefahren. Habe manche Stellen bewusst gemieden, weil ich vor der Straßenführung schiss hatte (kein Spaß!).

Hab mich einmal verfahren und hatte zwischendurch etwas die Schnautze voll, weil ich dann unter Zeitdruck geriet (hatte noch einen Termin). Der Hintern und die rechte Hand taten mir weh und so optimal war die erste Tour nicht.

Und nun? Kann ich stundenlang in der Gegend rum fahren. Keine Strecke schreckt mich mehr und heim gefunden hab ich mich bis jetzt auch immer.

Einzig der Pöppes tut mir nach einiger Zeit trotzdem weh; der Seriensitz meiner Maschine wird aber von vielen Fahrern bemängelt.

Oh und vor Kurzem hab ich wg. Zeitmangel eine eigentlich schöne, lange Tour auf dem Rückweg per Autobahn und vierspuriger Schnellstraße beschleunigt. Das war schlimm; Nacken und Rücken taten mir drei Tage danach noch weh.

So rosig ist bei mir pers. also nicht immer alles. Fahre aber auch keine rollende Sänfte und bis jetzt beiß ich die Zähne zusammen ;-)))

Antwort
von fritzdacat, 55

Bin mal in meiner Jugend (70er) mit der 500four nach Narbonne Plage gefahren (von Frankfurt), habe von der Fahrerei (hin und zurück) eigentlich keine schlechten Erinnerungen, auf dem Hinweg haben wir (eine Gruppe von trinkfesten Deutschen und Amerikanern) einmal übernachtet, den Rückweg haben wir auf einen Rutsch erledigt.

Aber irgendwie muss mein Hintern inzwischen empfindlicher geworden sein, vor einem Jahr bin ich mal an einem Tag 2 Etappen  à 450 km gefahren (das sind 900 km als Erklärung für die Leser unter 35) , danach hätte ich am liebsten zum Sterben in ein Hospiz eingecheckt ;) .  

Vielleicht lag der Unterschied von damals zu heute an dem Schmerztöter, den wir immer getrunken haben (hiess "vin rouge", half wirklich gegen alles, auch  1-2 Päckchen Gauloises haben immer sehr zur seelischen Stabilität beigetragen... macht man ja heute alles nicht  mehr ).

Soviel zu meiner völlig sinnfreien kleinen Geschichte :)

Antwort
von geoka, 77

Die erste Tour, hmm. Eigentlich kann ich mich mehr so daran erinnern.

So bin ich wohl so lange kreuz und quer gefahren, bis der Tank leer war und dann nochmals hoch und runter in meiner Heimat bis wieder der Tank leer war. Es war also keine geplante Tour im eigentlichen Sinne.

So würde ich heute losfahren und je nach Lust und Laune können dann auch mal 700km mehr auf der Uhr stehen, an einem Tag.

Das irgendwann der Arsch weh tut oder die Kupplungshand schmerzt, das hängt von vielen Faktoren ab.  Wenn ich alleine fahre gibt es die erste richtige Pause quasi mit dem 1. Tankstopp und dann sind 300-380km schon rum.

Antwort
von Jayjay12, 45

Hi Liborio, mir geht's ganz ähnlich wie Mankalita2: finde deine Fragen und Beschreibungen oft einmalig, originell und grundehrlich. Der jetzige Beitrag ist reinstes Bauchmuskeltraining, klasse! ;-))

Bisher hab' ich fast jeden Meter auf 'nem Mopped genossen. Weit vor dem Schein mit geliehenen Enduros im Gelände, und später bei vielen Touren mit einer XS 400 Special. Seit eh & je habe ich wohl ein Herz für Soft-Chopper mit schön gepolsterter Sitzbank, genauso jedoch für die eher knackigen Endurobänke.

Bei der VT 500 C und der XT 600 3TB gilt dasselbe in grün. Ich liebe die Gegensätze einer Berg-Geiß, mit der man wunderbar im Dreck wühlen kann sowie kurvenreiche Strecken mit Schieflage, die mir das höhergelegte Fahrwerk des Mitteldings zwischen einem Chopper & einer Straßenmaschine (= Softchopper) bietet. Und jeder Meter auf Asphalt oder 'nem Feldweg bei meist offenem Visier bläst den Kopf frei und schafft Raum für puren Genuss :-))


Antwort
von Nachbrenner, 44

Mei Liborio

Ich muss so Zwei gewesen sein, da gab es ein Foto von mir mit Lederkappe und Lerdehandschuhe, laut weinend auf dem Tank der KS 750. Erinnerung, nichts.

Mit Motorradschein quer durch die Oberpfalz, Passau, Salzburg und zurück. Mit der 50er auch oft um die 500km.

Ne, Du fauler Bär, ab in die Muckibude und für den Mors das Pinarello Rennrad raus und trainieren, denn Muskelfleisch federt besser als Fett oder Knochen.

Sei mal nicht so ein Mädchen, wie willste denn mit uns beim Treffen 2017 mitfahren.

Appropos 2017, wo solls den hin? Osten, Norden Westen oder Süden? Ich bin für alles offen, auch für Bella Italia.

Grüßle

Kommentar von Effigies ,

Núja, Fett federt auch. Aber wer auf Muskeln sitzt kann die Härte verstellen ;o)

Kommentar von Mankalita2 ,

Wooooolfgaaaang????

Lehn dich nicht zu weit aus dem Fenster! Knochen federn sehr wohl!!! ICH bin der lebende Beweis! *herzhaft lach*

Mir hat mein Hintern noch nie, wirklich NIEMALS weh getan... und du kennst mich, sogar im kurzen "Nachthemd" *LOL* (ähm... zur Erklärung: Hochsommer und Krankenhaus... nicht, dass da nu falsche Sachen in der Welt der Gerüchteküche anfangen zu brodeln ;-))) )

Antwort
von katastrofuli, 34

Also, an meine erste Tour erinnere ich mich, auch wenns gar nicht solange her ist (gut 6 Jahre) nicht mehr.

Woran ich mich erinnere ist meine erste "große Tour" mit der Shiver an den Bodensee. Ich hatte die Aprilia erst eine gute Woche, Erstinspektion schon erledigt und war etwas aufgeregt. Nach 5 Stunden im Regen hatte sich die Aufregung gelegt ;-)

Was habe ich dabei gelernt? Die Ergonomie der Shiver passt, die Hebel nicht (Neue mussten her), ich kann gut im Regen fahren und die Regenkombi hält dicht.

Was die Kombination Hintern und Sitzbank angeht, brauchen beide am Anfang der Saison immer etwas Zeit, sich wieder aneinander zu gewöhnen ;-)

Antwort
von gina3333, 24

Also die Antworten hier sind teilweise echt köstlich :-). Immer wieder interessant sie alle zu lesen.  Ich fahre erst seit 3,5 Wochen und ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass längere Fahrten echt anstrengend sind. Bei mir liegt es allerdings nicht am kuppeln oder sitzen, sondern an der Konzentration. Beim Motoradfahren konzentriere ich mich wesentlich mehr auf den Verkehr und allem drumrum als beim Autofahren, was für mich das fahren sehr anstrengend macht. Deshalb fahre ich auch nur kleinere Strecken-allerdings so oft wie möglich damit ich mich steigere.

Kommentar von Mankalita2 ,

Dann machst du's genau richtig. Langsam steigern.

Mit 3,5 Wochen "Lappen in der Tasche" bist du auch noch sehr mit sämtlichen Abläufen "beschäftigt", dazu die Verkehrsbeobachtung (und das was du machst, den Verkehr noch mehr im Auge behalten, ist deine Lebensversicherung, sehr gut!) strengt natürlich schon an. Es muss auch nicht jeder so verrückt sein und nach 6 Wochen gleich Touren in die Alpen mit 450 + km unternehmen ;-))) gibt aber auch mehr von der Sorte ;-)))

Mach weiter so, du wirst sehen, das geht dann ganz schnell, dass dich das Fahren und die Verkehrsbeobachtung weniger anstrengen und damit werden die Kilometer mehr. Übrigens... deine genauere Verkehrsbeobachtung nimmst du mit ins Auto, das geht dir in Fleisch und Blut über und du wirst zukünftig auch wenn du mit der Dose unterwegs bist den Verkehr genauer beobachten. Ein großer Gewinn! :-)))

Viel Spaß! :-)))

Antwort
von TheFortox, 63

Längeres Sitzen ist echt nicht so schön. Bei einigen Marken gibt es aber bequemere Sitze die auf deine Maschine passen. Kannst die ja mal umschauen.

Zur Kupplung: Hydraulik Kupplung ist es wahrscheinlich nicht, da es sonst nicht so anstrengend für den Finger wäre. Wenn du eine mit Zug hast dann schau mal ob du sie ein bisschen Ölen kannst und ob der Zug nicht irgendwo arg geknickt ist. 

Habe selbst eine Kupplung mit Zug und meine ist sehr leichtgängig, was bei meinem Crewmitgliedern meist nicht der Fall ist.

Kommentar von geoka ,

Einen Zug ölen? Ich hoffe du meinst den Tipp nicht wörtlich! Öl zerstört die innere Beschichtung und kann den ganzen Zug noch schwergängiger werden lassen.

Kommentar von Mankalita2 ,

Es ist mir auch *piep*egal ob das eine Hydraulikkupplung oder ne Bowdenzugkupplung ist.... wenn sie schwer geht, dann fährt man halt mehr und *schwups* hat sich die Handmuskulatur daran gewöhnt und es flutscht.... hatte schon ne Maschine bei der die Kupplung angeblich verhältnismäßig schwer gehen soll... hab nie was von gemerkt....

WENN du schon Tipps wie "Kupplung mit Zug ölen" gibst, dann betone bitte, dass man dafür ausschließlich nur Bowdenzugöl nehmen darf, normales Öl verharzt und dann ist's richtig "Essig", da hilft dann nämlich nur noch ein Tausch. Ist aber normalerweise selten nötig.

Kommentar von Effigies ,

WENN du schon Tipps wie "Kupplung mit Zug ölen" gibst, dann betone bitte, dass man dafür ausschließlich nur Bowdenzugöl nehmen darf, normales Öl verharzt und dann ist's richtig "Essig",

Die meisten sprühen WD40 drauf und das harzt ned, aber  es gibt auch teflonbeschichtete Züge und wenn man die ölt passiert das was geoka anspricht. 

Bevor man irgendwo irgend was drauf sprüht halt erstmal genau klären mit was man da rum hantiert und was der Patient überhaupt hat. ........

Und WD40 nie einfach von außen an den Hebel sprühen. Das kriech in die Armatur und PHUMP, hat man während der Fahrt plötzlich das Griffgummi in der Hand.

Antwort
von Effigies, 74

Das mit dem sitzen ist Übungs/Gewohnheitssache. aber gerade auf ner Transalp sollte das doch kein Problem sein

Das mit dem Kuppeln ist ein Fehler. Normaler 'Weise braucht man auf solchen längeren Touren die Kupplung kaum. Du solltest mal deine Schalttechnik überprüfen.

Was die Orientierung angeht versteh ich das Problem nicht. Das liegt wahrscheinlich daran, daß ich eine Kindheit hatte die nicht von Daddelkonsolen und Smartphones bestimmt war. Meine Eltern haben mit mir am Wochenende fast immer Ausflüge gemacht und ich hab das Auto tanken dürfen und währen der Fahrt oft im Straßenatlas (so was war damals in jedem Auto)  nachgesehen wo wir gerade lang fahren.  Da entickelt man einfach nen Sinn dafür seine Umgebung zu beobachten und die Infos zu einem räumlichen Gesammtbild zusammen zu setzen.

Kommentar von nagelpilzotto ,

Ich denke ich sollte die Drehzahlen mal richtig ausnutzen. Ich fahre derzeit immer konstant bei ca. 3.000 Umdrehungen. Kaum bin ich mal über 4.000 schalte ich schon wieder in den nächst höheren Gang statt es mal auf 5.000 oder 6.000 drehen zu lassen. Daher bin ich auch ständig am Kuppeln, was auf die Sehnen geht. 

Kommentar von Effigies ,

Kaum bin ich mal über 4.000 schalte ich schon wieder in den nächst höheren Gang ........ Daher bin ich auch ständig am Kuppeln,

Da versteh ich den Zusammenhang jetzt ned. Du Kuppelst doch ned etwa beim Hochschalten ? Nach 11 Jahren Fahrpraxis schaltest du immer noch ned präzise genug um die Kupplung weg zu lassen ?

Kommentar von nagelpilzotto ,

Verstehe Deinen Einwand nicht. Natürlich muss ich beim Hochschalten als auch beim Runterschalten kuppeln. Ist halt so, denn ich habe keine Automatik. Aber vielleicht sollte ich den zur Verfügung stehenden Drehzahlbereich mehr ausnutzen. 

Kommentar von MopedTunerAT ,

Liborio, zum Verständnis - ein Teil der Vielfahrer (was nur ein kleiner Teil der Motorradgesellschaft ist) hat sich beigebracht beim hochschalten nicht zu kuppeln.

Das ganze sieht so aus, dass du normal fährst und schonmal ganz leicht von unten an den Ganghebel drückst, dann lässt du kurz das Gas los bzw. gibst weniger Gas, und der Gang springt fast von selbst rein - aufgrund des wenigen Drucks von unterhalb.

Wenige Auserkorene tun dies auch beim runterschalten, da dies jedoch noch mehr Erfahrung und Übung benötigt, lassen das die meisten wett.

Kommentar von nagelpilzotto ,

Ich bin erstaunt. Höre das zum ersten Male, daß man beim Hochschalten nicht kuppelt. Macht man da auch nichts kaputt? Wenn nein, dann werde ich das auch mal versuchen. 

Kommentar von Mankalita2 ,

Liborio, das habe ich bereits bei meiner Anfängermaschine gelernt, ohne Kuppeln hochzuschalten ;-) gibt nur ganz wenige Ausnahmen/Situationen in denen ich zum hoch schalten die Kupplung nutze. Bei der Morini traute ich mich nicht so recht ohne Kupplung runter zu schalten bei dem hochen Drehmoment was sie hatte, bei der BMW mache ich das gelegentlich... geht alles ;-)

Und... mein Getriebe ist absolut in Ordung. Nein, da macht man nichts kaputt ;-) oder glaubst du wirklich "wir" würden unsere Motorradgetriebe "auf's Spiel" setzen? ;-)))

Kommentar von geoka ,

Liborio, nutze bitte die Kupplung beim Schalten, sowohl hoch wie runter. Ist gesünder. Für Dich, die Maschine und uns ;-)

Kommentar von geoka ,

Die Mehrheit der Motorradfahrer kuppelt auch beim Hochschalten, wobei die Mehrheit auch gleichzeitig die Zahl der Wenigfahrer ist.

Kommentar von mausekatz ,

Also ich bin Vielfahrer und kuppele auch. Drehmomentstarke Motorräder bocken mitunter recht heftig beim Schalten ohne Kupplung - das will ich meinem Eisenschwein nicht antun.

Kommentar von Mankalita2 ,

Hm... also meine Morini war ja mit ihren 109 Nm nicht gerade "schwach auf der Brust" aber da ging's ohne Probleme...

Kommentar von Effigies ,

Was war das eigentlich für ein Gerät? Ich kenne Morini jetzt eher aus den kleineren Hubraumklassen.  Die einzige Morini die ich mal gefahren hab war glaub eine 350er V2.  Eine kleine Tourenenduro aus den 80ern die irgendwie aus dem Cagiva-Stall kam und  eigentlich ganz witzig zu fahren war.

Kommentar von Mankalita2 ,

Die 350er... die "legendäre" Tremezzo..... ja ja.... :-)))

Was war sie für ein Teil..... Ein mega geiles ;-) Moto Morini Corsaro 1200 Avio.

87° V-Twin, 109 Nm, 121 PS, Radstand 1440, Lenkopfwinkel 65,6°, Gewicht Fahrfertig ohne Sprit 198 kg.
Zahlen und Fotos können sie aber nicht beschreiben, sie muss man erleben ;-)

https://www.dropbox.com/sh/aj8golnhro039w1/AADlfUZF6JLeIj0GCTvYHIpca?dl=0

Es gibt noch ne "große Schwester" (Moto Morini Corsaro 1200), die hat mehr Drehmoment und 20 PS mehr, und eine Corsaro 1200 Veloce. Die Veloce unterscheidet sich zur Corsaro nur durch nen anderen Pott, diverse Carbonteile etc. aber nicht mehr durch Leistung. Stand 27.04.12 gab es in Deutschland 350 Corsaro (die Veloce eingeschlossen) und 53 Corsaro Avio.

Die Produktion der Corsaro Avio wurde gegen Ende 2009 (kurz vor dem Konkurs) eingestellt, ich ergatterte eine der letzten. Die Corsaro lief in diesem Zusammenhang auch aus. Die Corsaro Veloce wird bis heute gebaut, allerdings... neee dazu sag ich jetzt nix mehr, nur.... Es ist ein Trauerspiel und eine eine absolute Frechheit. Das Motorrad ist Stand 2009, wurde nur durch ein paar andere Spiegel, Carbonteile etc. verändert, aber technisch ist sie einfach ne 2009er, damals kostete die Veloce 14000,- heute 18500,-

Es ist nicht mehr das was es vor dem Konkurs von Moto Morini Ende 2009 war und das was die neuen Eigner abziehen ist.... *ohhhmmmm* ........ . Egal....

Kommentar von Effigies ,

Es ist nicht mehr das was es vor dem Konkurs von Moto Morini Ende 2009 war und das was die neuen Eigner abziehen ist.... *ohhhmmmm* ........ . Egal....

Nuja, schlimmer als das was ihre Cagiva-Konzernschwester Husqvarna zugestoßen ist kann es ja nicht sein.

Kommentar von Mankalita2 ,

Hm... da kann ich nicht so mitreden, habe mich nie so damit auseinandergesetzt, aber wenn ich das neue Modell "Rebello" anschaue (selten sowas unförmiges, häßliches gesehen).... oh, habe gerade gesehen, die ist nicht mal mehr auf der Webseite, ausschließlich nur noch die "alten" Modelle mit geringfügigen Änderungen... naja, egal...

Ich kenne Aussagen der Eigner die.... ach... nein. Es hilft nichts sich darüber aufzuregen... schade um die Marke, schade um die Motorräder und um diesen geilen Motor.... :-(((

Kommentar von Effigies ,

Nuja, Husky ist von einem Konzern übernommen worden (BMW) , wurde saniert und auf einen wirklich guten Weg gebracht, dann aber weil der Fortschritt BMW nicht schnell genug ging an die Pierer Holding verkauft.

Und für Stefan Pierer, der auch der Eigentümer von KTM ist, war Husky nur ein lästiger Konkurent. Der hatt sofort alle Mitarbeiter gefeuert, das Werk geschlossen und die Namensrechte an Husqvarna an KTM übertragen.

Kommentar von Mankalita2 ,

Ok....

Bei Morini sind es die Eigner selbst, die... na, sagen wir mal "auf einem verdammt hohen Ross" sitzen und mit ihren öffentlichen Aussagen/Ansagen sich weder Freunde bei ihren Kunden noch früheren Händlern gemacht haben... egal... habe mich darüber schon zur genüge geärgert und aufgeregt...

Es war ne geile Zeit mit der Morini, ich hätte sie niemals hergegeben, wenn sie mir dieser A... nicht kaputt gefahren hätte... aber nun.... Vergangenheit, Erinnerung. Ende.

Kommentar von Effigies ,

Ich glaub die einzigen aus dem alten Cagiva Stall die ein kuscheliges zu Hause gefunden haben sind Ducati. Denen gehts unter Audi Regie recht gut und der Laden läuft.

Kommentar von Mankalita2 ,

Wie es mit Personal bei Morini aussieht weiß ich nicht. Fakt ist aber, das alte Werk in Casalecchio di Reno (bei Bologna) gibt es nicht mehr, da die Eigner das Werk nach Trivolzio (bei Mailand) verlegt haben, das dürfte auch neues Personal mit sich bringen, 225 - 230 km einfache Strecke dürften die wenigsten als Arbeitsweg auf sich nehmen und nicht jeder kann einfach umziehen.

Kommentar von Effigies ,

225 - 230 km einfache Strecke dürften die wenigsten als Arbeitsweg auf sich nehmen

Och naja, wenn der Arbeitsgeber die Motorräder stellt ;o)

Kommentar von Mankalita2 ,

*lol* und den Sprit bezahlt (besonders bei italienischen Spritpreisen) ;-)))

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